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Olivenöl & Orange

Natives Olivenöl mit mitgepresster Orange – ohne Aromazusatz

Normalpreis  11,49 €
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Natives Olivenöl mit mitgepresster Orange – ohne Aromazusatz

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Olivenöl & Orange von Fruchtwerker

Nährwertangaben
Energie 3681 kJ / 895 kcal
Fett 99 g
davon gesättigte Fettsäuren 14 g
Zutaten
96% natives Olivenöl extra, 4% Orangenöl
Allergene
keine deklarationspflichtigen Allergene
Inverkehrbringer
Name
Fruchtwerker GmbH
Anschrift
Dorfstraße 4, 21493 Talkau, Deutschland
Leni & Hans

Olivenöl & Orange von Fruchtwerker. Natives Olivenöl extra mit Orange – Koroneiki-Oliven und Orangen gemeinsam kalt gepresst.

Olivenöl & Orange von Fruchtwerker ist ein natives Olivenöl extra aus Kreta, bei dem Koroneiki-Oliven und Orangen zusammen vermahlen und in erster Kaltpressung zu einem Öl gepresst werden: 96 Prozent Olivenöl, 4 Prozent Orangenöl. Kein Aromazusatz, kein nachträglich beigemischtes Orangenöl, keine Essenz – die Frucht ist von Anfang an in der Presse. 250 ml.

Olivenöl mit Orange gibt es in zwei Sorten Herstellung, und der Unterschied ist groß. Die meisten aromatisierten Olivenöle werden fertig gepresst und dann mit Orangenöl oder Aroma versetzt. Bei diesem Öl kommen die Orangen mit den Oliven in die Mühle – die ätherischen Öle aus der Schale werden mitgepresst und sind Teil des Öls statt ein Zusatz. Fruchtwerker lässt es auf Kreta so herstellen, wo die Oliven wachsen, und bringt es als Partner zu seinen Fruchtessigen ins Sortiment.

Grün, fruchtig, mit Orange im Duft und im Abgang

Das Öl schmeckt zuerst nach dem, was es ist: ein junges, grünes Olivenöl aus Koroneiki-Oliven, der wichtigsten Sorte Kretas – fruchtig, leicht grasig, mit einer milden Bitterkeit und einem leichten Kratzen im Hals, das gutes natives Öl auszeichnet. Darüber liegt die Orange, deutlich im Duft, feiner im Geschmack, und sie kommt im Abgang zurück.

Die Farbe ist ein kräftiges Goldgrün. Die Orange bleibt trocken statt süß, echt statt parfümiert, und sie schmeckt nach Schale statt nach Saft – das ist der Unterschied zu Ölen, die mit Aroma arbeiten. Wer beide Varianten nebeneinander probiert, merkt: Aroma liegt auf dem Öl, mitgepresste Frucht ist im Öl.

Eine Einschränkung: Das ist kein Öl zum Braten. Die Orangenaromen sind flüchtig und verschwinden bei Hitze, und ein natives Olivenöl extra ist ohnehin für die kalte Küche gedacht. Wer ein neutrales Olivenöl für die Pfanne sucht, ist hier falsch. Und wer Orange nur süß mag, wird die Schalenbitterkeit ungewohnt finden.

Salat, Risotto, Wild und ein Stück Kuchen

Das Öl ist für die kalte Küche und für das Finish gemacht. Im Dressing ist es der Partner für die Fruchtessige: zwei Esslöffel Olivenöl & Orange, ein Esslöffel Himbeer & Essig oder Orange & Essig, Salz – und der Blattsalat ist fertig. Zu Fenchel, Rote Bete, Möhren und Avocado passt es, weil die Orange die Süße des Gemüses aufgreift.

In der warmen Küche gehört es ans Ende: ein Löffel über ein fertiges Risotto, über Kürbissuppe oder Möhrensuppe, über gebratene Jakobsmuscheln oder Geflügel. Zu Wild – Rehrücken, Entenbrust – ein paar Tropfen auf das aufgeschnittene Fleisch, die Orange passt zu dunklem Fleisch besser, als man denkt. Fruchtwerker nennt selbst Wild, Geflügel, Pasta und Risotto als Empfehlung.

Und in der süßen Küche: Ein Rührkuchen oder Olivenölkuchen, bei dem das Öl die Butter ersetzt, bekommt durch die Orange ein Aroma, das man sonst mit Abrieb erreicht. Über Vanilleeis mit Meersalz ist es eine Kombination, die Gäste überrascht.

Gut zu wissen: Kühl und dunkel lagern, Flasche gut verschließen – ätherische Öle sind licht- und luftempfindlich. Nach dem Öffnen innerhalb einiger Monate aufbrauchen, das Orangenaroma lässt mit der Zeit nach.

Ein Rezept, das die Kombination zeigt: Hähnchenbrust in der Pfanne braten, herausnehmen, in die Pfanne einen Esslöffel Orange & Essig und einen Esslöffel Olivenöl & Orange, kurz aufkochen, über das Fleisch. Dazu Fenchel aus dem Ofen. Das ist das Gericht, das Fruchtwerker mit den beiden Orangen-Produkten zeigt – Essig und Öl aus einem Haus, eine Frucht in zwei Formen.

Für die einfachste Verwendung braucht es nur Brot: ein Stück Weißbrot, das Öl, grobes Meersalz. So probiert man, ob einem die Orange im Öl liegt – und die meisten, die es probieren, kaufen danach die Flasche. Für Menschen, die Olivenöl nur neutral kennen, ist das grüne, leicht bittere Koroneiki-Öl allerdings ungewohnt; wer mildes Öl gewohnt ist, wird es als zu kräftig empfinden.

Aus der Messara-Ebene auf Kreta nach Talkau

Die Koroneiki-Oliven und die Orangen wachsen in der Messara-Ebene an der Südküste Kretas, einem der fruchtbarsten Anbaugebiete der Insel. Beides wird von Hand geerntet, gemeinsam vermahlen und in erster Kaltpressung zu Öl gepresst. Das gemeinsame Pressen ist der entscheidende Schritt: Die ätherischen Öle der Orangenschale binden sich beim Pressen an das Olivenöl, statt später obenauf zu liegen.

Fruchtwerker ist eine Essigmanufaktur in Schleswig-Holstein und lässt das Öl auf Kreta pressen – bei einem Erzeuger, mit dem die Manufaktur zusammenarbeitet; abgefüllt wird es unter dem Fruchtwerker-Etikett. Die Idee dahinter: Zu den Fruchtessigen gehört ein Öl, das auf derselben Höhe spielt, und ein mitgepresstes Fruchtöl passt zum Prinzip der ganzen Frucht besser als ein Standard-Olivenöl.

Das Öl ist nativ extra, kalt gepresst, ohne Zusätze – 96 Prozent Olivenöl, 4 Prozent Orangenöl aus der Pressung. Zusammen mit dem Olivenöl & Zitrone bildet es die Ölseite des Sortiments.

Das Öl, das zum Essig passt

Ein Fruchtessig braucht ein Öl, das ihm Raum lässt. Ein kräftiges, bitteres Olivenöl erschlägt die Himbeere; ein neutrales Rapsöl lässt sie allein. Das Orangenöl liegt dazwischen: fruchtig genug, um mitzuhalten, und mit einer Orange, die zu fast allen Essigsorten passt.

Als Geschenk ist es die Ergänzung zum Essig – ein Paket aus Olivenöl & Orange und Himbeer & Essig ist ein komplettes Dressing, das nur Salz braucht. Für die mediterrane Küche ist das Zitronenöl die Alternative, für die Beerenküche das Orangenöl die bessere Wahl.

Ein Olivenöl mit Orange, Oliven und Orangen aus einer Presse auf Kreta – für den Salat, das Risotto und den Kuchen, der nach Sommer schmeckt.

Logo Fruchtwerker

Fruchtwerker

Ein Hofrezept aus Ratzeburg, eine Manufaktur in Talkau

Die Geschichte von Fruchtwerker beginnt in einem Hofladen südlich von Lübeck. Dort verkaufte eine Bäuerin, die bei Fruchtwerker bis heute nur „Emma" heißt, einen Himbeeressig nach eigenem Rezept: Himbeeren, die sich frisch nicht verkauften, kamen in Essig, gaben Farbe und Aroma ab, und die abgepresste Flüssigkeit wurde mit Zucker eingekocht. Matthias Hüttmann kaufte diesen Essig jedes Jahr im Urlaub. Als Emma in Rente ging und die Produktion einstellen wollte, kaufte er ihr das Rezept ab – und begann 2008 in 15-Liter-Kochtöpfen in Schmielau bei Ratzeburg, selbst Essig zu machen.

Heute produziert Fruchtwerker in Talkau in Schleswig-Holstein mit einer 200-Liter-Kochanlage rund 300.000 Flaschen im Jahr. Das Sortiment ist von einer Sorte auf über ein Dutzend gewachsen. Das Verfahren ist geblieben.

Mazeration statt Aroma: warum der Essig nach Frucht schmeckt

Fruchtwerker legt ganze Früchte kalt in Essig. Äpfel geben ihr Aroma nach vier Tagen ab, schwarze Johannisbeeren und Granatapfelkerne brauchen zehn – Hüttmann entscheidet das nach Erfahrung. Erhitzt wird die Frucht dabei nie. Wärme würde die Mazeration beschleunigen, aber die Aromen kosten, für die man den Essig kauft. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht.

Im Durchschnitt stecken 25 Prozent Frucht in jeder Flasche. Konventionelle Hersteller arbeiten meist mit Konzentrat, Püree und zugesetztem Aroma – das ist schneller und billiger. Fruchtwerker nimmt die ganze Frucht, und auch die Farbe kommt allein aus ihr. Alle Sorten haben nur drei Prozent Säure und sind entsprechend mild.

Obst aus der Nachbarschaft, so weit es geht

Die Himbeeren kommen aus Schmilau, wenige Kilometer von Talkau, die Boskop-Äpfel und Pflaumen von einem befreundeten Obstbauern in direkter Nachbarschaft und aus dem Alten Land. Was die Manufaktur darüber hinaus braucht, bezieht sie über einen Hamburger Händler aus Deutschland, Polen oder Serbien. Zitrusfrüchte kommen aus Spanien, Italien und Griechenland, Granatäpfel aus der Türkei. Auf Obst aus Übersee verzichtet Hüttmann grundsätzlich, weil die Herkunft dort unprüfbar bleibt.

Neue Sorten entstehen im Team: Erst wenn alle von einem Ansatz überzeugt sind, kommt er ins Sortiment. So kam die Pflaume dazu – weil der Apfelbauer eines Jahres anrief und von einer ungewöhnlich guten Ernte erzählte.

Matthias Hüttmann über Fruchtwerker

„Ich bin Fruchtwerker mit Leib und Seele."

Hüttmann bezieht einen Teil der Äpfel von einem befreundeten Obstbauern, der direkt bei Talkau anbaut und zu den langjährigen Lieferanten der Manufaktur zählt. Für die Produktion braucht Fruchtwerker inzwischen große Mengen, deshalb kommen weitere Äpfel aus dem Alten Land südlich der Elbe. Auch die roten Früchte stammen möglichst aus der Region. Rohstoffe aus Ländern ohne transparente Herkunft lehnt er ab, weil die Früchte stark mit Pestiziden belastet sein könnten.

Bei einzelnen Sorten hat Fruchtwerker Agavendicksaft statt Zucker ausprobiert: Er hat eine um 30 Prozent stärkere Süßkraft, wird deshalb sparsamer eingesetzt und senkt den Kohlenhydratanteil. Das Verfahren der Mazeration, sagt Hüttmann, eignet sich auch für Sirup – die Pläne bleiben kreativ.

Was du bei uns von Fruchtwerker bekommst

Vierzehn Fruchtessige – von Himbeer, dem Bestseller seit dem ersten Tag, über Orange mit Schale, Boskop-Apfel und schwarze Johannisbeere bis zu Granatapfel, Pflaume und Honig – und zwei Olivenöle aus Kreta, bei denen Orangen beziehungsweise Zitronen mit den Oliven gepresst werden. Alles in der 250-ml-Flasche, den Himbeeressig auch in 500 ml. Bei uns mit 4,7 Sternen eine der beliebtesten Marken im Shop.

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