Vitelium Trüffelpesto, 90 g. Tartufata aus Champignons und Sommertrüffel mit nativem Olivenöl extra aus eigenem Anbau – vegan, für die Vorratskammer.
Vitelium Trüffelpesto, 90 g ist eine Tartufata aus Molise: 69 Prozent Champignons, 5 Prozent Sommertrüffel (Tuber aestivum), natives Olivenöl extra aus den eigenen Hainen von Vitelium, Salz und natürliches Aroma. Streichfähig, fein-würzig und vegan, im 90-g-Glas. Keine Sahne, kein Käse, kein Kraut – ein Pilz-Trüffel-Pesto für Haushalte, in denen regelmäßig Pasta auf dem Tisch steht.
Trüffelpesto von Vitelium ist das, was in Molise Tartufata heißt: eine Pilzsauce, in der Champignons und Sommertrüffel fein zerkleinert und mit Olivenöl und Salz gebunden werden. Frische Trüffel gibt es nur wenige Wochen im Jahr, und sie halten im Kühlschrank kaum eine Woche. Die Tartufata bringt den Geschmack ins Glas und in den Vorratsschrank, zu jeder Jahreszeit. Vitelium kocht sie nach einem klassischen Rezept der Region, mit Trüffeln von einem Sucher aus dem Nachbardorf und dem Öl aus den eigenen Hainen. Das 90-g-Glas ist die Größe für Küchen, in denen das Pesto nach dem ersten Mal zur Gewohnheit wird.
Geschmack
Erdig, würzig, mit einer grünen Olivenölnote im Abgang: So schmeckt die Tartufata vom Löffel. Die Champignons sind weich und leicht nussig und bilden die Grundlage, der Sommertrüffel legt seinen erdigen, leicht knoblauchartigen Duft darüber. Natürliches Aroma stützt diese Trüffelnote, weil der Sommertrüffel von sich aus deutlich leiser auftritt als der weiße Trüffel aus dem Spätherbst.
Das Olivenöl im Glas ist das native Olivenöl extra von Vitelium aus früh geernteten, grünen Oliven. Es bringt eine feine Bitternote und etwas Pfeffer mit, das hält das Pesto lebendig und verhindert, dass es schwer wirkt. Salz ist die einzige weitere Zutat neben dem Aroma. Die Paste ist feinkörnig und lässt sich kalt aufs Brot streichen oder warm zu einer Sauce rühren.
Gegenüber der Steinpilzpastete mit Trüffeln ist die Tartufata milder und runder. Die Pastete arbeitet mit Steinpilzen, Lorbeer und Nelken und schmeckt kräftiger nach Wald. Wer ein Pesto mit Käse und Sahne sucht, ist bei der Weißen Trüffelcreme aus demselben Haus besser aufgehoben.
Verwendung
Mit 90 Gramm im Glas kannst du großzügiger sein. Für vier Portionen Pasta nimmst du drei bis vier gehäufte Esslöffel, verrührst sie mit einer Kelle Nudelwasser und schwenkst die Nudeln darin. Tagliatelle, Pappardelle oder Gnocchi passen am besten, weil die breite Fläche das Pesto gut aufnimmt. Für ein Pastagericht mit Gästen brätst du zusätzlich eine Handvoll Champignons an und gibst sie mit etwas Petersilie über die fertigen Nudeln.
Auf der Pizza kommt die Tartufata erst nach dem Backen auf den Teig: ein Esslöffel in Klecksen über Mozzarella und Rucola verteilt. Zum Steak oder zum Lammkotelett gibst du einen Löffel auf das heiße Fleisch, die Wärme setzt den Trüffelduft frei. Auf gegrilltem Gemüse funktioniert das genauso, besonders auf Auberginen und Zucchini.
Als veganer Brotaufstrich steht die Tartufata für sich: dünn auf geröstetes Weißbrot, dazu ein paar Tropfen Olivenöl. In Saucen rührst du sie am Ende ein, etwa in eine Pilzrahmsauce, in Bratensaft oder in das Risotto kurz vor dem Servieren. Unser Rezept für Trüffel-Risotto zeigt, wie viel ein Löffel ausmacht.
Lagerung: kühl und dunkel. Nach dem Öffnen gehört das Glas in den Kühlschrank, dort brauchst du es zügig auf. Streich die Oberfläche nach jeder Entnahme glatt und bedeck sie mit einer dünnen Schicht Olivenöl, so bleibt die Tartufata länger frisch.
Unser Tipp: Verknete 100 Gramm weiche Butter mit zwei Esslöffeln Tartufata und etwas Salz, roll die Masse in Backpapier und leg sie in den Kühlschrank. Eine Scheibe dieser Trüffelbutter auf dem heißen Steak oder auf Ofenkartoffeln ersetzt jede Sauce. Mehr Ideen stehen in unserem Trüffel-Ratgeber.
Herkunft
Vitelium ist eine italienische Manufaktur mit Hamburger Büro. Die Vitelium GmbH sitzt in Hamburg, Anbau und Produktion liegen in Provvidenti in der Provinz Campobasso, mitten in Molise. Die kleine Region südlich der Abruzzen ist bekannt für ihre Trüffel. Das Bergklima und die wilden Wälder begünstigen ihr Vorkommen, und der weiße Trüffel gehört zur Küche der Region.
Hinter Vitelium steht ein Ehepaar. Dr. Davide Petrollino, Pflanzenbiologe aus Campobasso, hat zehn Jahre an der Universität Ferrara geforscht und ist heute für Anbau und Produktion zuständig. Den Olivenhain mit seinen jahrhundertealten Bäumen hat er von seinem Großvater übernommen. Constanze Engelbrecht aus Hamburg führt die GmbH und den Vertrieb in Deutschland. Der Name Vitelium leitet sich vom oskischen Viteliú ab, dem Ursprung des Wortes Italia.
Die Sommertrüffel sucht Angelo, ein Freund der beiden aus dem Nachbardorf, mit seinen eigenen Hunden. Das Olivenöl stammt aus der Frühernte von Hand, die je nach Saison Mitte Oktober beginnt. Die Oliven kommen innerhalb von sechs Stunden in die Mühle und werden unter 27 Grad zentrifugiert. Mit dieser Ernte beginnt im Oktober auch die Produktion der Trüffelpestos. Gedüngt und gespritzt wird in den Hainen nicht.
Für wen
Das 90-g-Glas ist für Haushalte, in denen die Tartufata regelmäßig auf den Tisch kommt. Es reicht für zwei große Pastaessen oder für eine Woche mit Bruschetta, Steak und Pizza. Auch für die Vorratskammer ist das Glas gedacht: Ungeöffnet steht es kühl und dunkel, bis der nächste Pastaabend ansteht. Wer das Pesto zum ersten Mal probieren oder verschenken möchte, nimmt das Trüffelpesto im 50-g-Glas.
Dazu passt das Weiße Trüffelöl aus demselben Haus, mit dem du Pasta und Risotto am Ende noch einmal verfeinerst. Alle Trüffelprodukte und Olivenöle aus Molise findest du auf der Vitelium-Seite, weitere Sorten in unserer Kategorie Pesto.
Hinweis: Das Pesto ist vegan, kann aber Spuren von Milch, Gluten, Sellerie und Schalenfrüchten enthalten. Nicht geeignet ist es für alle, die den Duft von frischem weißen Trüffel erwarten – dafür gibt es die Weiße Trüffelcreme oder das Trüffelöl.
Eine Tartufata aus Champignons und Sommertrüffel im großen Glas – für Haushalte, die Pasta, Pizza und Steak regelmäßig mit Trüffel versorgen wollen.