Zeit für eine kleine Pause! Der Dry January liegt seit ein paar Jahren voll im Trend. Nach den genussreichen Tagen rund um Weihnachten und Silvester tut ein Monat ohne Alkohol vielen Menschen gut — ein wohliger Auftakt ins neue Jahr.
Der gute Vorsatz stammt aus Großbritannien. 2010 rief eine britische Kampagne zu einem Trockenen Januar auf, um das Bewusstsein für den eigenen Alkoholkonsum zu schärfen. Inzwischen hat sich der Dry January weltweit etabliert — auch in Deutschland.
Worum geht es?
Der Dry January ist vier Wochen freiwillige Alkoholpause. Es geht nicht um Verzicht als Selbstzweck, sondern um:
- Bewusster werden: Wann und warum trinke ich eigentlich?
- Routinen hinterfragen: Ist das Feierabend-Glas wirklich Genuss oder Gewohnheit?
- Neue Wege entdecken: Wie genieße ich Geselligkeit auch ohne Alkohol?
- Geld sparen: Der Sparbeitrag kann erstaunlich sein
- Kalorien senken: Alkohol ist eine relevante Kalorienquelle
Alkoholfreie Alternativen
Die gute Nachricht: Die Welt der alkoholfreien Drinks hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Aus den klassischen Säften und Wassern ist eine spannende Welt komplexer Aperitifs, Spirituosen-Alternativen und alkoholfreier Weine geworden:
- Alkoholfreie Spirituosen: Aromatische Pflanzendestillate ohne Alkohol — etwa von Dr. Jaglas (San Orangello, San Limello) oder Laori
- Alkoholfreier Sekt: Prisecco von der Manufaktur Jörg Geiger — eine elegante Champagner-Alternative
- Alkoholfreie Weine: Inzwischen gibt es hochwertige Stillweine ohne Alkohol
- Selbstgemixte Drinks: Mit Tonic, Kräutersirup, frischen Zitrusfrüchten und Eis
Tipps für die vier Wochen
- Vorrat anlegen: Alkoholfreie Alternativen schon vorher kaufen
- Termine planen: Lieber Aktivitäten statt klassische Bar-Besuche
- Freunde einweihen: Mit Buddy macht es mehr Spaß
- Nach den 4 Wochen: Was nimmt man mit? Vielleicht öfter mal eine Pause einlegen