Olivenöl & Zitrone von Fruchtwerker. Natives Olivenöl extra mit Zitrone – Zitronen und Oliven gemeinsam in der Presse.
Olivenöl & Zitrone von Fruchtwerker ist ein natives Olivenöl extra aus Kreta, bei dem Koroneiki-Oliven und Zitronen gemeinsam vermahlen und in erster Kaltpressung gepresst werden: 96 Prozent Olivenöl, 4 Prozent Zitronenöl aus der Pressung. Kein Aromazusatz, keine nachträglich zugesetzte Essenz. 250 ml – ein Finish-Öl für Fisch, Gemüse und Salat statt ein Bratöl.
Olivenöl mit Zitrone ist eines der meistgesuchten Würzöle überhaupt – und eines, bei dem sich Qualität am deutlichsten unterscheidet. Die günstige Variante ist Olivenöl mit Zitronenaroma. Diese hier ist ein Öl, bei dem die Zitronen mit den Oliven in die Mühle kommen und mitgepresst werden. Die ätherischen Öle der Schale binden sich dabei an das Olivenöl, und das Ergebnis schmeckt nach Zitrone statt nach Parfüm. Fruchtwerker lässt es auf Kreta pressen und führt es als Partner zum Zitronenessig.
Grünes Öl, frische Schale, weit weg vom Zitronenbonbon
Das Öl ist zuerst ein Olivenöl: fruchtig, leicht grasig, mit der milden Bitterkeit und dem leichten Kratzen im Hals, das ein junges natives Öl aus Koroneiki-Oliven mitbringt. Die Zitrone liegt darüber – im Duft deutlich, im Geschmack als Frische von der Schale, mit einer feinen Bitterkeit, die zur Olive passt. Im Abgang bleibt die Zitrone länger als das Öl.
Die Farbe ist goldgrün. Die Zitrone ist aromatisch statt sauer – die Säure bleibt beim Pressen außen vor. Wer Zitronenöl mit Aroma kennt, wird den Unterschied sofort merken: Aroma liegt auf dem Öl, mitgepresste Frucht ist im Öl, und sie schmeckt nach Schale statt nach Bonbon.
Zwei Einschränkungen: Das ist kein Öl für die Pfanne. Zitronenaromen sind flüchtig, Hitze zerstört sie, und ein natives Olivenöl extra gehört ohnehin in die kalte Küche. Und wer Säure erwartet, weil Zitrone draufsteht, wird sie vermissen – die kommt aus dem Essig statt aus dem Öl.
Fisch, gedünstetes Gemüse, Suppe und der schnellste Salat der Welt
Das Öl gehört ans Ende des Kochens. Über gebratenen oder gegrillten Fisch – Dorade, Lachs, Forelle – ein Löffel, bevor der Teller auf den Tisch kommt. Über gedünstetes Gemüse: grüne Bohnen, Brokkoli, Zucchini, Spargel. In eine Fischsuppe oder eine helle Gemüsesuppe zum Schluss. Fruchtwerker nennt genau diese vier: Fisch, Salat, gedünstetes Gemüse, Suppen.
Im Dressing ist es der Partner für die hellen Essige: zwei Esslöffel Olivenöl & Zitrone, ein Esslöffel Zitrone & Essig, Salz – das ist ein Dressing in zehn Sekunden. Zu Gurkensalat, Tomatensalat, Couscous, Bulgur oder einem Salat mit Fenchel und Orange. Auch mit dem Granatapfel & Essig funktioniert es, für die orientalische Küche.
Und für die Küche ohne Rezept: Ein Stück Weißbrot, das Öl, Meersalz. Oder Mozzarella mit Tomate, nur mit diesem Öl und Pfeffer. Für Pasta: Spaghetti mit dem Öl, Parmesan, Pfeffer und etwas Nudelwasser – ein Gericht in der Zeit, die die Nudeln kochen.
Gut zu wissen: Kühl, dunkel und gut verschlossen lagern; ätherische Öle sind licht- und luftempfindlich. Nach dem Öffnen innerhalb einiger Monate verbrauchen. Der Kühlschrank ist der falsche Ort – Olivenöl flockt dort aus, das ist harmlos, sieht aber unschön aus.
Ein Rezept, das Fruchtwerker zeigt: Gegrillte Dorade „Lemon“ – der ganze Fisch vom Grill, aufgeschnitten, mit Olivenöl & Zitrone, Meersalz und frischen Kräutern. Zitronensaft und Butter sind überflüssig, das Öl genügt. Genauso funktioniert es mit einer Forelle aus dem Ofen oder mit Garnelen aus der Pfanne.
Für Gemüse: grüne Bohnen mit Knoblauch und dem Öl, gedünsteter Brokkoli mit Mandeln und dem Öl, gebackene Kartoffeln mit Rosmarin und dem Öl. Es ist das Öl, das man am Ende über alles gibt, was auf dem Teller nach Frische verlangt. Für Braten, Frittieren und alles, was heiß wird, ist es dagegen nicht geeignet – dafür ist es zu schade und die Zitrone zu flüchtig.
Kreta liefert das Öl, Talkau das Etikett
Die Koroneiki-Oliven und die Zitronen wachsen in der Messara-Ebene an der Südküste Kretas. Beides wird von Hand geerntet, gemeinsam vermahlen und in erster Kaltpressung gepresst. Das gemeinsame Pressen ist der Unterschied zu aromatisierten Ölen: Die ätherischen Öle der Zitronenschale verbinden sich beim Pressen mit dem Olivenöl, statt später zugesetzt zu werden. Das Ergebnis sind 96 Prozent Olivenöl und 4 Prozent Zitronenöl aus derselben Pressung.
Fruchtwerker ist eine Essigmanufaktur in Schleswig-Holstein und lässt das Öl auf Kreta pressen – bei einem Erzeuger, mit dem die Manufaktur zusammenarbeitet; abgefüllt wird es unter dem Fruchtwerker-Etikett. Es ist die Ergänzung zu den Fruchtessigen: Wer den Zitronenessig im Regal hat, hat mit diesem Öl das passende Gegenstück.
Das Öl ist nativ extra, kalt gepresst, ohne Zusätze – die Zitrone kommt allein aus der Pressung. Zusammen mit dem Olivenöl & Orange bildet es die kleine Ölseite eines Sortiments, das sonst aus Essig besteht.
Das Öl für alle, die Fisch kochen
Zitronenöl ist das Würzöl, das in einer Küche mit Fisch und Gemüse die meisten Aufgaben übernimmt. Es ersetzt die Zitronenspalte auf dem Teller und gibt dem Gericht gleichzeitig das Öl, das es ohnehin braucht.
Als Geschenk passt es zu Menschen, die mediterran essen, und in ein Paket mit dem Zitronenessig – zwei Flaschen, ein Dressing, und für Fisch reicht das Öl allein. Wer die süßere Variante bevorzugt, nimmt das Orangenöl.
Ein Olivenöl mit Zitrone, Zitronen und Oliven aus einer Presse auf Kreta – für die Dorade, die Bohnen und das Weißbrot mit Salz.