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Apfel & Essig

Apfelessig mit Boskop aus dem Alten Land – der milde Allrounder

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Apfelessig mit Boskop aus dem Alten Land – der milde Allrounder

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Apfel & Essig von Fruchtwerker

Nährwertangaben
Energie 901 kJ / 215 kcal
Fett 0.5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0.5 g
Kohlenhydrate 53 g
davon Zucker 53 g
Eiweiß 0.5 g
Salz 0.1 g
Zutaten
Zucker, Branntweinessig (26%) Äpfel (25%), Weinessig (8%)
Allergene
keine deklarationspflichtigen Allergene
Inverkehrbringer
Name
Fruchtwerker GmbH
Anschrift
Dorfstraße 4, 21493 Talkau, Deutschland
Leni & Hans

Apfel & Essig von Fruchtwerker. Apfelessig mit Boskop aus dem Alten Land – vier Tage kalt in Essig gelegt.

Apfel & Essig von Fruchtwerker ist ein Apfelessig aus Talkau in Schleswig-Holstein: 25 Prozent Boskop-Äpfel aus dem Alten Land und dem Sachsenwald, vier Tage kalt in Branntwein- und Weinessig mazeriert, mit Zucker gesüßt, nur 3 Prozent Säure. Kein Konzentrat, kein zugesetztes Aroma, kein Farbstoff. 250 ml – ein milder Fruchtessig für die Küche, etwas anderes als naturtrüber Apfelessig zum Trinken.

Apfelessig kaufen heißt meistens: eine Flasche naturtrüben Gärungsessig für den Kartoffelsalat oder morgens ins Wasser. Diese Flasche ist etwas anderes. Fruchtwerker legt Boskop-Äpfel in Essig, statt Apfelsaft zu vergären, und süßt das Ergebnis – heraus kommt ein Essig, der nach Apfel schmeckt statt nach Gärung. Er ist der Allrounder im Sortiment, die Sorte, die in jedes Dressing passt, und bei uns eine der meistbestellten.

Boskop: sauer, würzig, ein Apfel, der nach Apfel schmeckt

Der Apfelessig riecht nach frisch aufgeschnittenem Boskop – säuerlich, leicht würzig, mit dem Duft einer Streuobstwiese im Herbst. Im Geschmack kommt zuerst die Frucht, dann eine weiche Säure, dann die Süße vom Zucker, die den Boskop rund macht. Die alte Sorte bringt mehr Säure und mehr Aroma mit als ein Supermarkt-Apfel, und beides bleibt im Essig erhalten.

Im Glas ist er goldgelb, klar, mit der leicht sirupartigen Konsistenz aller Fruchtwerker-Sorten. Mit 53 Gramm Zucker auf 100 Gramm ist er süß, wirkt aber wegen der Apfelsäure eher mild als lieblich. Der Abgang ist kurz und sauber – frei von Hefeton, Trübung und Gärungsgeschmack.

Wer einen klassischen Apfelessig mit fünf Prozent Säure für Sauerkonserven oder als Hausmittel sucht, ist hier falsch. Das ist ein Würzessig für die Küche, süß und mild. Und wem die Sorte Boskop zu sauer ist, der wird auch den Essig als säurebetont empfinden – im Vergleich zu den Beerensorten.

Kartoffelsalat, Spareribs, selbst gemachter Ketchup

Der Essig ist die Sorte, die in der Alltagsküche am häufigsten zum Einsatz kommt. Französischer Kartoffelsalat mit Vinaigrette: zwei Esslöffel Essig, ein Teelöffel Senf, vier Esslöffel Rapsöl, Salz, Pfeffer, Schnittlauch, über die noch warmen Kartoffeln. Genauso funktioniert er in Krautsalat, in Gurkensalat mit Dill oder in einem Möhrensalat mit Rosinen.

In der warmen Küche ist er der Essig für Marinaden. Spareribs oder Schweinenacken über Nacht in Essig, Öl, Zwiebel und Paprika – die Säure macht das Fleisch zart, der Apfel bringt die Süße gleich mit. In Soßen zu Schweinebraten oder Kasseler ein Schuss am Ende. Und wer Ketchup selbst kocht, rundet ihn mit zwei Esslöffeln Essig ab, statt mit Branntweinessig und Zucker.

Beim Einlegen von Obst – Aprikosen, Birnen, Zwetschgen – ersetzt er den Essig-Zucker-Sud komplett, weil beides schon drin ist. Und als Getränk: ein Teelöffel in ein Glas Mineralwasser, im Sommer mit Eis. Wer noch milder will, nimmt den Honig & Essig, wer fruchtiger will, den Pflaume & Essig vom selben Obstbauern.

Aus Erfahrung: Zum Einlegen und Marinieren ist der Essig die beste Sorte, weil sein Aroma Hitze und Zeit am besten übersteht. Für den Salat lieber nicht mit Honig nachsüßen, die Süße reicht.

Ein Rezept, das Fruchtwerker selbst empfiehlt: Hähnchenstreifen in Tortillakruste mit Bratkartoffelsalat. Der Salat lebt vom Dressing aus diesem Essig, Senf, Öl und Brühe, das über die noch heißen Bratkartoffeln kommt und einzieht. Das ist die Art Gericht, für die diese Flasche gemacht ist – bodenständig, schnell, und der Essig ist die Zutat, die man schmeckt, ohne sie zu benennen.

Wer einen klassischen sauren Apfelessig als Hausmittel oder zum morgendlichen Trinken sucht, ist mit dieser Flasche nicht gut bedient – dafür ist sie zu süß und zu mild, und sie ist ein Würzmittel statt ein Gärungsessig. Als Zutat in der Küche macht genau das den Unterschied.

Äpfel aus der Nachbarschaft, vier Tage Geduld

Die Boskop-Äpfel kommen aus dem Alten Land südlich der Elbe und vom Sachsenwald – ein Teil von einem befreundeten Obstbauern, der direkt bei Talkau anbaut und seit Jahren an Fruchtwerker liefert. Es ist die regionalste Sorte im Sortiment: Der Apfel wächst wenige Kilometer von der Manufaktur entfernt. Derselbe Obstbauer hat übrigens auch die Pflaumen geliefert, aus denen der Pflaumenessig entstanden ist.

Die Äpfel werden zerkleinert und liegen vier Tage kalt in Essig – kürzer als Beeren, weil sie ihr Aroma schneller abgeben. Matthias Hüttmann entscheidet die Dauer nach Erfahrung statt nach Vorschrift. Der Apfel bleibt dabei kalt. Andere Hersteller beschleunigen den Prozess mit Wärme, das kostet Aroma. Nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht und abgefüllt.

Der Fruchtanteil liegt bei 25 Prozent, wie beim Sortimentsschnitt. Das Verfahren stammt aus dem Himbeer-Rezept der Bäuerin Emma bei Ratzeburg, das Hüttmann 2008 übernommen hat; heute produziert Fruchtwerker in Talkau rund 300.000 Flaschen im Jahr. Der Essig ist die Sorte, mit der die Manufaktur zeigt, dass das Verfahren auch mit heimischem Kernobst funktioniert.

Die Flasche, die man zuerst leer hat

Der Essig ist die Sorte, die am schnellsten aufgebraucht ist, weil sie in alles passt. Für Haushalte, die einen Fruchtessig als Standard wollen, ist er die richtige erste Flasche – vor Himbeer, das im Salat eine Aussage macht, ist Apfel das, was einfach immer geht.

Als Geschenk ist er eher unauffällig, deshalb passt er in ein Paket: mit dem Himbeer- und dem Orangenessig als Dreier, das die Bandbreite des Herstellers zeigt. Für Vielverbraucher lohnt es sich, gleich zwei zu bestellen.

Ein Apfelessig mit Boskop aus dem Alten Land, vier Tage in Essig – die Flasche, die im Kartoffelsalat, in der Marinade und im Ketchup landet.

Logo Fruchtwerker

Fruchtwerker

Ein Hofrezept aus Ratzeburg, eine Manufaktur in Talkau

Die Geschichte von Fruchtwerker beginnt in einem Hofladen südlich von Lübeck. Dort verkaufte eine Bäuerin, die bei Fruchtwerker bis heute nur „Emma" heißt, einen Himbeeressig nach eigenem Rezept: Himbeeren, die sich frisch nicht verkauften, kamen in Essig, gaben Farbe und Aroma ab, und die abgepresste Flüssigkeit wurde mit Zucker eingekocht. Matthias Hüttmann kaufte diesen Essig jedes Jahr im Urlaub. Als Emma in Rente ging und die Produktion einstellen wollte, kaufte er ihr das Rezept ab – und begann 2008 in 15-Liter-Kochtöpfen in Schmielau bei Ratzeburg, selbst Essig zu machen.

Heute produziert Fruchtwerker in Talkau in Schleswig-Holstein mit einer 200-Liter-Kochanlage rund 300.000 Flaschen im Jahr. Das Sortiment ist von einer Sorte auf über ein Dutzend gewachsen. Das Verfahren ist geblieben.

Mazeration statt Aroma: warum der Essig nach Frucht schmeckt

Fruchtwerker legt ganze Früchte kalt in Essig. Äpfel geben ihr Aroma nach vier Tagen ab, schwarze Johannisbeeren und Granatapfelkerne brauchen zehn – Hüttmann entscheidet das nach Erfahrung. Erhitzt wird die Frucht dabei nie. Wärme würde die Mazeration beschleunigen, aber die Aromen kosten, für die man den Essig kauft. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht.

Im Durchschnitt stecken 25 Prozent Frucht in jeder Flasche. Konventionelle Hersteller arbeiten meist mit Konzentrat, Püree und zugesetztem Aroma – das ist schneller und billiger. Fruchtwerker nimmt die ganze Frucht, und auch die Farbe kommt allein aus ihr. Alle Sorten haben nur drei Prozent Säure und sind entsprechend mild.

Obst aus der Nachbarschaft, so weit es geht

Die Himbeeren kommen aus Schmilau, wenige Kilometer von Talkau, die Boskop-Äpfel und Pflaumen von einem befreundeten Obstbauern in direkter Nachbarschaft und aus dem Alten Land. Was die Manufaktur darüber hinaus braucht, bezieht sie über einen Hamburger Händler aus Deutschland, Polen oder Serbien. Zitrusfrüchte kommen aus Spanien, Italien und Griechenland, Granatäpfel aus der Türkei. Auf Obst aus Übersee verzichtet Hüttmann grundsätzlich, weil die Herkunft dort unprüfbar bleibt.

Neue Sorten entstehen im Team: Erst wenn alle von einem Ansatz überzeugt sind, kommt er ins Sortiment. So kam die Pflaume dazu – weil der Apfelbauer eines Jahres anrief und von einer ungewöhnlich guten Ernte erzählte.

Matthias Hüttmann über Fruchtwerker

„Ich bin Fruchtwerker mit Leib und Seele."

Hüttmann bezieht einen Teil der Äpfel von einem befreundeten Obstbauern, der direkt bei Talkau anbaut und zu den langjährigen Lieferanten der Manufaktur zählt. Für die Produktion braucht Fruchtwerker inzwischen große Mengen, deshalb kommen weitere Äpfel aus dem Alten Land südlich der Elbe. Auch die roten Früchte stammen möglichst aus der Region. Rohstoffe aus Ländern ohne transparente Herkunft lehnt er ab, weil die Früchte stark mit Pestiziden belastet sein könnten.

Bei einzelnen Sorten hat Fruchtwerker Agavendicksaft statt Zucker ausprobiert: Er hat eine um 30 Prozent stärkere Süßkraft, wird deshalb sparsamer eingesetzt und senkt den Kohlenhydratanteil. Das Verfahren der Mazeration, sagt Hüttmann, eignet sich auch für Sirup – die Pläne bleiben kreativ.

Was du bei uns von Fruchtwerker bekommst

Vierzehn Fruchtessige – von Himbeer, dem Bestseller seit dem ersten Tag, über Orange mit Schale, Boskop-Apfel und schwarze Johannisbeere bis zu Granatapfel, Pflaume und Honig – und zwei Olivenöle aus Kreta, bei denen Orangen beziehungsweise Zitronen mit den Oliven gepresst werden. Alles in der 250-ml-Flasche, den Himbeeressig auch in 500 ml. Bei uns mit 4,7 Sternen eine der beliebtesten Marken im Shop.

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