Gruber's Hauszwetschkenkonfitüre. Konfitüre aus der alten Hauszwetschke – dunkel, würzig-fruchtig und von Hand gemacht.
Gruber's Hauszwetschkenkonfitüre ist eine handgemachte Konfitüre aus Reigersberg bei Ilz in der Oststeiermark, gekocht aus dem Mark der Hauszwetschke, einer traditionellen Zwetschgensorte. 190 g im Glas, mit Zucker, Pektin und Apfelsäure. Ohne zugesetzte Aromen und ohne Konservierungs- oder Farbstoffe.
Hauszwetschkenkonfitüre von Gruber's trägt ein österreichisches Wort im Namen: Zwetschke ist dort die Schreibweise für das, was in Deutschland Zwetschge heißt. Die Hauszwetschke ist die alte, traditionelle Sorte, die in vielen Gärten und an vielen Hofrändern steht. Sie ist länglich, dunkelblau, reift spät im Jahr und hat festes, eher trockenes Fruchtfleisch. Genau deshalb schätzen sie Bäckerinnen seit Generationen, und genau deshalb eignet sie sich so gut für Konfitüre. Für die Fruchtzauberei ist die Sache klar. Der Hersteller schreibt, die traditionelle Hauszwetschke bleibe für ihn die Zwetschke mit dem meisten Geschmack. Im Vergleich mit den hellen Sommersorten aus Reigersberg ist diese Konfitüre die Herbstsorte im Regal: dunkel, kräftig und bei uns seit Jahren sehr beliebt.
Dunkle Frucht, milde Säure, ein Hauch von Herbst
Die Konfitüre schmeckt nach reifer, dunkler Zwetschke, fruchtig und tief. Dazu kommen eine milde Säure und eine Süße, die an Mus und Kuchen denken lässt. Anders als die Beerensorten ist sie weniger spritzig. Sie wirkt runder, fast würzig, obwohl außer der Frucht nur Zucker, Pektin und Apfelsäure im Glas sind.
Weil sie aus dem Mark der Früchte gemacht wird, ist die Textur glatt und dicht. Sie lässt sich gut streichen und bleibt beim Backen dort, wo du sie hingesetzt hast. Auf dem Brot reicht eine dünne Schicht, denn die Zwetschke schmeckt kräftig genug.
Verglichen mit Powidl, dem österreichischen Zwetschkenmus, das stundenlang ohne Geliermittel eingekocht wird, ist sie heller, frischer und fruchtiger. Wer das tiefe, fast karamellige Powidl erwartet, wird diese Konfitüre als leichter empfinden. Für Frühstück und schnelle Mehlspeisen ist genau das ein Vorteil.
Buchteln, Palatschinken, Käse: die Zwetschke in der Mehlspeisküche
In Österreich gehört die Zwetschke in die Mehlspeisküche wie der Staubzucker. Für Buchteln setzt du in jede Kugel aus Germteig, also Hefeteig, einen Teelöffel Konfitüre. Dann drückst du den Teig zu und setzt die Buchteln dicht an dicht in die Form. Nach dem Backen mit Vanillesoße servieren, so kennen es viele aus der Kindheit.
Palatschinken, die dünnen österreichischen Pfannkuchen, bestreichst du dünn mit Konfitüre, rollst sie ein und bestreust sie mit Zimtzucker. Zu Mohnnudeln oder Topfenknödeln passt ein Löffel am Tellerrand. Wer Germknödel selbst macht, kann sie statt mit Powidl mit dieser Konfitüre füllen. Das Ergebnis schmeckt fruchtiger und frischer, dazu passen Mohn, zerlassene Butter und Staubzucker.
Zum Frühstück schmeckt sie auf Butterbrot, auf einem Kornspitz oder auf Topfen mit etwas Zimt. Ein Löffel im Porridge macht aus dem Haferbrei an kalten Tagen ein Herbstfrühstück. Auch zur Brotzeit macht sie sich gut. Zu kräftigem Bergkäse, zu Brie oder zu gereiftem Schnittkäse ist sie das süße Gegenstück, ähnlich wie ein Chutney.
In der herzhaften Küche rührst du einen Teelöffel in die Soße zu Wild oder zu einem Schweinsbraten. Die Zwetschke gibt Frucht und bindet leicht. Für Weihnachten füllst du damit Kekse oder bestreichst einen Lebkuchenboden, bevor die Glasur daraufkommt. Und für ein schnelles Dessert im Glas schichtest du Konfitüre, Topfencreme und zerbröselte Spekulatius übereinander. Eine Stunde im Kühlschrank genügt, dann ist es fertig.
Unser Tipp: Erwärme zwei Esslöffel Konfitüre mit einer Prise Zimt und einem Schuss Wasser. Über Kaiserschmarrn gegeben, ersetzt das den Zwetschkenröster, wenn es an einem Sonntag schnell gehen soll.
Eine alte Sorte, verarbeitet in Reigersberg
Die Fruchtzauberei ist ein kleiner Familienbetrieb in Reigersberg bei Ilz, im Obstland der Oststeiermark. Die Wurzeln des Hofs reichen bis 1860. In den frühen 1990er-Jahren wurde er auf Obstbau umgestellt, der Schwerpunkt liegt bei den Äpfeln. René Gruber ist Obstbaumeister und kümmert sich um den Anbau, Beatrix ist Köchin und verarbeitet das Obst in der Fruchtzauberei.
Die Hauszwetschke passt gut zu diesem Betrieb. Sie ist eine Sorte, die in Österreich zur Tradition gehört und die in vielen Hofküchen im Herbst eingekocht wird. Sie verlangt etwas Geduld, denn sie reift erst im Spätsommer und Herbst, wenn die meisten anderen Früchte längst eingekocht sind. Beatrix verarbeitet sie zu Mark und kocht daraus mit Zucker und Pektin die Konfitüre. Gemacht wird von Hand, nach Rezepten, die durch gemeinsames Probieren und Experimentieren entstanden sind.
„Lieber Klasse als Masse" nennen Beatrix und René ihren Grundsatz. Erhältlich ist die Konfitüre am Hof, bei ausgewählten Händlern und bei uns. Das Glas mit 190 g ist etwas kleiner als die meisten anderen Konfitüren der Fruchtzauberei, und passt damit gut auf den Frühstückstisch zu zweit. Wer viel bäckt, stellt sich am besten gleich zwei Gläser in den Vorratsschrank, denn ein Blech Buchteln braucht schnell ein halbes Glas.
Für Mehlspeisfans und Käseliebhaber
Diese Konfitüre ist für alle, die Zwetschke mögen und sie das ganze Jahr auf dem Tisch haben wollen. Sie passt zu Menschen, die gern backen, vor allem mit Germteig, und zu allen, die zur Käseplatte etwas Fruchtiges suchen. Als Mitbringsel eignet sie sich für Freunde, die an die Mehlspeisen ihrer Großmutter denken, wenn sie Zwetschke hören.
Auf dem gleichen Fruchtmark baut übrigens die Grillsauce hot & painful auf, die scharfe Seite der Hauszwetschke. Für den Sommer gibt es die Marillenkonfitüre. Das übrige Sortiment steht auf der Seite von Gruber's Fruchtzauberei.
Nicht geeignet ist sie als zuckerarmer Aufstrich. Sie ist eine klassische Konfitüre, mit Zucker gekocht, für Brot, Buchteln und Käse.
Eine Konfitüre aus der alten Hauszwetschke – für Buchteln, Palatschinken und den Bergkäse am Abend.