sell g'machts Allgäuer Bio Kräuterpesto. Würzig-intensives Kräuterpesto aus Rucola, Basilikum und Knoblauch – der Alleskönner aus Weiler im Allgäu, kalt gerührt, vegan.
sell g'machts Allgäuer Bio Kräuterpesto ist ein grünes Kräuterpesto aus 23 Prozent Rucola, 13 Prozent Basilikum, Sonnenblumenkernen, Olivenöl und Weißweinessig, abgeschmeckt mit Zitronenmelisse, Steinsalz, Knoblauch und Gewürzen. Katja Will und ihr Team rühren es in Weiler im Allgäu von Hand und kalt, 110 g im Glas. Kein Käse, keine Nüsse, keine Wärmebehandlung – ein veganes Pesto, das der Hersteller selbst den Alleskönner nennt.
Allgäuer Bio Kräuterpesto von sell g'machts ist die Sorte für alle, die ein Pesto wollen, das zu allem passt. Pesto kommt vom italienischen pestare, zerstampfen, und meint eine ungekochte Kräutersauce. In Weiler im Allgäu bekommt diese Idee eine eigene Mischung. Rucola führt mit seiner pfeffrigen Schärfe, Basilikum bringt den vertrauten Duft, Zitronenmelisse ein wenig Frische. Knoblauch liefert die Würze, die ein Kräuterpesto braucht, wenn es Pasta, Grillgemüse und Brot gleichermaßen begleiten soll. Der Hersteller nennt es den Alleskönner unter seinen Pestos, und das trifft die Rolle, die es in der Küche spielt, ziemlich genau.
Pfeffriger Rucola, Basilikum, ein Hauch Knoblauch
Beim Öffnen riecht das Pesto nach frischem Rucola und Knoblauch, grün und würzig. Am Gaumen steht der Rucola vorn, mit seiner leicht pfeffrigen, nussigen Schärfe, die diese Sorte von den anderen Pestos aus Weiler unterscheidet. Das Basilikum rundet ihn ab und macht den Geschmack vertrauter, die Zitronenmelisse hellt auf. Der Knoblauch ist deutlich da, bleibt aber hinter den Kräutern. Steinsalz, Pfeffer und Gewürze setzen Akzente.
Die Sonnenblumenkerne geben eine weiche, cremige Grundlage, das Olivenöl macht das Pesto streichfähig, der Weißweinessig hält es frisch. Der Hersteller beschreibt es als würzig-intensiv, und so schmeckt es. Kräftiger als das Basilikum-Zitronenmelisse Bio-Pesto, aber milder als das Bio Wilder Bärlauch Pesto mit seiner dominanten Knoblauchnote. Wer ein Pesto ganz ohne Knoblauch erwartet, nimmt die Basilikum-Sorte. Dieses hier ist die Mitte des Sortiments und deshalb das Glas, mit dem der Einstieg am leichtesten fällt.
Zu Pasta, zum Grillen, auf die Allgäuer Seele
Pasta zuerst. Spaghetti, Penne oder Tagliatelle kochen, abgießen, zwei Esslöffel Pesto pro Portion unterheben und einen Schuss Nudelwasser dazugeben, damit sich Öl und Kräuter verbinden. Das Pesto kommt erst dazu, wenn der Topf vom Herd ist, so bleiben Rucola und Basilikum grün. Genauso funktioniert es mit Gnocchi, Reis, Pellkartoffeln und gedünstetem Gemüse.
Der Hersteller empfiehlt das Kräuterpesto ausdrücklich zum Grillen: Gemüse, Fleisch oder Fisch bekommen nach dem Rost einen Löffel Pesto, der die Kräuterbutter ersetzt. Zucchini und Paprika vom Grill mit Pesto, dazu Brot, und der Abend ist komplett. Mit Frischkäse verrührt wird es zum Dip für Gemüsesticks und Brot. Ein Teelöffel im Rührei, ein Löffel aufs Butterbrot zur Brotzeit oder dünn auf einen Pfannkuchen gestrichen, eingerollt und in Scheiben zum Salat: Alles Vorschläge aus Weiler.
Angebrochen gehört das Glas in den Kühlschrank und sollte laut Hersteller innerhalb von 14 Tagen leer sein. Sauberer Löffel, Oberfläche glatt streichen, ein wenig Olivenöl darüber, dann hält sich die Farbe.
Unser Tipp: Der besondere Tipp des Herstellers ist die Allgäuer Seele, ein längliches Weißbrot, eine Art Baguette, meist mit Kümmel und grobem Salz. Längs aufschneiden, mit Kräuterpesto bestreichen, mit Bergkäse belegen und im Ofen überbacken. Wer keine Seele bekommt, nimmt ein Baguette.
Rucola und Basilikum von drei Höfen in der Nachbarschaft
Rucola und Basilikum für dieses Pesto wachsen bei drei Partnerbetrieben in der Region. Das sind der Gemüsehof Wetzel in Muthen bei Wangen, dem Bayrhof bei Kempten und dem Hofgut Hechelfurt bei Meckenbeuren. Mit allen dreien arbeitet sell g'machts seit Jahren zusammen, die Betriebe pflanzen und ernten übers Jahr Basilikum, Petersilie, Tomaten und Asiasalat für die Küche in Weiler. Verarbeitet wird meist am Tag nach der Ernte, oft noch am selben Tag. Der Hersteller nennt das ein Privileg: die Grundstoffe so nah zu haben.
sell g'macht heißt auf Allgäuerisch selbst gemacht. In der sell g'machts Küche in Weiler im Allgäu rührt das Team um Katja Will die Pestos von Hand und ohne Wärmebehandlung, damit die Kräuter so schmecken wie frisch vom Feld. Das extra native Bio-Olivenöl und der Weißweinessig kommen von Byodo, die Sonnenblumenkerne von Rapunzel aus Legau im Allgäu, das Steinsalz von Bickelbacher, die Gewürze in Bio-Qualität von Pikantum. Zusatz- und Konservierungsstoffe lässt die Manufaktur weg, Geschmack geben allein die Zutaten. Die Bio-Kontrollnummer DE-ÖKO-006 steht auf jedem Glas.
Seit Dezember 2022 gibt es direkt an der Küche einen Werksladen, in dem alle Sorten zum Probieren stehen. Darüber hinaus findest du die Pestos in Hofläden, Sennereien und Bioläden im Allgäu und in Österreich. Gruppen können einen Manufaktur-Besuch mit Vortrag und Verkostung buchen und sehen, wie die Gläser entstehen.
Für Grillabende, für die Vorratskammer und als erstes Glas aus Weiler
Das Allgäuer Bio Kräuterpesto ist das Glas, das in der Vorratskammer steht und an jedem Abend eine Aufgabe findet. Pasta am Dienstag, Grillgemüse am Freitag, Brotzeit am Sonntag. Für Familien ist es die Sorte, auf die sich alle einigen können, weil Rucola und Basilikum vertraut schmecken und der Knoblauch im Rahmen bleibt. Wer sell g'machts erst kennenlernt, fängt am besten hier an und nimmt das Bärlauchpesto oder das Tannenspitzen-Pesto als zweites Glas dazu.
Alle Gläser der Manufaktur stehen auf unserer sell-g'machts-Seite, weitere Pestos anderer Hersteller in der Kategorie Pesto. Die Zutatenliste kommt laut Hersteller ohne Käse, Nüsse und andere Pflichtallergene aus; die Kerne sind Sonnenblumenkerne, das Pesto ist vegan. Nicht geeignet ist das Glas für alle, die Knoblauch meiden – dafür gibt es die Basilikum-Zitronenmelisse-Sorte.
Rucola, Basilikum und Knoblauch aus dem Allgäu, kalt gerührt und vegan – das Kräuterpesto für Pasta, Grill und überbackene Seele.