Wajos Christmas Spiced Rum. Gewürzter Rum aus Barbados und Jamaika mit Zimt, Nelke, Pflaume und Aronia, 37,8 Prozent – der Spiced Rum für Dezemberabende und für alle, die Rum verschenken.
Wajos Christmas Spiced Rum ist eine Spirituose auf Basis von Rum aus Barbados und Jamaika, gewürzt mit Zimt und Nelke und fruchtig durch Pflaume und Aronia, mit 37,8 Prozent Alkohol, 500 ml aus Dohr an der Mosel. Kein purer, ungewürzter Rum, kein Likör, kein Glühwein-Ersatz, sondern ein Spiced Rum – kräftig, weich und würzig. Ab 18 Jahren.
Christmas Spiced Rum von Wajos ist die Flasche, die bei uns jeden Winter nachbestellt wird – fast alles davon zwischen November und Weihnachten. Der Abend dazu sieht so aus: Die Kinder schlafen, der Baum steht, die Reste vom Plätzchenbacken stehen auf dem Tisch. Ein kleines Glas, pur, und im ersten Moment riecht es nach Zimt und Nelke wie in der Küche am Nachmittag. Dann kommt die Pflaume, dunkel und süß, und die Aronia mit ihrem herben Zug. Es ist der Rum, der zum Dezember gehört wie Lebkuchen – und der im Januar wieder in den Schrank wandert.
Zimt und Nelke in der Nase, Pflaume und Aronia auf der Zunge, weich im Abgang
Der erste Eindruck ist die Nase: Zimt, deutlich, und Nelke dahinter. So kennst du es von Weihnachtsgewürzen, nur frischer als Gewürzpulver aus der Dose. Auf der Zunge zeigt sich zuerst der Rum – warm, mit der leichten Melasse-Süße und der Tiefe, die Rum aus Barbados und Jamaika mitbringt. Dann die Frucht: Pflaume, dunkel und rund, und Aronia, die mit ihrer herben Art verhindert, dass das Ganze in Richtung Likör kippt. Der Abgang ist weich, wärmend und lang, mit 37,8 Prozent kräftig und trotzdem sanft.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Auf dem Etikett steht Spirituose statt Rum – sobald Rum gewürzt wird, verliert er rechtlich diese Bezeichnung. Für alle, die einen ungewürzten, trockenen Rum zum Pur-Trinken erwarten, ist die Flasche nicht geeignet. Wer lieber Gin mit Weihnachtsgewürzen trinkt, findet im Christmas Gin die Alternative aus demselben Haus.
Pur, im Punsch, im Kaffee – und was in die Bratapfel-Sauce gehört
Am besten zeigt er sich pur bei Zimmertemperatur, in einem kleinen Glas und pur – so bleiben Zimt und Pflaume vorn. Wer es kälter mag, gibt einen Eiswürfel dazu, dann wird er weicher und die Gewürze treten zurück.
Im Glas mit Heißem ist er zu Hause: Ein Schuss in den heißen Apfelsaft mit einer Orangenscheibe ist der Punsch, der schneller geht als Glühwein. Zwei Zentiliter in den Kaffee nach dem Essen, mit etwas Sahne obendrauf, ersetzen den Nachtisch. In warmer Milch mit Honig ist er die Version für Abende, an denen es draußen wirklich kalt ist.
In der Küche ist er die Zutat für alles, was mit Winterfrüchten zu tun hat: ein Esslöffel in die Sauce zum Bratapfel, in den Rotkohl kurz vor dem Servieren, über Vanilleeis mit gebratenen Pflaumen. In einem Rumtopf ist er wegen der Gewürze fehl am Platz – da braucht es einen klaren, hochprozentigen Rum.
Als Longdrink funktioniert er mit Ginger Ale oder Ginger Beer auf Eis, eine Scheibe Orange dazu – weniger weihnachtlich, aber die beste Variante, wenn Gäste kommen, die Rum lieber gemischt trinken. Nicht geeignet ist er für klassische Rum-Cocktails wie Mojito oder Daiquiri: Zimt und Nelke vertragen sich schlecht mit Limette und Minze.
Unser Tipp: Ein kleines Glas vom Spiced Rum, dazu zwei Rum-Pralinen Jamaika – unser Abschluss für das Weihnachtsessen, wenn niemand mehr Kuchen will.
Aus einer Likörmanufaktur an der Mosel, die mit Spirituosen anfing
Spirituosen sind bei Wajos der Ursprung, alles andere kam später. Walter Josef Oster, dessen Initialen den Namen bilden, kam aus einer Winzerfamilie in Ediger-Eller, die seit 15 Generationen Wein anbaut. In den 1980er-Jahren gründete er neben dem Weingut eine Likörmanufaktur – lange bevor es Cremas, Würzöle oder Gewürzmischungen gab. Wer heute einen Wajos-Rum kauft, kauft aus dem ältesten Teil des Sortiments.
Aus der Manufaktur wurde unter Sohn Peter Oster und Geschäftspartner Ulf Schwichtenberg ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos, mit Sitz in Dohr bei Cochem, über 80 Mitarbeitern und eigenen Stores in ganz Deutschland – der erste 2008 in Trier. Rund 900 Artikel umfasst das Sortiment, die meisten davon in Dohr hergestellt und im eigenen Labor geprüft.
Der Rum selbst kommt aus der Karibik, aus Barbados und Jamaika, die Würzung mit Zimt, Nelke, Pflaume und Aronia ist die Handschrift von Wajos. Das ist bei einem Spiced Rum die übliche Arbeitsteilung, und sie passt zu einem Betrieb, dessen Handwerk seit den 1980ern das Ansetzen, Würzen und Abstimmen von Spirituosen ist. Das Familienunternehmen nennt seine Haltung „kontrolliert kleiner arbeiten" – der Christmas Spiced Rum ist Winterware, die nur in der kalten Jahreszeit im Regal steht.
Die Flasche für den Advent, für den Gabentisch und für den Vorrat bis Januar
Diese Flasche ist bei uns das Weihnachtsgeschenk für Menschen, die Rum mögen und schon einen haben. Gewürzt, saisonal, und mit einem Etikett, das auf dem Gabentisch auffällt. Die zweite gewürzte Sorte aus demselben Haus ist der Santas Spiced Rum; wer Sahne im Glas will, findet sie im Christmas Cream Likör. Alle Spirituosen und Pralinen stehen auf unserer Wajos-Seite.
Als Vorrat reicht eine Flasche mit 500 Millilitern für einen Advent voller kleiner Gläser und ein paar Punschabende. Angebrochen hält sie trocken und lichtgeschützt viele Monate, sodass die Flasche auch im nächsten Winter noch schmeckt. Nicht geeignet ist sie für alle unter 18 Jahren – und für alle, denen Zimt zu viel ist, denn er steht hier ganz vorn.
Rum aus der Karibik, Zimt, Nelke, Pflaume und Aronia von der Mosel – der Spiced Rum, der bei uns den Dezember einläutet.