Genusskoarl TirolerWürze, 250 ml. Fermentierte Bio-Würzsauce mit Buchenholz-Rauchsalz – die Küchenflasche für Eintopf, Grill und Wirtshausklassiker.
Genusskoarl TirolerWürze, 250 ml ist eine fermentierte Lupinen-Würzsauce in Bio-Qualität, veredelt mit Salz, das über Buchenholz geräuchert wurde: Wasser, Lupinen, Hafer, Rauchsalz, mehr steht nicht auf dem Etikett. Gebraut in Wolkersdorf im Weinviertel, vegan, würzig, rauchig und vollmundig. 250 ml für die Küche – ohne Speck, ohne Zusatzstoffe.
TirolerWürze von Genusskoarl ist eine Rauchwürze, also eine Würzsauce, die den Geschmack von geräuchertem Speck in flüssiger Form in die Küche bringt. Die Grundlage ist eine fermentierte Würzsauce aus Lupinen und Hafer. Beide werden mit Salz und Wasser angesetzt, und über mehrere Monate zerlegen Mikroorganismen das Eiweiß der Lupinen. Übrig bleibt eine dunkle, herzhafte Würze. Dazu kommt Salz, das über Buchenholz geräuchert wurde. Der Hersteller nennt das Ergebnis flüssigen veganen Speck und sieht darin eine Bio-Alternative zu Flüssigrauch. Die 250-ml-Flasche ist für Küchen gedacht, in denen die Rauchwürze fest zum Kochen gehört: beim Kürbisgulasch im Herbst, beim Grillgemüse im Sommer und bei den Krautfleckerln dazwischen.
Geschmack: Buchenholzrauch, Salz und die Tiefe fermentierter Lupinen
Pur schmeckt die Würze zuerst salzig, dann rauchig, und darunter liegt die herzhafte Tiefe, die aus der Fermentation kommt. Genusskoarl beschreibt sie als würzig, rauchig und vollmundig, mit einer Umami-Note, die an Lagerfeuer, Alpenküche und Speck erinnert. Vollmundig heißt dabei: Sie hat Körper und füllt den Mund, obwohl sie so dünnflüssig ist wie Sojasauce.
Im Gericht wird daraus das, was sonst der Speckwürfel liefert: Rauch und Salz, dazu eine Tiefe, die lange am Gaumen bleibt. Ein Linseneintopf oder ein Krautgericht schmeckt damit nach Wirtshausküche, auch wenn er rein pflanzlich gekocht ist. Das Fett vom Speck fehlt dabei, das ergänzt du mit Öl oder Butter.
Der Rauch kommt aus dem Salz, deshalb ist er klar und gleichmäßig, in jeder Flasche gleich stark. Wer eine zurückhaltende Würze zum unauffälligen Abrunden sucht, wird den Rauch zu dominant finden. Dafür gibt es die rauchfreie Schwester aus demselben Haus.
Rauch verzeiht wenig. Beginne beim Kochen mit einem kleinen Schuss, probiere, und gib erst dann nach. Richtig dosiert fragt am Tisch jeder nach dem Speck und sucht ihn vergeblich.
Verwendung: Kürbisgulasch, Krautfleckerl, Grillmarinade und Linsen mit Speckgeschmack
Die Rezeptbeispiele des Herstellers sind Kürbisgulasch, Krautfleckerl und Linsen nach Speck-Art, die rein pflanzlich bleiben. Dazu kommen Suppen, Saucen, Gemüsegerichte, Grillgerichte, Salate und Aufstriche. Die Würze wird mit einem Schuss beim Abschmecken dosiert, mehr gibst du nach dem Probieren dazu.
Als Marinade oder Beize wirkt sie am besten mit etwas Öl: für Gemüse vom Grill, Pilze, Tofu oder Fleisch, das vor dem Grillen eine halbe Stunde ziehen darf. Beim Kochen kannst du sie von Anfang an mitköcheln lassen oder erst am Ende für die Rauchnote nehmen.
In Suppen und Saucen kommt der Schuss am Ende dazu: in die Kartoffelsuppe, die Bohnensuppe, den Gulaschsaft oder die Rahmsauce zu Knödeln. Ein Löffel in Mayonnaise oder Erdäpfelsalat ersetzt die Speckwürfel, die dort in Österreich oft dazugehören. Wirtshausklassiker und vegane Küche sind hier dasselbe Thema.
Mit der Küchenflasche lohnt sich auch Vorrat: ein rauchiger Aufstrich aus Topfen oder Frischkäse für die Jause, eine Grillsauce für die Saison, ein Krautsalat für das Wochenende. Bei Tisch ersetzt sie den Speckwürfel über Erdäpfelsalat oder Butterbrot.
Nach dem Öffnen bewahrst du die Flasche gut verschlossen auf, das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf dem Etikett. Bei schussweiser Dosierung reicht sie über viele Wochen.
Unser Tipp: Koch ein Kürbisgulasch mit Zwiebeln, Paprikapulver und Kümmel und gib die Würze erst am Ende dazu. Der Rauch gibt dem Kürbis die Tiefe, die sonst der Speck bringt, und das Gulasch bleibt vegan.
Herkunft: Lupine aus Niederösterreich, Hafer aus dem Weinviertel, Rauch vom Buchenholz
Die Lupinen wachsen in Niederösterreich, der Hafer kommt vom Biohof Lust-Sauberer in Schalladorf im Weinviertel, das Wasser aus dem Netz der Gemeinde Wolkersdorf. Alle landwirtschaftlichen Rohstoffe stammen aus österreichischer Bio-Landwirtschaft und werden von der Austria Bio Garantie kontrolliert, Kontrollnummer AT-BIO-301. Das Salz ist unjodiert und über Buchenholz geräuchert. Buchenholz ist das klassische Holz für Schinken und Speck, sein Rauch ist mild und leicht süßlich.
Genusskoarl ist die Würzmanufaktur von Karl Severin Traugott, Diplomingenieur, der das Unternehmen im Oktober 2016 in Wien gründete. Seit 2019 sitzt die Manufaktur in Wolkersdorf im Weinviertel, wo jede Flasche fermentiert, gebraut, abgepresst, abgefüllt und verpackt wird. Die Rauchwürze erschien 2020 als zweite Sorte nach der WienerWürze, zusammen mit dem heutigen Flaschendesign.
Die Basis reift mehrere Monate. Das geräucherte Salz übernimmt danach die Arbeit der Räucherkammer: Die Sauce selbst bleibt dabei fern vom Feuer, und Genusskoarl arbeitet auch hier ohne Zusatzstoffe. Was beim Abpressen übrig bleibt, geht an einen Partnerbetrieb, der daraus Gewürzmischungen herstellt.
Für wen: vegane Küche, Grillsaison und alle, die regelmäßig damit kochen
Die 250-ml-Flasche ist für alle, die die Rauchwürze schon kennen und regelmäßig damit kochen. Das sind Familien, die vegetarisch oder vegan essen und den Speckgeschmack in Eintopf und Kraut vermissen, und Grillfreunde, die ihre Marinaden selbst mischen. Auch wer für viele kocht, etwa beim Vereinsfest oder am langen Grillabend, greift zur Küchenflasche; rechnerisch stecken rund 50 Teelöffel darin. Wer sie zum ersten Mal probiert, nimmt besser die TirolerWürze in der 100-ml-Flasche, der Inhalt ist derselbe.
Für Gerichte, die Tiefe ohne Rauch brauchen, passt die WienerWürze in 250 ml aus derselben Basis. Alle Würzen und Misos aus Wolkersdorf stehen auf der Genusskoarl-Seite, weitere Produkte zum Abschmecken in unserer Kategorie Würzen und Verfeinern.
Hinweis: Die Würze enthält Lupine und Hafer, also glutenhaltiges Getreide. Nicht geeignet ist sie für alle, die auf Lupine oder Gluten reagieren, und für feine, helle Gerichte, in denen Rauch alles andere überdecken würde.
Eine fermentierte Bio-Würzsauce mit Buchenholz-Rauchsalz aus dem Weinviertel – in der 250-ml-Flasche für Eintopf, Grill und die vegane Küche.