Dr. Jaglas Herber Hibiskus. Alkoholfreier Aperitif aus Hibiskusblüte und Holunder, herb und tiefrot – die Basis für den Hibiskus Spritz.
Dr. Jaglas Herber Hibiskus – San Aperitivo ist ein alkoholfreier Aperitif aus Berlin: Hibiskusblütenextrakt und Holunderbeerensaft mit Zucker und natürlichem Aroma, 0,0 % vol, 500 ml in der Apothekerflasche. Kein Sirup, kein Saft, keine Limonade – eine Aperitif-Basis, die mit Tonic und Limette zum Longdrink wird.
Herber Hibiskus von Dr. Jaglas ist die Flasche, die bei uns aus dem Berliner Sortiment am häufigsten bestellt wird, weit vor allen Elixieren. Der erste warme Abend im Jahr, Balkon, zwei Gläser: drei Teile Hibiskus, ein Teil Tonic, eine halbe Limette, Eis. Im Glas steht ein Aperitif in tiefem Rot, der nach Blüte, Beere und einem Hauch Rauch schmeckt und am nächsten Morgen niemandem nachhängt. Er füllt den Moment vor dem Essen, den sonst ein Bitter mit Alkohol besetzt – für Gäste, die noch fahren, für den Feierabend unter der Woche und für alle, die den Abend klar beginnen wollen.
Herb von der Blüte, süß vom Holunder, rauchig zum Schluss
Herber Hibiskus schmeckt zuerst nach Hibiskusblüte: herb, leicht säuerlich, floral – die Note, die du aus Hibiskustee kennst, nur dichter und dunkler. Dahinter kommt eine Süße, die Dr. Jaglas mit Holunderbeere, Rosmarin, Bitterorange und Vanille abpuffert. Der Abgang ist dezent rauchig und endet in einer feinen Note, die die Manufaktur selbst mit Whisky vergleicht.
Die Farbe ist ein tiefes Rot, das auch mit Tonic im Glas bleibt. Mit 9,6 Gramm Zucker auf 100 Milliliter ist der Hibiskus die zurückhaltendste Sorte unter den San-Aperitifs – im Longdrink verdünnt, bleibt das Glas eher herb als süß. Der Geschmack kommt aus Hibiskusblütenextrakt, Holunderbeerensaft und natürlichem Aroma; das steht so auf dem Etikett und gehört hier dazu.
Wer einen fruchtig-süßen Aperitif sucht, ist mit dem San Limello mit Zitrone und Ingwer besser bedient. Der Hibiskus ist die herbe Sorte im Sortiment – für Menschen, die Tonic pur mögen und bei einem Aperitif das Bittere suchen.
Drei Teile Hibiskus, ein Teil Tonic, eine halbe Limette
Der Hibiskus Spritz ist das Rezept, das Dr. Jaglas selbst empfiehlt: drei Teile Herber Hibiskus, ein Teil Tonic Water, der Saft einer halben Limette, Eiswürfel, im Weinglas oder Tumbler. Weil die Blüten den Drink rot färben, passen Beeren oder ein Rosmarinzweig als Garnitur – beides sieht aus, als gehöre es dazu, und der Rosmarin holt die Kräuternote nach vorn.
Pur auf Eis ist der Hibiskus für die meisten zu intensiv – Dr. Jaglas empfiehlt ihn ausdrücklich als Basis für Longdrinks. Neben Tonic funktioniert Mineralwasser mit viel Kohlensäure, für die festlichere Variante alkoholfreier Sekt. Bei 10 cl Hibiskus pro Glas reicht die Flasche für fünf Drinks. Wer den Aperitif fertig gemischt will, findet ihn als Hibiskus Spritz mit entalkoholisiertem Sparkling Riesling in der 750-ml-Flasche.
Dazu passen Ziegenkäse, dunkle Schokolade, Feigen und Nüsse – ein Brett mit diesen vier Dingen und ein Krug Hibiskus Spritz sind ein Abendessen für den Balkon. Vor einem Menü übernimmt der herbe Auftakt die Rolle, die sonst ein klassischer Bitter hat, nur leiser und ohne Alkohol.
Unser Tipp: Den Rosmarinzweig vor dem Garnieren kurz zwischen den Handflächen reiben und ein paar Himbeeren ins Glas geben – die Beeren nehmen die Herbe auf, der Rosmarin duftet beim ersten Schluck.
Aus der Apotheke in die Apothekerflasche: Berlin, Choriner Straße
Dr. Jaglas ist eine Berliner Manufaktur in der Choriner Straße 40, hervorgegangen aus einer Apothekerfamilie. Die Jaglas nutzen seit Jahrzehnten mittelalterliche Klosterrezepturen, klassische Kompendien und Kräuterkunde – erst für hochprozentige Elixiere in der Apothekerflasche, dann für alkoholfreie Aperitifs unter dem Namen San. Der Herbe Hibiskus ist bei uns der meistverkaufte davon.
Die Manufaktur beschreibt ihre Arbeitsweise mit Mazeration von Hand in kleinen Mengen, zertifizierter Kräuterqualität und langsamer Reifung über Monate; einzelne Herstellungsschritte orientieren sich an der Pharmacopoea Germanica, dem alten Deutschen Arzneibuch. Für den Hibiskus heißt das: ein Extrakt aus echten Blüten und ein Rezept, das aus der Kräuterkunde kommt und mit Holunder, Rosmarin und Vanille so abgestimmt ist, dass die Blüte trägt, statt zu dominieren.
Der Name San Aperitivo steht für die Berliner Aperitif-Kultur, die Dr. Jaglas mit dieser Flasche meint: die kurze Stunde vor dem Essen, in der ein Glas auf dem Tisch steht und noch niemand aufs Handy schaut. Entwickelt wurde der Hibiskus nach Angaben der Manufaktur in Anlehnung an das Berliner Stadtquartier AM TACHELES und das Wohngebäude VERT der Architekten Herzog & de Meuron – ein Aperitif, der zu einem Ort gehören soll. Wir nehmen das als das, was es ist: eine Berliner Geschichte, die im Glas herb und rot schmeckt.
Der Aperitif für Gäste, die fahren, und für Abende unter der Woche
Der Herbe Hibiskus ist die Flasche für Menschen, die den Aperitif als Ritual mögen und den Alkohol dabei weglassen wollen. Feierabend am Dienstag, Gäste mit Auto, die Freundin, die gerade pausiert, der Sonntagsbrunch mit Kindern am Tisch – in all diesen Momenten steht ein rotes Glas auf dem Tisch, das nach etwas schmeckt. Als Geschenk ist die Apothekerflasche mit dem roten Inhalt das Mitbringsel, das stehen bleibt und beim Öffnen sofort ins Gespräch kommt. Wer alkoholfrei lebt, bekommt damit endlich eine Flasche geschenkt, die mehr ist als Saft.
Wer das Sortiment kennenlernen will, nimmt dazu den San Pompello mit rosa Grapefruit – zusammen mit dem Limello sind das die drei San-Aperitifs, die auf unserer Dr.-Jaglas-Seite stehen, neben den Elixieren mit Alkohol. Nicht geeignet ist der Hibiskus für alle, die einen süßen, fruchtigen Drink erwarten – er bleibt herb, auch mit Tonic und Limette.
Hibiskusblüte, Holunder, ein Hauch Rauch – der alkoholfreie Aperitif aus Berlin, der bei uns seit Jahren am häufigsten ins Glas kommt.