NURI Sardinen in Olivenöl. Ganze Sardinen aus dem Atlantik, von Hand in die Dose gelegt – der Klassiker aus Matosinhos.
NURI Sardinen in Olivenöl sind ganze portugiesische Sardinen, dampfgegart und von Hand in Olivenöl eingelegt, nur mit Salz gewürzt – 125-g-Dose mit 90 g Fisch. Kein Filet, keine Sauce, kein zugesetztes Aroma: drei Zutaten aus der Konservenfabrik Pinhais in Matosinhos bei Porto, die seit 1920 auf dieselbe Weise arbeitet.
Sardinen in Olivenöl von NURI sind das, was in Portugal zum Weißbrot mit Butter auf den Tisch kommt. Die Dose wird aufgezogen, das Öl tropft auf das Brot, die Sardine kommt obendrauf, ein paar Tropfen Zitrone – fertig ist das Abendessen am Hafen. Bei uns ist die Dose im gelb-roten Papier seit Jahren die meistverkaufte von NURI. Wer die Marke kennenlernen will, fängt hier an: mit der puren Sorte, bei der nur der Fisch und das Öl reden.
Fester Fisch, weiches Öl, wenig Salz
Die Sardinen sind groß und fest und schmecken nach Meer statt nach Dose. Das Olivenöl trägt den Geschmack und lässt ihn im Vordergrund. Beim Öffnen liegen drei bis fünf Fische dicht nebeneinander, Haut nach oben, so wie sie in Matosinhos von Hand eingelegt wurden. Das Fleisch ist saftig, dunkler als Thunfisch und kräftiger im Geschmack. Das Öl nimmt beim Lagern das Aroma des Fisches an und wird selbst zur Zutat.
Die Sardine ist die europäische Sardine, Sardina pilchardus, gefangen vor der portugiesischen Atlantikküste. Die Saison läuft über den Sommer, wenn die Fische am meisten Fett angesetzt haben – dann sind sie am saftigsten, und dann wird in Matosinhos eingedost. Was du im Winter öffnest, ist also der Fang vom Sommer davor.
Gewürzt ist nur mit Salz, und davon wenig: Der Fisch schmeckt nach sich selbst, das Olivenöl macht ihn rund. Wer Sardinen bisher nur als trockene Filets in Sonnenblumenöl kannte, merkt den Unterschied beim ersten Bissen.
Es sind ganze Sardinen, ohne Kopf, mit Haut und Gräten. Die Gräten sind durch das Dampfgaren weich und werden mitgegessen – so gehört es sich bei Sardinen, und so kommt auch der Geschmack zustande. Für alle, die grätenfreie Filets wollen, sind die Makrelenfilets in Olivenöl aus derselben Fabrik die bessere Wahl. Und wer Schärfe sucht, nimmt die Sardinen in scharfem Olivenöl mit Piri-Piri.
Auf Brot, zu Kartoffeln, in die Pasta
Der einfachste Weg ist der portugiesische: Weißbrot oder Sauerteig, Butter, eine Sardine, Zitrone, Pfeffer. Dazu Tomate und rote Zwiebel, wenn du magst. Das ist ein Abendbrot, das in fünf Minuten steht und mehr hermacht als jede Wurstplatte.
Warm funktionieren sie ebenso gut. Pellkartoffeln mit Sardinen und einem Löffel vom Öl aus der Dose, dazu Petersilie und Zitronenschale. Oder Pasta: Knoblauch im Sardinenöl anschwitzen, die Sardinen zerpflückt dazu, Chili, Petersilie, geröstete Semmelbrösel. Das ist ein Klassiker aus Süditalien, für den die Dose die beste Abkürzung ist. Auf Toast mit Frischkäse und Gurke sind sie ein Frühstück, auf einem Salat mit weißen Bohnen und Ei ein Mittagessen. Und auf der Pizza ersetzen sie die Sardellen – milder, fleischiger, weniger salzig.
Das Öl gehört dazu und bleibt in der Küche. Es ist gutes Olivenöl, das nach Sardine schmeckt, und die Grundlage für die Pfanne oder das Dressing. Was die Sardinen übel nehmen: lange Hitze. Sie werden nur erwärmt, sonst zerfallen sie. Zum Mitkochen in Eintopf oder Sauce sind sie nicht geeignet – dafür sind sie zu schade und zu zart.
Unser Tipp: Die Dose eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Kalt ist das Öl fest und der Fisch stumm – bei Zimmertemperatur kommt beides zur Geltung.
Aus Matosinhos, 500 Meter vom Atlantik
NURI ist die Marke der Konservenfabrik Pinhais & C.ª in Matosinhos, dem Fischereihafen von Porto, 500 Meter vom Atlantik entfernt. Die Fabrik wurde 1920 gegründet und ist einer der wenigen Betriebe, die Sardinen noch nach dem alten Verfahren verarbeiten. In die Dose kommt ausschließlich frischer Fisch. Die Sardinen werden in Salzlake gelegt, von Hand auf Roste gesetzt und mit Dampf gegart, bevor sie in die Dose kommen. In der industriellen Fertigung passiert das Garen meist erst in der verschlossenen Dose. Der Unterschied ist zu schmecken: Das Fleisch bleibt fest, das Öl bleibt klar.
Dann wird jede Sardine von Hand in die Dose gelegt, das Olivenöl aufgegossen, die Dose verschlossen und am Ende von Hand in das bedruckte Papier gewickelt. Das Design stammt aus den 1930er-Jahren, als der Name NURI eingeführt wurde. Es ist der Grund, warum die Dose in vielen Küchen auf dem Regal steht statt im Schrank.
Nach Deutschland kommen die Dosen über den Importeur Maritime Zeitkapseln aus Hanau, der die Fabrik hierzulande vertritt. Bei uns ist die Sorte in Olivenöl die NURI-Dose, die wir am häufigsten nachbestellen – seit Jahren, in jeder Saison.
Vorrat für den Schrank und Geschenk für Sardinenfreunde
Sardinen in Olivenöl sind der Vorrat, der mit der Zeit besser wird. Der Fisch zieht im Öl durch, das Öl nimmt Fisch an. Eine Dose im Schrank ist ein Abendessen, das ohne Vorbereitung, Kühlung und Planung auskommt. Sie ist für den Abend, an dem der Kühlschrank leer ist, und für das Wochenende im Ferienhaus. Nach dem Öffnen gehört der Rest allerdings in ein Glas mit Deckel und in den Kühlschrank statt zurück in die Dose.
Als Geschenk ist die Dose ein Mitbringsel, das zwischen Wein und Schokolade auffällt: das Papier, der Geschmack, die Geschichte dahinter. Wer alle vier Sardinen-Sorten auf einmal verschenken will, findet sie in der Sardinen Geschenk – 4er Box. Und wer nach der ersten Dose die anderen Sorten probieren will, findet sie alle auf unserer NURI-Seite.
Nicht geeignet ist die Dose für alle, die einen dezenten Fischgeschmack wollen. Sardinen sind kräftig, und das Öl schmeckt nach ihnen. Wer es milder will, beginnt mit den Makrelenfilets und kommt später zu den Sardinen zurück – die meisten kommen.
Ganze Sardinen aus Matosinhos, drei Zutaten, eine Dose – das portugiesische Abendbrot für den deutschen Küchentisch.