Jörg Geiger PriSecco Weißduftig alkoholfrei. Heller PriSecco aus Apfel und Birne – kräuterwürzig, mit Holunderblütennote, gern auf Eis.
Jörg Geiger PriSecco Weißduftig alkoholfrei ist der weiße PriSecco der Manufaktur aus Schlat am Albtrauf der Schwäbischen Alb: Apfel- und Birnensaft aus Schwäbischem WiesenObst mit Trauben-, Rhabarber-, Pfirsich- und Ingwersaft, Kräutern und Zitronenverbene, 0,0 % vol, 750 ml. Kein Prosecco, kein Sekt, kein Saftschorle-Ersatz – ein kräftiger Aperitif aus Saft, Kräutern und Kohlensäure.
PriSecco Weißduftig von Jörg Geiger ist einer der vier Klassiker der Marke PriSecco. PriSecco ist eine eingetragene Marke der Manufaktur und steht für alkoholfreie, prickelnde Kompositionen auf Basis von Obstsäften aus Schwäbischem WiesenObst, verfeinert mit Kräutern, Blüten und Gewürzen und mit zugesetzter Kohlensäure. Mit Prosecco hat das nur den Klang gemeinsam: PriSecco wird aus Saft gemacht und hat laut Hersteller 0,0 % Alkohol. Der Weißduftig entstand 2005, zwei Jahre nach dem ersten, roten PriSecco – und zwar auf Wunsch der Gastronomie, die einen hellen Aperitif für ihre Gäste suchte. Stell dir den Moment vor, in dem alle am Tisch ein Glas bekommen und niemand nach der Alkoholfrage gefragt werden muss: Genau diese Lücke füllt die Flasche bis heute, bei uns als einer der Topseller im Sortiment.
Geschmack
Weißduftig hält, was der Name verspricht. Schon beim Einschenken steigt eine intensive Nase nach würzigen Kräutern und Holunderblüten auf. Darunter zeigen sich reife Fruchtnoten von Apfel und Birne, begleitet von einer pfeffrigen Würze, die den Duft kantiger macht, als du es von einem hellen Aperitif erwarten würdest.
Am Gaumen beginnt es weich. Die Süße des WiesenObstes trägt, Traube und Pfirsich runden sie ab. Dann folgt ein kräuterbetontes Mittelstück – hier arbeiten die Kräuter und die Zitronenverbene, die Jörg Geiger in kleinen Mengen einsetzt, zusammen mit einem Schuss Ingwersaft. Der Nachhall ist würzig und bringt die Holunderblütennote noch einmal zurück. Gerade dieser Wechsel aus weicher Frucht und würzigen Kräutern macht den Weißduftig zu einem Aperitif, der auch nach dem zweiten Glas spannend bleibt.
Seit einiger Zeit ergänzt Jörg Geiger seine Rezepturen um einen Anteil ausgewählter Gemüsesäfte. Beim Weißduftig ist das Rhabarbersaft, deshalb heißt er offiziell „Alkoholfreies Getränk mit Frucht- und Gemüsesaft“. Rhabarber bringt Säure und Frische und bleibt dabei im Hintergrund. Die Grundlage bleibt der Saft aus Äpfeln und Birnen von den Streuobstwiesen – zusammen rund zwei Drittel der Flasche.
Verwendung
Die Manufaktur beschreibt den Weißduftig als kräftigen, duftigen Aperitif, der gerne auf Eis serviert wird. Pur liegt die Trinktemperatur bei 8 bis 10 °C, am besten im Sektglas. Auf Eis nimmst du ein größeres Weinglas, gibst zwei, drei Eiswürfel hinein und gießt langsam auf, damit die Kohlensäure im Glas bleibt. Das Eis kühlt, verdünnt die Süße ein wenig und holt die Kräuter nach vorn.
Zum Essen empfiehlt Jörg Geiger Desserts mit Holunderblüten oder exotischen Früchten – etwa ein Holunderblütengelee mit Mango oder eine Panna cotta mit Maracuja. Deftiger wird es mit Ziegenfrischkäse und Rosmarin: ein Stück Frischkäse auf geröstetem Brot, ein Zweig Rosmarin darüber, ein Glas Weißduftig daneben. Die Kräuter im Glas und der Rosmarin auf dem Teller greifen ineinander, die Säure des Rhabarbers hält den Käse frisch.
Weil er hell und kräftig zugleich ist, eignet sich der Weißduftig auch für den Empfang beim Familienfest, für den Brunch am Sonntag oder als Glas zum Anstoßen bei der Einweihung. Er steht dort, wo sonst ein trockener Sekt steht, und lässt alle mitmachen, die gerade fahren oder aus anderen Gründen alkoholfrei trinken.
Unser Tipp: Gib einen Zweig frischen Rosmarin und eine dünne Scheibe Ingwer ins Glas mit Eis, bevor du den Weißduftig aufgießt. Beides greift die Würze der Komposition auf und macht aus dem Aperitif einen Drink für warme Abende.
Herkunft
Die Manufaktur Jörg Geiger sitzt in Schlat am Albtrauf der Schwäbischen Alb. Jörg Geiger ist gelernter Koch und übernahm 1997 mit 22 Jahren den elterlichen Gasthof Lamm. 1998 begann er mit der Champagner Bratbirne zu arbeiten, 2003 füllte er den ersten PriSecco ab – den Rotfruchtigen. Auf Wunsch der Gastronomie kam 2005 mit dem Weißduftig ein heller PriSecco dazu. Er ist damit der zweite PriSecco der Manufaktur und gehört heute zu den vier Klassikern der Marke, neben Rotfruchtig, Rosenzauber und Apfelsinfonie.
Rohstoff ist Schwäbisches WiesenObst: alte, oft herbe Apfel- und Birnensorten von Streuobstwiesen aus der Region, geliefert von Landwirten aus der Umgebung. Die Schwaben nennen solche Früchte „räs“: herb und gerbstoffreich, und genau das gibt einem Saft Struktur. Im Weißduftig stammen Apfelsaft und Birnensaft aus diesen Wiesen, dazu kommen Säfte von Traube, Rhabarber, Pfirsich und Ingwer.
Alle Schritte, von der Anlieferung des Obstes über Reifung und Verarbeitung bis zur Komposition und Abfüllung, finden in der Manufaktur statt. Erst wenn Frucht, Kräuter und Zitronenverbene zueinander passen, kommt die Kohlensäure dazu. Laut Hersteller entstehen alle Produkte garantiert ohne chemische Zusätze wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Stabilisatoren.
Für wen
Der Weißduftig ist die Flasche für Menschen, die bei einem alkoholfreien Aperitif Würze suchen statt Limonadensüße. Er passt zu Gastgebern, die für den Empfang eine Flasche brauchen, die allen schmeckt, und zu allen, die Kräuter und Holunder mögen. Als Mitbringsel funktioniert er bei Leuten, die gerade pausieren, genauso wie bei Freunden, die ohnehin wenig trinken.
Wer es fruchtig und rot mag, greift zum PriSecco Rotfruchtig, dem ersten PriSecco von 2003. Für den hellen Aperitif in Bio-Qualität gibt es die Bio Weiß; alle Flaschen der Manufaktur findest du auf unserer Jörg-Geiger-Seite. Nicht geeignet ist der Weißduftig für alle, die einen knochentrockenen Brut-Ersatz erwarten – er ist würzig, hat aber eine spürbare Fruchtsüße.
Kräuter, Holunderblüte, Apfel und Birne vom Albtrauf – der helle PriSecco aus Schlat, pur im Sektglas oder auf Eis als kräftiger Aperitif.