Dr. Jaglas Dry GIN-seng. Dry Gin mit Wacholder und Ginsengwurzel, 50 % vol, ganz ohne Zucker – der Gin aus der Berliner Apotheke.
Dr. Jaglas Dry GIN-seng ist ein handgemachter Dry Gin aus Berlin: frische Wacholderbeeren und erdige Ginsengwurzel mit Enzian, Pomeranze, Ingwer, Kardamom, Zimt und Safran, angelehnt an die Wacholder-Rezeptur des Deutschen Arzneibuchs von 1872, 50 % vol, 500 ml in der Apothekerflasche mit Geschenkkarton. Kein Zucker, kein Likör, kein Gin, der im Tonic verschwindet – ein Wacholdergeist mit den Wurzeln eines Kräuterbitters, der schon pur trägt.
Dry GIN-seng von Dr. Jaglas ist der Gin, der aus einem Bitter entstanden ist. Die Manufaktur beschreibt ihn als die destillierte Form ihres Ginseng-Elixiers: dieselben Wurzeln, Rinden und Blüten, dazu eine ordentliche Portion frischer Wacholderbeeren, und statt eines bernsteinfarbenen Bitters steht am Ende ein klarer Gin mit 50 % vol im Glas. Freitagabend, das Tonic ist kalt, und du nimmst von diesem Gin weniger als sonst – drei Zentiliter reichen, Wacholder und Ginseng sind auch im vollen Glas zu schmecken.
Wacholder vorn, Ginseng erdig dahinter, trocken bis zum Schluss
Der Gin schmeckt zuerst nach Wacholder, frisch und harzig, dann kommt die Ginsengwurzel: erdig, herb, mit der Süßholznote, die Dr. Jaglas dieser Wurzel zuschreibt. Die beiden sind Gegensätze – die helle Beere, die dunkle Wurzel – und genau das trägt den Gin. Dahinter arbeitet, wie die Manufaktur es nennt, ihr Hofstaat: Enzian, Tausendgüldenkraut, Pomeranze, Ingwer, Chinarinde, Kardamom, Galgant, Zimt, Nelke, Muskat, Safran und Lavendel. Ginseng ist für Dr. Jaglas die Königin unter den Bitterkräutern.
Weil vollständig auf Zucker verzichtet wurde, bleibt der Gin trocken bis in den Abgang, und mit 50 % vol ist er kräftig – die Manufaktur selbst rät, ihn bewusst und in kleinen Mengen zu trinken. Wer die Ginsengwurzel lieber als Bitter mit 35 % vol und verhaltener Süße mag, greift zum Golfers Ginseng-Elixier, dem Ansatz, aus dem dieser Gin kommt. Der GIN-seng ist die klare, harte Variante derselben Idee.
Pur im Nosing-Glas, mit Tonic am Abend, im Negroni mit dem Artischocken-Bitter
Pur bei Zimmertemperatur, zwei Zentiliter im kleinen Glas, zeigt der Gin am meisten – Dr. Jaglas sagt, die Geschmacksvielfalt entfalte sich bereits pur. Es ist eine Spirituose mit 50 % vol und ab 18 Jahren.
Im Gin Tonic reichen drei Zentiliter auf ein Glas Tonic mit viel Eis, dazu eine Zitronenzeste – die Wurzel bleibt spürbar, das Tonic hält die Herbe in Schach. Und der Gin hat einen festen Platz im Dr. Jaglas Negroni: ein Teil GIN-seng, ein Teil Artischocken-Elixier, ein Teil roter Wermut, auf Eis gerührt, mit Orangenzeste.
Unser Tipp: Den Negroni mit einem großen Eiswürfel im Tumbler rühren und die Orangenzeste über dem Glas ausdrücken, bevor sie hineinkommt – das Öl der Schale holt die Pomeranze aus Gin und Bitter nach vorn.
Spiritus Juniperi: die Wacholder-Rezeptur aus dem Arzneibuch von 1872
Dr. Jaglas ist eine Berliner Manufaktur in der Choriner Straße 40, hervorgegangen aus einer Apothekerfamilie, die seit Jahrzehnten Klosterrezepturen und Kräuterkunde für ihre Elixiere nutzt. Der Gin ist angelehnt an die Wacholderbeer-Rezeptur für Spiritus Juniperi aus dem Deutschen Arzneibuch von 1872 – ein Wacholdergeist, wie ihn Apotheken damals ansetzten, hier zusammengeführt mit dem Kräuteransatz des Ginseng-Elixiers.
Herkunft, Reinheit und Gehalt der Kräuter, etwa an ätherischen Ölen, sind nach Angaben der Manufaktur genau definiert; die Wurzeln, Rinden und Blüten werden in der Apotheke schonend mazeriert und sind nach Deutscher-Arzneibuch-Qualität zertifiziert. Die Apotheke steht hier für Sorgfalt und Herkunft, der Gin ist eine Spirituose zum Genuss.
Das Geschenk für Gin-Sammler, die schon alles im Regal haben
Der GIN-seng ist die Flasche für Menschen, die Gin sammeln und einen suchen, der anders schmeckt. Erdig, wurzelig, trocken, aus einer Apotheke – das Gegenteil der Zitrus- und Blütengins der letzten Jahre. In der Apothekerflasche mit Geschenkkarton fällt er im Regal auf. Für Gäste, die fahren, steht daneben der alkoholfreie Herbe Hibiskus; alle Flaschen findest du auf unserer Dr.-Jaglas-Seite. Nicht geeignet ist der Gin für alle, die einen weichen, süßlichen Gin für den Sommer-Longdrink suchen – er ist kräftig, trocken und mit 50 % vol ein Gin für kleine Gläser.
Wacholder und Ginsengwurzel, 50 % vol, aus dem Arzneibuch von 1872 – der Dry Gin aus der Berliner Apotheke, für Tonic, Negroni und das kleine Glas pur.