Wajos Christmas Gin. Wacholder, süße Pflaume, Kardamom, Zimt und Vanille, 42 Prozent – der Gin für die Wochen zwischen Advent und Neujahr.
Wajos Christmas Gin ist ein Gin mit 42 Prozent Alkohol, dessen Botanicals neben Wacholder von süßen Pflaumen, Kardamom, Zimt, Vanille und Chai-Gewürzen bestimmt werden, 500 ml aus Dohr an der Mosel. Kein Likör, kein süßer Glühwein-Gin, kein aromatisierter Standardgin mit Winter-Etikett, sondern ein trockener Gin, dessen Gewürze nach Weihnachtsmarkt riechen. Ab 18 Jahren.
Christmas Gin von Wajos steht bei uns am ersten Adventssonntag auf dem Tisch, wenn die Kerze brennt und das Abendessen vorbei ist. Ein Glas mit viel Eis, ein Tonic, eine Scheibe Orange – und der Raum riecht plötzlich nach Zimt und Kardamom, als hätte jemand Plätzchen im Ofen. Bei uns wird die Flasche oft bestellt – als Geschenk, als Gastgeschenk, für den eigenen Schrank. Es ist der Gin, den du nur im Winter trinkst – und genau deshalb im Dezember gern.
Wacholder trocken, darüber Pflaume, Kardamom und Zimt
Beim Einschenken riecht der Gin zuerst nach Zimt und Kardamom, warm und würzig, dann nach Vanille. Auf der Zunge ist er trocken und mit 42 Prozent kräftig, der Wacholder bleibt spürbar – es bleibt ein Gin, weit weg vom Likör. Die süße Pflaume kommt als Frucht dahinter, weich und dunkel, und die Chai-Gewürze bleiben am Ende lange stehen. Die Süße bleibt weit unter Likörniveau: Sie ist ein Eindruck der Gewürze statt einer Zutat.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Welche Botanicals über Pflaume, Kardamom, Zimt, Vanille und Chai hinaus im Kessel waren, behält Wajos für sich, und eine Zutatenliste fehlt bei einem Gin ohnehin. Was zählt, ist die Richtung – und die ist eindeutig winterlich. Ein Sommergin ist etwas anderes, und das ist so gewollt.
Für alle, die einen klassischen London Dry mit Zitrus und Wacholder vorn erwarten, ist dieser Gin nicht geeignet – dann ist der Botanical Gin von Wajos mit seinen 19 Botanicals die ganzjährige Wahl. Wer die Wintergewürze lieber im Rum hat, findet sie im Santas Spiced Rum.
Als Gin Tonic mit Orange, pur auf Eis, im heißen Glas
Der Gin Tonic ist der einfachste Weg. Vier Zentiliter Gin, ein mildes oder klassisches Tonic, viel Eis, dazu eine Orangenscheibe oder eine Zimtstange als Garnitur. Ein süßes Tonic mit Frucht macht ihn zu weich – ein trockenes Tonic lässt Kardamom und Zimt arbeiten. Für Gäste am Adventsabend ist das der Drink, der in zwei Minuten fertig ist und nach mehr aussieht. Wer Gin Tonic meidet, bekommt ihn mit Ginger Ale statt Tonic – süßer, mit Ingwer, der zu den Gewürzen passt.
Pur und eisgekühlt zeigt der Gin, was drin ist: Wacholder, Pflaume, Gewürz, in dieser Reihenfolge. Ein kleines Glas nach dem Essen, statt Digestif, ein Glas genügt. Als Winter-Variante geht er auch warm: zwei Zentiliter Gin in ein Glas heißen Apfelsaft mit einer Zimtstange, oder ein Schuss in den Tee mit Honig – ein heißer Gin, der die Idee vom Glühwein aufnimmt und trotzdem Gin bleibt.
In Cocktails passt er dorthin, wo sonst ein Gewürz gebraucht wird: in einen Sour mit Zitrone, Zuckersirup und Eiweiß, in einen Negroni, dem die Gewürze eine Winternote geben, oder mit Cranberrysaft und Sprudel als langer, roter Drink. Nicht geeignet ist er für frische, sommerliche Cocktails mit Gurke, Basilikum oder Holunder – dort stehen sich Zimt und Kraut im Weg.
Und wie bei jeder Spirituose: Der Gin ist ab 18 Jahren, und ein gutes Glas ist eines statt drei – der Advent ist lang genug.
Unser Tipp: Vier Zentiliter Gin, Tonic, Eis, eine Orangenscheibe und zwei Nelken in der Schale – der Gin Tonic, den wir am Nikolausabend servieren.
Aus dem Haus, das mit Likör anfing und heute Gin macht
Spirituosen sind bei Wajos der Anfang von allem. Walter Josef Oster, Winzer in Ediger-Eller aus einer Familie mit 15 Generationen Weinbau, gründete in den 1980er-Jahren neben dem Weingut eine Likörmanufaktur – seine Initialen bilden den Markennamen. Sein Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg machten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos in Dohr bei Cochem an der Mosel, mit dem ersten Store 2008 in Trier und heute über 80 Mitarbeitern.
Der Christmas Gin ist eine Special Edition des Hauses für den Winter: ein Gin mit den Gewürzen, die sonst im Glühwein stecken. Er wird wie die meisten der rund 900 Wajos-Artikel in Dohr hergestellt und dort im eigenen Labor geprüft, bevor er in die Flasche kommt. Dass ein Winzerhaus Gin macht, ist weniger weit hergeholt, als es klingt – Aromen einzufangen und in Balance zu bringen ist das, was die Osters seit Generationen mit Wein tun.
Der Gin zum Verschenken und für Adventsabende zu Hause
Der Christmas Gin ist die Flasche für jemanden, der Gin mag und schon drei Flaschen im Schrank hat. Die vierte ist die mit Zimt, und die fehlt ihm noch. Als Gastgeschenk zum Adventsessen, als Wichtelgeschenk mit Niveau oder für den eigenen Schrank: 500 Milliliter reichen für rund zwölf Gin Tonics, also für den ganzen Dezember. Gelagert wird er trocken, lichtgeschützt und stehend, außerhalb des Kühlschranks. Wer eine ganze Winterbar sucht, findet neben dem Gin den Christmas Spiced Rum und die Gin-Pralinen auf unserer Wajos-Seite.
Nicht geeignet ist der Gin für alle unter 18 Jahren, und für alle, denen Zimt und Kardamom im Glas zu viel sind – hier sind sie das Programm statt der Beilage.
Wacholder, Pflaume und Weihnachtsgewürz, 42 Prozent, von der Mosel – der Gin, der den Advent ins Glas holt.