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Orange & Essig

Orangenessig aus Bio-Orangen mit Schale – bittersüß wie Marmelade

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Orangenessig aus Bio-Orangen mit Schale – bittersüß wie Marmelade

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Orange & Essig von Fruchtwerker

Nährwertangaben
Energie 884 kJ / 211 kcal
Fett 0.5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0.1 g
Kohlenhydrate 52 g
davon Zucker 52 g
Eiweiß 0.5 g
Salz 0.0 g
Zutaten
Zucker, Orangen (25%), Branntweinessig (25%), Weinessig (8%)
Allergene
keine deklarationspflichtigen Allergene
Inverkehrbringer
Name
Fruchtwerker GmbH
Anschrift
Dorfstraße 4, 21493 Talkau, Deutschland
Leni & Hans

Orange & Essig von Fruchtwerker. Orangenessig aus ganzen Bio-Orangen mit Schale – bittersüß und leuchtend.

Orange & Essig von Fruchtwerker ist ein Orangenessig aus Talkau in Schleswig-Holstein, für den ganze Bio-Orangen aus Spanien mitsamt Schale zu Mus verarbeitet und kalt in Essig mazeriert werden. 25 Prozent Frucht, Zucker, Branntwein- und Weinessig, nur 3 Prozent Säure – kein Konzentrat, kein zugesetztes Aroma, kein Farbstoff. 250 ml, mild und leicht bitter – ein sanfter Fruchtessig statt eines scharfen Würzessigs.

Orangenessig ist die Sorte, die Matthias Hüttmann als Erstes selbst erfunden hat, nachdem er das Himbeer-Rezept der Bäuerin Emma übernommen hatte. Die Idee war einfach und ungewöhnlich zugleich: Orangen samt Schale zu Mus verarbeiten, statt sie auszupressen. Die ätherischen Öle aus der Schale gehen so mit in den Essig und bringen die feine Bitterkeit mit, die man von englischer Orangenmarmelade kennt. Bei uns ist er nach dem Himbeeressig die meistverkaufte Sorte – und das zeigt, dass die Idee funktioniert.

Navelina-Orange, ein Hauch Bitter, dann Säure

Der Orangenessig riecht wie eine frisch geriebene Orangenschale und schmeckt in drei Stufen: zuerst die Süße der Frucht, dann die Säure des Essigs, am Ende die leichte Bitterkeit der Schale. Das Bittere bleibt im Hintergrund, es ist der Teil, der den Essig von einer Orangenlimonade unterscheidet. Im Glas ist er goldgelb bis orange, leicht trüb von den Fruchtpartikeln.

Die Süße stammt aus Zucker und aus den Orangen selbst, die Säure zum größten Teil aus dem Branntweinessig. Zusammen ergibt das eine Balance, die eher an einen Aperitif erinnert als an Salatessig. Mit 52 Gramm Zucker auf 100 Gramm ist er deutlich süß, was in der Küche bedeutet: weniger Honig, weniger Zucker in der Vinaigrette.

Wer Bitternoten meidet, ist mit dem Apfel & Essig oder dem Honig & Essig aus dem gleichen Haus besser bedient – beide sind rund und ohne Schalenbitterkeit. Und wer einen kräftigen, sauren Essig zum Einlegen sucht, ist mit dieser Flasche falsch beraten – dafür ist sie zu süß und zu mild.

Fenchel, Rote Bete, Hähnchen aus dem Ofen

Orangenessig gehört zu Gemüse, das Süße und Bitterkeit verträgt: Fenchel in dünnen Scheiben mit Olivenöl und einem Esslöffel Essig, das ist ein Salat in zwei Minuten. Karotten, roh geraspelt oder aus dem Ofen. Rote Bete – die erdige Süße der Knolle und die Orangenbitterkeit ergänzen sich, ob als Salat oder als Rote-Bete-Carpaccio mit Ziegenfrischkäse.

In der warmen Küche hat er eine Aufgabe, die Fruchtwerker selbst empfiehlt: Hähnchen aus dem Ofen in den letzten zehn Minuten zwei-, dreimal mit diesem Essig bestreichen. Der Zucker karamellisiert, die Haut wird knusprig, und die Orange bleibt als Aroma erhalten. Genauso funktioniert es bei Entenbrust oder bei gegrilltem Lachs. Eine Kürbis-Ingwer-Suppe bekommt zum Schluss einen Teelöffel, das hebt die Süße des Kürbis, ohne sie zu übertönen.

Als Getränk: ein Spritzer im Sekt oder auf Eis mit Mineralwasser und einem Zweig Rosmarin. Wer den Zitrus-Zwilling probieren will, findet im Zitrone & Essig die sauere, spritzigere Variante – die beiden zusammen ergeben eine gute Grundausstattung für die Sommerküche.

Gut zu wissen: Zum Bestreichen erst am Ende der Garzeit verwenden. Zu früh aufgetragen verbrennt der Zucker, bevor das Fleisch gar ist. Für Dressings gilt: erst Essig, Salz und Senf verrühren, dann Öl – so verbindet sich alles.

Eine Idee für den Winter: Rotkohl, den man sonst mit Apfelessig und Zucker ansetzt, mit zwei Esslöffeln Essig kochen. Die Orange passt zum Kohl wie die Orangenscheibe zur Weihnachtsgans, und die Bitterkeit hält die Süße im Zaum. Genauso funktioniert es bei glasierten Möhren oder bei Pastinaken aus dem Ofen.

Wer den Essig als Zutat für Getränke entdeckt, braucht nur Mineralwasser und Eis: zwei Zentiliter auf ein großes Glas, dazu eine Orangenscheibe. Im Sommer ist das die Limonade, die niemand vermisst, und im Winter mit heißem Wasser und einer Nelke ein Punsch ohne Alkohol. Wer die Flasche als Shrub-Basis nutzt, wird die Bitterkeit als Vorteil empfinden – sie verhindert, dass das Getränk süßlich wird.

Aus 15-Liter-Töpfen in Schmielau zur Manufaktur in Talkau

Die ersten Flaschen dieses Essigs entstanden in Schmielau bei Ratzeburg, in Kochtöpfen mit 15 Litern Fassungsvermögen. Hüttmann hatte gerade das Himbeer-Rezept übernommen und wollte wissen, ob das Verfahren auch mit anderen Früchten funktioniert. Orangen waren der erste Versuch – und der erste Erfolg. Heute produziert Fruchtwerker in Talkau mit einer 200-Liter-Kochanlage, rund 300.000 Flaschen im Jahr, und der Essig gehört zum festen Kern des Sortiments.

Die Orangen kommen als Bio-Ware aus Spanien, unbehandelt, weil die Schale mit in den Essig geht. Hüttmann besucht die Plantagen regelmäßig, weil bei einer Frucht mit Schale die Herkunft entscheidet. Die Früchte werden mit Schale zu Mus verarbeitet, das Mus liegt mehrere Tage kalt im Essig. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht. Das dauert länger als das Verfahren mit Konzentrat, das andere Hersteller nutzen, und es erklärt, warum im Essig die echte Bitternote der Schale steckt statt eines zugesetzten Orangenaromas.

Fruchtwerker ist ein kleiner Betrieb, der nur eines macht: Obst in Essig legen. Der durchschnittliche Fruchtanteil liegt über alle Sorten bei rund 25 Prozent. Das ist der Wert, an dem sich alles andere im Sortiment messen lässt.

Der Essig, der nach Marmelade riecht und in die Sommerküche gehört

Ein Essig mit Schale ist selten – die meisten Hersteller nehmen Saft oder Aroma, weil die Schale Arbeit macht. Das Ergebnis ist ein Essig, den man auch blind erkennt: die Bitterkeit ist der Fingerabdruck.

Als Geschenk ist er die überraschende Wahl im Vergleich zum Himbeeressig, den viele kennen. Zusammen mit dem Olivenöl & Orange aus dem gleichen Haus ergibt er ein Paar, das Fruchtwerker als Dressing-Kombination empfiehlt – zwei Flaschen reichen für den ganzen Salat.

Ein Fruchtessig aus Bio-Orangen mit Schale, in Talkau kalt angesetzt – für Fenchel, Rote Bete und ein Hähnchen, das knusprig wird.

Logo Fruchtwerker

Fruchtwerker

Ein Hofrezept aus Ratzeburg, eine Manufaktur in Talkau

Die Geschichte von Fruchtwerker beginnt in einem Hofladen südlich von Lübeck. Dort verkaufte eine Bäuerin, die bei Fruchtwerker bis heute nur „Emma" heißt, einen Himbeeressig nach eigenem Rezept: Himbeeren, die sich frisch nicht verkauften, kamen in Essig, gaben Farbe und Aroma ab, und die abgepresste Flüssigkeit wurde mit Zucker eingekocht. Matthias Hüttmann kaufte diesen Essig jedes Jahr im Urlaub. Als Emma in Rente ging und die Produktion einstellen wollte, kaufte er ihr das Rezept ab – und begann 2008 in 15-Liter-Kochtöpfen in Schmielau bei Ratzeburg, selbst Essig zu machen.

Heute produziert Fruchtwerker in Talkau in Schleswig-Holstein mit einer 200-Liter-Kochanlage rund 300.000 Flaschen im Jahr. Das Sortiment ist von einer Sorte auf über ein Dutzend gewachsen. Das Verfahren ist geblieben.

Mazeration statt Aroma: warum der Essig nach Frucht schmeckt

Fruchtwerker legt ganze Früchte kalt in Essig. Äpfel geben ihr Aroma nach vier Tagen ab, schwarze Johannisbeeren und Granatapfelkerne brauchen zehn – Hüttmann entscheidet das nach Erfahrung. Erhitzt wird die Frucht dabei nie. Wärme würde die Mazeration beschleunigen, aber die Aromen kosten, für die man den Essig kauft. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht.

Im Durchschnitt stecken 25 Prozent Frucht in jeder Flasche. Konventionelle Hersteller arbeiten meist mit Konzentrat, Püree und zugesetztem Aroma – das ist schneller und billiger. Fruchtwerker nimmt die ganze Frucht, und auch die Farbe kommt allein aus ihr. Alle Sorten haben nur drei Prozent Säure und sind entsprechend mild.

Obst aus der Nachbarschaft, so weit es geht

Die Himbeeren kommen aus Schmilau, wenige Kilometer von Talkau, die Boskop-Äpfel und Pflaumen von einem befreundeten Obstbauern in direkter Nachbarschaft und aus dem Alten Land. Was die Manufaktur darüber hinaus braucht, bezieht sie über einen Hamburger Händler aus Deutschland, Polen oder Serbien. Zitrusfrüchte kommen aus Spanien, Italien und Griechenland, Granatäpfel aus der Türkei. Auf Obst aus Übersee verzichtet Hüttmann grundsätzlich, weil die Herkunft dort unprüfbar bleibt.

Neue Sorten entstehen im Team: Erst wenn alle von einem Ansatz überzeugt sind, kommt er ins Sortiment. So kam die Pflaume dazu – weil der Apfelbauer eines Jahres anrief und von einer ungewöhnlich guten Ernte erzählte.

Matthias Hüttmann über Fruchtwerker

„Ich bin Fruchtwerker mit Leib und Seele."

Hüttmann bezieht einen Teil der Äpfel von einem befreundeten Obstbauern, der direkt bei Talkau anbaut und zu den langjährigen Lieferanten der Manufaktur zählt. Für die Produktion braucht Fruchtwerker inzwischen große Mengen, deshalb kommen weitere Äpfel aus dem Alten Land südlich der Elbe. Auch die roten Früchte stammen möglichst aus der Region. Rohstoffe aus Ländern ohne transparente Herkunft lehnt er ab, weil die Früchte stark mit Pestiziden belastet sein könnten.

Bei einzelnen Sorten hat Fruchtwerker Agavendicksaft statt Zucker ausprobiert: Er hat eine um 30 Prozent stärkere Süßkraft, wird deshalb sparsamer eingesetzt und senkt den Kohlenhydratanteil. Das Verfahren der Mazeration, sagt Hüttmann, eignet sich auch für Sirup – die Pläne bleiben kreativ.

Was du bei uns von Fruchtwerker bekommst

Vierzehn Fruchtessige – von Himbeer, dem Bestseller seit dem ersten Tag, über Orange mit Schale, Boskop-Apfel und schwarze Johannisbeere bis zu Granatapfel, Pflaume und Honig – und zwei Olivenöle aus Kreta, bei denen Orangen beziehungsweise Zitronen mit den Oliven gepresst werden. Alles in der 250-ml-Flasche, den Himbeeressig auch in 500 ml. Bei uns mit 4,7 Sternen eine der beliebtesten Marken im Shop.

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