sell g'machts Bio Wilder Bärlauch Pesto. Würzig-scharfes Bärlauchpesto aus Wildsammlung im Allgäu – 29 Prozent Bärlauch, kalt gerührt, vegan.
sell g'machts Bio Wilder Bärlauch Pesto ist ein Kräuterpesto aus Bio-Olivenöl, 29 Prozent wild gesammeltem Bärlauch, Weißweinessig und Sonnenblumenkernen, gewürzt mit Steinsalz und Pfeffer. Katja Will und ihr Team rühren es in Weiler im Allgäu von Hand und kalt, 110 g im Glas. Kein Käse, keine Nüsse, kein zugesetzter Knoblauch – der Bärlauch allein bringt die Schärfe.
Bio Wilder Bärlauch Pesto von sell g'machts ist unser Topseller aus dem Allgäu und die Sorte für alle, die Knoblauch mögen. Bärlauch ist der wilde Verwandte des Knoblauchs und wächst im Frühjahr in feuchten Laubwäldern. Der Hersteller beschreibt es so: Wer einmal durch ein Bärlauchfeld gegangen ist, weiß, wie kräftig die Pflanze aus dem Boden schießt. Der Rest der Natur schläft dann noch weitgehend. Für dieses Pesto wird der Bärlauch wild gesammelt und kalt mit Olivenöl, Sonnenblumenkernen und Weißweinessig verrührt. Das Ergebnis schmeckt rassig, grün und deutlich nach Knoblauch, und zwar das ganze Jahr, auch wenn die Bärlauchzeit längst vorbei ist.
Rassig, grün und mit der Schärfe des wilden Knoblauchs
Beim Öffnen steigt der Bärlauch sofort in die Nase: knoblauchartig, würzig, ein wenig scharf. Am Gaumen bleibt dieser Eindruck, wird aber von den Sonnenblumenkernen abgefedert, die eine weiche, leicht nussige Grundlage geben. Der Weißweinessig bringt eine feine Säure, die das Pesto frisch hält, das Olivenöl macht es rund und streichfähig. Steinsalz und Pfeffer sitzen im Hintergrund.
Mit 29 Prozent Bärlauch ist das Pesto kräftig, und der Hersteller spricht selbst von einer „sehr dominanten Note". Es ist also eines, das ein Gericht prägt, statt nur zu begleiten. Wer das mag, bekommt ein Pesto, das nach Frühling im Wald schmeckt. Wer es milder braucht, greift zum Basilikum-Zitronenmelisse Bio-Pesto aus derselben Küche, das ganz auf Knoblauchnoten verzichtet. Dazwischen liegt das Allgäuer Bio Kräuterpesto mit Rucola, Basilikum und etwas Knoblauch.
Zu Pasta, in die Kartoffeln, aufs Butterbrot
Pasta ist der einfachste Weg. Spaghetti, Penne oder Tagliatelle kochen, abgießen, zwei Esslöffel Pesto pro Portion unterheben und einen Schuss Nudelwasser dazugeben. Das Pesto kommt dazu, wenn der Topf vom Herd ist, denn beim Erhitzen verliert der Bärlauch seine Frische. Genauso gut passt es zu Gnocchi, zu Reis und zu Pellkartoffeln, die du noch warm halbierst und mit einem Löffel Pesto vermischst.
Zum Grillen ist das Bärlauchpesto eine Alternative zur Kräuterbutter. Ein Löffel auf das Steak oder das gegrillte Gemüse, wenn es vom Rost kommt, und der Bärlauch übernimmt die Würze. Aufs Butterbrot gestrichen oder mit Frischkäse verrührt, wird es zum Aufstrich für die Brotzeit. Im Rührei, auf einer Scheibe Baguette mit einem kleinen Salat oder dünn auf einen Pfannkuchen gestrichen, eingerollt und in Scheiben geschnitten. Der Hersteller nennt all das als Vorschläge, und jeder davon funktioniert mit einem einzigen Löffel. Ein Teelöffel in der Vinaigrette macht aus grünem Salat eine Bärlauch-Beilage, die auch zu Fisch passt.
Nach dem Öffnen gehört das Glas in den Kühlschrank und sollte laut Hersteller innerhalb von 14 Tagen leer sein. Immer mit sauberem Löffel entnehmen und die Oberfläche mit etwas Olivenöl bedecken, dann bleibt das Grün länger erhalten.
Unser Tipp: Ein Esslöffel Pesto in warme Kartoffelsuppe oder Minestrone gerührt, kurz vor dem Servieren. Der Bärlauch ersetzt Knoblauch und Kräuter zugleich, und die Suppe bekommt eine grüne, würzige Spur.
Wild gesammelt im Allgäu, kalt gerührt in Weiler
Der Bärlauch für dieses Pesto stammt aus eigener Wildsammlung, so gibt es sell g'machts an. Das unterscheidet ihn von den anderen Kräutern der Manufaktur, die bei drei Bio-Gärtnereien in der Region wachsen. Verarbeitet wird in der sell g'machts Küche in Weiler im Allgäu, meist am Tag nach der Ernte, oft noch am selben Tag. Dort rührt das Team um Katja Will die Pestos von Hand und ohne Wärmebehandlung, damit die Kräuter so schmecken, wie sie gepflückt wurden.
sell g'macht heißt auf Allgäuerisch selbst gemacht, und der Name ist Programm. Das extra native Bio-Olivenöl und der Weißweinessig kommen von Byodo, die Sonnenblumenkerne von Rapunzel aus Legau im Allgäu, das Steinsalz von Bickelbacher. Zusatz- und Konservierungsstoffe lässt der Hersteller weg, Geschmack geben allein die Zutaten. Die Bio-Kontrollnummer DE-ÖKO-006 steht auf dem Etikett. Weil der Bärlauch aus Wildsammlung kommt, gibt der Hersteller den Bio-Anteil der Zutaten mit 68 Prozent an.
Seit Dezember 2022 hat die Manufaktur einen Werksladen direkt an der Küche in Weiler, in dem alle Sorten zum Probieren stehen. Die Pestos gibt es außerdem in Hofläden, Sennereien und Bioläden im Allgäu und darüber hinaus. Wer die Küche sehen will, kann einen Manufaktur-Besuch mit Vortrag und Verkostung buchen.
Für Knoblauchfreunde, Grillabende und die Brotzeit
Das Bärlauchpesto ist das Glas für Menschen, die Knoblauch gern deutlich schmecken und ein Pesto suchen, das ein Gericht trägt. Es passt in die Grillsaison genauso wie in den Winter, wenn der Bärlauch im Wald noch Monate entfernt ist. Für die Brotzeit am Wochenende, für Pasta unter der Woche, als Mitbringsel für Freunde, die beim Bärlauchsammeln jedes Jahr zu spät dran sind. Dass es bei uns die meistgekaufte Sorte aus Weiler ist, hat seinen Grund.
Alle Gläser der Manufaktur findest du auf unserer sell-g'machts-Seite, weitere Sorten anderer Hersteller in der Kategorie Pesto. Die Zutatenliste enthält laut Hersteller weder Käse noch Nüsse noch andere Pflichtallergene; die Kerne sind Sonnenblumenkerne, das Pesto ist vegan. Nicht geeignet ist das Glas für empfindliche Gaumen und für alle, die Knoblauchnoten meiden – dafür ist der Bärlauch zu präsent.
Wild gesammelter Bärlauch aus dem Allgäu, kalt gerührt und vegan – das würzig-scharfe Kräuterpesto, das bei uns am häufigsten in den Warenkorb wandert.