Jörg Geiger Don´t call me Gin! Vierfach destillierter Apfelbrand mit Wacholder und 78 Botanicals, 46 % vol, im Tonkrug.
Jörg Geiger Don´t call me Gin ist eine Spirituose aus Schlat am Albtrauf der Schwäbischen Alb: ein vierfach destillierter Apfelbrand mit Wacholder und 77 weiteren Botanicals wie Mädesüß, Douglasienspitzen, Zitronenverbene und Bronzefenchel. Er hat 46 % vol und kommt in der 500-ml-Tonflasche. Kein Neutralalkohol, kein klassischer Gin, kein Likör – ein Brand aus Äpfeln, der nach Wacholder duftet.
Don´t call me Gin von Jörg Geiger trägt seinen Namen aus gutem Grund. Ein Gin muss per Definition aus Neutralalkohol entstehen. Jörg Geiger nimmt stattdessen das, womit er sich seit Jahrzehnten beschäftigt: Äpfel von der Streuobstwiese, darunter die alte Sorte Goldparmäne. Daraus brennt er einen Apfelbrand, destilliert ihn viermal und gibt ihm mit Wacholder und Kräutern den Charakter, den Ginfreunde suchen. Die Manufaktur nennt ihn selbst den „Outsider unter den Gin's“. Die Kopfnoten sollten aus der Region kommen: Wacholder aus den Hochtälern der Alb, Mädesüß von schwäbischen Wiesen, Douglasienspitzen aus den Wäldern und Zitronenverbene aus den Gärten.
Geschmack: Apfel und Wacholder, Holunderblüte in der Nase, langes wärmendes Finale
In der Nase zeigt der Brand florale Akzente, die an Rose und Holunderblüte erinnern. Geprägt wird der Duft von Zitronenverbene, Douglasie und Mädesüß – harzig, zitrisch und wiesenhaft zugleich.
Am Gaumen steht die Verbindung, die ihn ausmacht: Apfel und Wacholder, sehr geradlinig und klar. Dezente Gerbstoffe erinnern daran, dass hier Apfelschale im Spiel ist. Im langen, wärmenden Finale sorgt der Bronzefenchel für eine leichte Süße. Unter den 78 Botanicals stehen außerdem Holunderblüte, Waldmeister, Hopfen, Schlehenblüte, Kardamom und Safran. Zusammen geben sie dem Apfelbrand seine Tiefe.
Don´t call me Gin ist eine Spirituose mit 46 % vol, die Abgabe erfolgt ab 18 Jahren.
Verwendung: pur, mit feinem Tonic oder als Schuss in der alkoholfreien Cuvée
Jörg Geiger empfiehlt seinen Apfelbrand pur, mit feingliedrigen Tonics oder zusammen mit seinen alkoholfreien Spezialitäten. Pur auf Eis mit einem Streifen Orangenschale zeigt er seine Botanicals am deutlichsten. Im Longdrink greif zu einem zurückhaltenden Tonic, damit Apfel und Wacholder vorn bleiben.
Die Manufaktur nennt eine eigene Kombination: 4 cl Don´t call me Gin zur Cuvée Nr. 11, die nach unreifem Apfel und Eichenlaub schmeckt. Apfel trifft auf Apfel, das Holz der Cuvée auf den Wacholder des Brands.
Unser Tipp: Nimm einen Tumbler, gib zwei große Eiswürfel hinein und reibe die Orangenschale vor dem Hineinlegen kurz über dem Glasrand. Das Öl der Schale verbindet sich mit Zitronenverbene und Mädesüß.
Herkunft: Äpfel vom Albtrauf, gebrannt im Gasthof Lamm
Die Manufaktur Jörg Geiger sitzt in Schlat am Albtrauf der Schwäbischen Alb. Das Brennen hat in der Familie Tradition: Schon der Vater stellte im Gewölbekeller unter dem Gasthof Lamm ein Destillat aus der alten Birnensorte Stuttgarter Gaishirtle her. Jörg Geiger, gelernter Koch, übernahm den Gasthof 1997 mit 22 Jahren. Gebrannt wird bis heute im Gasthof Lamm.
Der Rohstoff heißt bei Jörg Geiger „Schwäbisches WiesenObst“: alte, oft herbe Apfel- und Birnensorten von Streuobstwiesen der Region, geliefert von Landwirten aus der Umgebung. Die Goldparmäne, die der Hersteller für diesen Brand nennt, gehört dazu. Auch die Kräuter der Kopfnote kommen laut Manufaktur aus der Region: von Wiesen, aus Wäldern und Gärten.
Für wen: Ginfreunde, die einen Apfelbrand mit Wacholder entdecken wollen
Dieser Apfelbrand ist die Flasche für Menschen, die Gin mögen und neugierig auf eine andere Basis sind. Wer Obstbrände schätzt, findet hier einen Apfelbrand mit Kräutern; wer Gin sammelt, bekommt einen Außenseiter im Tonkrug. Als Geschenk fällt die dunkle Flasche im Regal auf. Wer den Apfel lieber pur im Holz gereift probiert, greift zum Apfelbrand im Kastanienfass; alle Brände stehen auf unserer Jörg-Geiger-Seite. Nicht geeignet ist er für alle, die einen weichen, süßen Gin für den Sommerdrink erwarten – er ist kräftig und kräuterbetont.
Apfelbrand, Wacholder und 78 Botanicals aus Schlat – die Spirituose für alle, die Gin kennen und den Apfel darin suchen.