Wajos Pfirsich-Maracuja Crema. Pfirsichsaft und Maracuja auf Weißweinessig, mild mit 3 Prozent Säure – die Sommercrema für Blattsalat, Hühnchen und das Glas Mineralwasser.
Wajos Pfirsich-Maracuja Crema ist eine süße Essigzubereitung auf Weißweinessig mit 21,5 Prozent Pfirsichsaft und 4,4 Prozent Maracujasaft aus Konzentrat, 3 Prozent Säure, 250 ml aus Dohr an der Mosel. Kein Balsamico, kein klarer Fruchtessig zum Einlegen, keine Crema für dunkle Saucen – sondern eine süße, helle Fruchtcrema zum Träufeln. Vegan.
Pfirsich-Maracuja Crema von Wajos ist die Antwort auf eine Frage, die uns oft gestellt wird: Welche Crema neben der Feige-Dattel? Die Feige-Dattel Crema ist dunkel, dick und karamellig, gemacht für Käse und Bratensaucen. Die Pfirsich-Maracuja Crema ist das Gegenstück dazu: auf Weißweinessig statt Balsamico, mit Pfirsich statt Dattel, leichter und heller im Geschmack. Bei uns oft bestellt – meist von Leuten, die im Sommer etwas Frisches für Salat mit Hühnchen oder Ziegenkäse suchen. Wer beide Flaschen im Regal hat, hat für Winter und Sommer je eine Crema.
Erst Pfirsich, dann Maracuja, die Säure bleibt leise
Der erste Eindruck ist Pfirsich: reif, saftig, süß, wie eingemachte Früchte aus dem Glas. Gut ein Fünftel der Flasche ist Pfirsichsaft aus Konzentrat, und das schmeckst du zuerst. Die Maracuja kommt hinterher, mit 4,4 Prozent deutlich weniger, aber sie gibt der Crema das Säuerlich-Exotische, das reinen Pfirsich langweilig machen würde. Erst ganz am Ende meldet sich der Weißweinessig mit 3 Prozent Säure. Das ist mild genug, dass Kinder die Crema auf Salat akzeptieren, und doch genug, damit ein Dressing daraus wird statt ein Fruchtsirup.
Süß ist sie, das gehört dazu: Zucker steht an erster Stelle der Zutaten, dazu Glukosesirup, zusammen 45 Gramm Zucker auf 100 Milliliter. Deshalb dosierst du sie wie ein Dessert-Topping, ein Esslöffel pro Salatschüssel statt wie Essig. Die Fruchtnote wird durch natürliche Aromen gestützt, und als Antioxidationsmittel ist Kaliummetabisulfit drin – die Crema enthält also Sulfite. Für alle, die ein trockenes, säurebetontes Dressing suchen, ist diese Crema nicht geeignet. Dann ist die Mango Crema mit 4 Prozent Säure die kräftigere Wahl, oder ein klarer Weinessig.
Auf Salat mit Hühnchen, über Obst und im Mineralwasser
Der Sommersalat ist ihr Zuhause: Blattsalat, gebratene Hähnchenbruststreifen, ein paar Tomaten, gutes Olivenöl, Salz, und die Crema darüber geträufelt. Honig und Senf bleiben im Schrank – Süße und Säure kommen aus der Flasche. Genauso gut funktioniert das mit Feta oder Ziegenfrischkäse, mit Melone und Rucola oder mit einem Nudelsalat, der sonst nur nach Mayonnaise schmeckt. Zwei Esslöffel Crema, drei Esslöffel Öl, eine Prise Salz, geschüttelt im Schraubglas – fertig ist das Dressing für vier Portionen.
Über Obst ist sie das, was sonst ein Löffel Zucker war: über Erdbeeren, Melone, Obstsalat oder Joghurt mit Müsli am Sonntagmorgen. Über Vanilleeis oder Panna Cotta gibt sie eine Fruchtsauce mit einer Spur Säure, die das Dessert weniger schwer macht. Und im Mineralwasser – ein Teelöffel auf ein großes Glas, mit Eis und einem Minzblatt – wird daraus eine Fruchtschorle, die alkoholfrei ist und den Saft überflüssig macht.
Zu Hühnchen und Fisch geht sie auch warm, aber nur zum Schluss: ein Esslöffel in den Bratensatz der Hähnchenpfanne, kurz aufkochen, über das Fleisch. Für Schweinefilet und Garnelen gilt dasselbe. Zum Marinieren über Stunden eignet sie sich weniger, weil der Zucker beim Grillen schnell schwarz wird. Und mit kräftigem Fleisch – Rind, Wild, Lamm – hält sie schwer mit, dafür ist die Frucht zu zart.
Unser Tipp: Pfirsich-Maracuja Crema mit dem Gartenkräuter Öl von Wajos, zwei zu drei, dazu Salz – das Sommerdressing, das wir zu Salat mit gegrillter Hähnchenbrust empfehlen.
Eine Crema auf Weißweinessig aus einer Familie, die vom Wein kommt
Dass unter der Frucht ausgerechnet Weißweinessig liegt, passt zur Herkunft der Flasche. Wajos sitzt in Dohr bei Cochem an der Mosel, und die Familie dahinter macht seit 15 Generationen Wein in Ediger-Eller. Der Name ist ein Kürzel: Walter Josef Oster, der Winzer, der in den 1980er-Jahren neben dem Weingut eine Likörmanufaktur eröffnete. Sein Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg bauten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos auf – 2008 der erste eigene Laden in Trier, heute Stores in ganz Deutschland und über 80 Mitarbeiter in Dohr.
Die Cremas gehören zu den Produkten, die Wajos dort selbst herstellt, und jede Charge geht durch das eigene Labor, bevor sie abgefüllt wird. Das Sortiment reicht von den dunklen Balsamico-Cremas bis zu den hellen Sorten auf Weißweinessig, zu denen diese hier gehört. Wer weiß, wie ein Riesling schmeckt, versteht, warum ein Weinbetrieb seine Fruchtcrema lieber auf einen hellen Weinessig setzt als auf einen dunklen: Die Frucht bleibt sichtbar, und die Säure kommt aus dem Wein statt aus dem Fass.
Die Crema für den Sommer und für Menschen, denen Balsamico zu schwer ist
Wenn jemand sagt, Balsamico sei ihm zu schwer, ist das die Flasche, die wir empfehlen. Hell, fruchtig, süß, frei vom dunklen Ton. Sie ist die zweite Crema nach der Feige-Dattel, die wir dazustellen, wenn jemand für den Sommer etwas sucht. Wer es noch fruchtiger will, findet in der Erdbeer Rhabarber Crema die Beerenvariante; alle Sorten stehen auf unserer Wajos-Seite.
Als Geschenk passt sie zu Menschen, die gern Salat essen und ihren Essig noch nie gewechselt haben – zusammen mit einem Würzöl ergibt sie ein Dressing-Paket. Ungeöffnet hält sie trocken und dunkel gelagert lange, angebrochen gehört sie in den Kühlschrank und ist bei einem Esslöffel pro Salat ein paar Monate Vorrat. Nicht geeignet ist die Crema zum Einlegen von Gemüse und für Gurkensalat, der einen klaren Essig braucht – dort wird die Frucht zur Störung.
Pfirsich, Maracuja, Weißweinessig – die helle Crema von der Mosel für Sommersalate, Obst und ein Glas Wasser mit Eis.