Mondino Amaro Bavarese Rosso. Bio-Bitteraperitif aus dem Chiemgau mit Bitterorange, Rhabarber und Enzian, 18 % vol.
Mondino Amaro Bavarese Rosso ist ein Bio-Bitteraperitif aus Traunstein im Chiemgau: Bitterorangen von der Amalfiküste und aus Spanien, frischer Rhabarber, gelber Enzian aus den Alpen und Hibiskusblüten, angesetzt mit bayerischem Quellwasser, 18 % vol, 700 ml. Kein Farbstoff, kein künstliches Aroma, keine Zuckerbombe – ein Amaro mit wenig Zucker für Spritz, Tonic und Negroni.
Amaro Bavarese Rosso von Mondino – beim Hersteller heißt er heute Mondino Aperitivo – ist ein Amaro nach italienischem Vorbild. Ein Amaro ist ein Bitter: Kräuter, Wurzeln, Blüten und Zitrusschalen werden in Alkohol angesetzt, der Auszug wird mit Wasser und etwas Zucker abgestimmt, und die Bitterstoffe geben den Ton an. In Italien gehört so ein Glas zur Stunde vor dem Abendessen, mit Eis und einem Schuss Sprudel. Mondino holt dieses Prinzip in den Chiemgau: Das Rezept stammt aus Italien, der Enzian aus den Alpen, die Bitterorangen vom Mittelmeer, das Wasser aus Bayern. Stell dir den ersten warmen Freitagabend vor, das Weinglas voll Eis, drei Zentiliter Rosso, Prosecco, ein Spritzer Tonic, eine Zitronenzeste. „A bisserl Dolce Vita geht immer", sagt der Hersteller dazu, und das trifft es.
Bitterfruchtig, kräuterwürzig, frisch – und deutlich weniger süß als gewohnt
Der Rosso schmeckt zuerst nach Bitterorange, dann nach säuerlichem Rhabarber und würzig-herbem Enzian, und bleibt dabei leicht. Der Hersteller fasst das Profil in vier Worte: frisch, bitterfruchtig, kräuterwürzig, natürlich.
Die Bitterorangen kommen von der Amalfiküste und aus Spanien und werden laut Mondino immer dann frisch angesetzt, wenn sie ihren idealen Reifegrad erreicht haben. Sie bringen die Zitrusfrucht und die erste Bitterkeit ins Glas. Der frische Rhabarber setzt eine säuerliche Note dagegen, der gelbe Enzian aus den Alpen die würzige Herbe, die du von alpinen Kräuterbittern kennst. Dazu kommen aromatische Alpenkräuter und bayerisches Quellwasser, das der Hersteller als weiche Basis beschreibt. Das leuchtende Rot stammt aus Hibiskusblüten, die Farbe ist also Blütenfarbe.
Was den Rosso von einem klassischen italienischen Bitteraperitif unterscheidet, ist der Zucker: Mondino arbeitet laut eigener Angabe mit geringem Zuckeranteil, der Amaro bleibt im Glas eher herb als klebrig. Mit 18 % vol trägt er im Spritz, ohne den Drink zu dominieren. Der Rosso ist chininhaltig – das steht so auf dem Etikett und gehört hier dazu. Wer es weicher und runder mag, findet im fassgereiften Amaro Bavarese Stagionato die Variante mit Vanillenoten aus dem Eichenfass.
Mondino Spritz, Mondino Tonic, German Negroni – drei Rezepte vom Hersteller
Der Rosso ist für den Spritz gemacht, funktioniert als Longdrink mit Tonic und ersetzt im Negroni den roten Bitter. Pur auf Eis geht er auch, dann schmeckst du Orange, Rhabarber und Enzian unverdünnt.
Für den Mondino Spritz füllst du ein Weinglas mit Eis, gibst 3 bis 4 cl Rosso hinein, gießt mit 10 cl Prosecco auf und rundest mit 3 bis 4 cl Tonic Water ab. Dazu eine Zitronenzeste oder eine Zitronenscheibe. Der Mondino Tonic braucht noch weniger: 5 cl Rosso auf Eis, mit Tonic Water aufgießen, eine Grapefruit- oder Zitronenzeste ins Glas. Für den German Negroni rührst du je 2 cl Rosso, roten Wermut und Gin im Tumbler auf Eis und gibst eine Orangenzeste dazu. Auf seiner Rezeptseite führt der Hersteller noch viele weitere Drinks mit dem Aperitivo, vom Sbagliato bis zum Hot Toddie für den Winter.
Es ist eine Spirituose mit 18 % vol; die Abgabe erfolgt nur an Personen ab 18 Jahren. Lagere die Flasche kühl und dunkel, auch nach dem Öffnen.
Unser Tipp: Stell das Weinglas vorher ins Gefrierfach und nimm den Tonic-Anteil nach Geschmack etwas höher – der Rosso bleibt dann herber, und der Spritz schmeckt frischer als mit Prosecco allein.
Rezept aus Italien, gebrannt im Chiemgau: die Geschichte hinter Mondino
Mondino kommt aus der Brennerei Schnitzer in Kaltenbach bei Traunstein, einer Familienbrennerei im Chiemgau, die laut Hersteller seit über 100 Jahren besteht. Die Geschichte des Amaro beginnt in den 1960er-Jahren in Italien.
Dort lernte Brennmeister Hans sein Handwerk und brachte das Rezept für einen Amaro mit zurück in den Chiemgau. Jahrzehnte später ließ sein Enkel Max das alte Familienrezept zusammen mit seinen Freunden Ferdinand, Florian und Benedikt wieder aufleben. Die vier interpretierten es modern: konsequent bio, verfeinert mit regionalen Zutaten und mit geringem Zuckeranteil. Der Hersteller nennt den Rosso deshalb den Bayern mit italienischen Wurzeln.
Hergestellt wird der Amaro von Hand in den Chiemgauer Voralpen. Die Bitterorangen werden frisch angesetzt, Kräuter und Früchte verbinden sich in bayerischem Quellwasser, und dann bekommt der Ansatz Zeit zum Reifen. Die verwendeten Kräuter und Früchte sind bio-zertifiziert und stammen, wenn möglich, aus der Region; die Öko-Kontrollstelle ist DE-ÖKO-007. Farbe und Geschmack sind laut Hersteller reine Zutatensache: Hibiskus für das Rot, Früchte und Kräuter für den Rest.
Für die Aperitivo-Stunde, die Hausbar und als Geschenk aus Bayern
Der Amaro Bavarese Rosso ist die Flasche für alle, die den Spritz zu Hause selbst mischen und dafür einen Bitter mit Charakter und wenig Zucker suchen. Er passt zu Gastgebern, die vor dem Essen ein Glas auf Eis reichen, in die Hausbar für Negroni und Tonic und als Geschenk für Menschen, die Italien mögen und Bayern lieben.
Wer den Abend alkoholfrei beginnen möchte, nimmt den Bio Aperitivo Senza aus derselben Brennerei – mit ihm lassen sich laut Hersteller alle Mondino-Rezepte ohne Alkohol mixen. Beide Flaschen und die fassgereifte Sonderedition findest du auf unserer Mondino-Seite. Nicht geeignet ist der Rosso für alle, die einen süßen, milden Spritz erwarten – er ist herb und bitterfruchtig und braucht Tonic oder Prosecco als Partner. Und er ist nichts für Gäste, die Bitterstoffe grundsätzlich meiden.
Bitterorange, Rhabarber, Enzian und bayerisches Quellwasser – der Bio-Bitteraperitif aus dem Chiemgau für den Spritz am Freitagabend und den Negroni in der Hausbar.