Dr. Jaglas Golfers Ginseng-Elixier. Kräuterbitter auf Ginsengwurzel, vollmundig und herb, 35 % vol – der Digestif fürs 19. Loch und für alle anderen Abende.
Dr. Jaglas Golfers Ginseng-Elixier ist ein Kräuterbitter aus Berlin: Ginsengwurzel mit Ingwer, Enzianwurzel, Chinarinde, Kardamom, Pomeranzenschale, Zimtrinde und einem Hauch Safran, von Hand mazeriert und über Monate gereift, 35 % vol, 500 ml in der Apothekerflasche mit Geschenkkarton. Kein Golfzubehör, kein süßer Likör, kein Bitter nur für Golfer – ein Digestif mit vollem Körper, pur, auf Eis oder als Highball mit Ginger Beer.
Golfers Ginseng-Elixier von Dr. Jaglas ist bei uns beliebt, und der Name ist ein Augenzwinkern: Die Manufaktur selbst nennt die Flasche ein Geschenk für Golfer und für alle anderen. Das 19. Loch ist die Bar im Clubhaus, in der die Runde nach dem Spiel endet – dort steht dieser Bitter als Longdrink oder pur auf Eis. Bei uns steht er häufiger auf dem Esstisch: nach dem Braten, nach dem Raclette, nach dem langen Abend mit Freunden, wenn jemand die Apothekerflasche holt und kleine Gläser dazu. Im Glas ein Bitter, der voller und weicher ist als der Artischocken-Bitter aus demselben Haus, mit der herben Wurzelnote des Ginseng vorn und einem Abgang, der leise bleibt.
Herb von der Ginsengwurzel, warm von Ingwer und Zimt, weich im Abgang
Das Elixier ist vollmundig und elegant, mit der Ginsengwurzel als Grundlage. Ginseng schmeckt charakteristisch herb – Dr. Jaglas beschreibt die Note als Erinnerung an Süßholz und an den Duft des Waldes, und genau so kommt sie im Glas an: wurzelig, ein wenig erdig, mit einer Süße, die aus der Wurzel selbst kommt. Ingwer, Kardamom, Zimtrinde, Nelke und Galgant legen Wärme darüber, Enzian, Chinarinde und Tausendgüldenkraut geben die Bitterkeit, Pomeranzenschale und Lavendel bringen Frische und Blüte. Der Abgang bleibt verhalten, wie die Manufaktur es nennt – der Bitter geht weich, statt lange zu kratzen.
Färbung und Aromen sind natürlich, so steht es bei Dr. Jaglas; die Farbe kommt aus dem Ansatz der Wurzeln, Rinden und Blüten. Wie bei allen Elixieren lohnt es sich, den ersten Schluck langsam im vorderen Mund zu bewegen, wie bei einer Weinprobe – die Kräuter kommen dann nacheinander statt gleichzeitig. Auf Eis wird der Bitter runder, bei Zimmertemperatur zeigt er die Wurzel deutlicher.
Wer den Digestif kantiger und deutlich bitterer will, mit der herben Note der Artischocke, greift zum Artischocken-Elixier – das ist die strengere Sorte. Das Golfers Ginseng-Elixier ist die rundere, für Menschen, die Bitter mögen, aber am Ende des Schlucks Wärme wollen statt Kante.
Pur auf Eis, als Highball mit Ginger Beer, als German Apothecary im Shaker
Pur oder auf Eis, zwei bis vier Zentiliter im kleinen Glas nach dem Essen, ist der klassische Weg. Die Flasche reicht so für gut zwanzig Gläser. Es ist eine Spirituose mit 35 % vol und wie alle Elixiere von Dr. Jaglas ab 18 Jahren.
Der Ginseng Highball ist das Rezept der Manufaktur für den Longdrink: 20 ml Elixier ins hohe Glas auf Eis, mit Ginger Beer oder Ginger Ale auffüllen. Wer es weniger scharf mag, nimmt Ingwerlimonade, wer es ungewöhnlich mag, Gurkenlimonade – beides steht bei Dr. Jaglas als Variante. Der Ingwer aus dem Elixier und der Ingwer aus dem Glas greifen ineinander, die Wurzel bleibt im Hintergrund als Tiefe.
Für den Cocktailabend gibt es den German Apothecary: 50 ml Elixier, 10 ml Blue Curaçao, 20 ml Zuckersirup, 30 ml Zitronensaft und 5 ml Olivenöl, im Shaker auf Eis geschüttelt und abgeseiht. Das Olivenöl klingt nach Experiment, macht den Drink aber weich und rund – die Zitrone hält ihn frisch, der Bitter gibt ihm Rückgrat. Dazu passen Salzmandeln, Oliven, ein Stück Bergkäse oder dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil.
Unser Tipp: Den Highball mit Gurkenlimonade und einer langen Gurkenscheibe im Glas servieren – kühl, grün, mit der Ginsengwurzel als Überraschung im zweiten Schluck. Für Gäste, die Gin Tonic kennen und etwas Neues wollen.
Ginseng als Grundlage: die Wurzel, um die Dr. Jaglas ein ganzes Sortiment gebaut hat
Dr. Jaglas ist eine Berliner Manufaktur in der Choriner Straße 40, hervorgegangen aus einer Apothekerfamilie, die seit Jahrzehnten Klosterrezepturen, klassische Kompendien und Kräuterkunde für ihre Elixiere nutzt. Das Ginseng-Elixier ist dabei die Wurzel im wörtlichen Sinn: Aus demselben Ansatz gibt es die Sonderedition mit Macawurzel, und aus der Ginsengrezeptur destilliert die Manufaktur ihren Gin. Wer die Familie der Elixiere verstehen will, fängt hier an.
Die Rezeptur geht auf eine Klosterapotheken-Rezeptur des 15. Jahrhunderts zurück, die die Apothekerfamilie Jagla über Jahrzehnte verfeinert hat. Einzelne Herstellungsschritte folgen bis heute der Pharmacopoea Germanica, dem alten Deutschen Arzneibuch, und angesetzt wird das Elixier nach Angaben der Manufaktur weiterhin in der Familienapotheke in Wuppertal: Mazeration per Hand, in Kleinstmengen, mit zertifizierter Kräuterqualität, was Reinheit und Gehalt der Pflanzen betrifft. Danach reift der Ansatz langsam über mehrere Monate. Hinter dem Elixier steht Dr. Christina Jagla aus der Apothekerfamilie.
Die Apotheke steht dabei für Herkunft und Sorgfalt, das Elixier selbst ist ein Kräuterlikör zum Genuss – ein Bitter für nach dem Essen und für den Longdrink, wie er in Berlin gemacht wird. Die braune Apothekerflasche mit Papieretikett und der Geschenkkarton machen daraus eine Flasche, die im Regal stehen bleibt.
Das Geschenk für den Golfer im Freundeskreis und der Bitter für alle, die runder mögen
Das Golfers Ginseng-Elixier ist das Geschenk, das sich von selbst erklärt. Für den Schwager, der jedes Wochenende auf dem Platz steht, für die Kollegin, die gerade ihre Platzreife gemacht hat, für den Vater zum Geburtstag mit Flight am Nachmittag. Der Name nimmt die Arbeit ab, der Inhalt hält, was die Flasche verspricht. Und für alle, die mit Golf nichts anfangen können, ist es schlicht der weichere der beiden Bitter aus Berlin – der für Menschen, die den Artischocken-Bitter als zu streng empfinden.
Wer die Ginsengwurzel weiter verfolgen will, nimmt dazu das Maca Ginseng-Elixier, die Sonderedition mit nussiger Macawurzel, oder den Dry GIN-seng, den Gin aus derselben Rezeptur. Alle Elixiere und die alkoholfreien Aperitifs stehen auf unserer Dr.-Jaglas-Seite. Nicht geeignet ist das Elixier für alle, die nach dem Essen etwas Süßes wollen – es bleibt ein Bitter, auch mit Ginger Ale.
Ginsengwurzel, Ingwer, Enzian – der vollmundige Kräuterbitter aus der Berliner Apothekerflasche, fürs 19. Loch und für den Tisch nach dem Sonntagsbraten.