Gin de Cologne. London Dry Gin mit Zitrusschalen, Lavendel und Wacholder, 42 % vol – handgebrannt in Köln-Ehrenfeld.
Gin de Cologne ist ein London Dry Gin aus Köln: über 12 Botanicals, darunter Schalen von Zitronen, Orangen und Limetten, Lavendel- und Hibiskusblüten und Wacholder. 42 % vol, 500 ml. In Handarbeit in Köln-Ehrenfeld gebrannt, limettig, spritzig und mild – bewusst nicht bitter.
Der Klassiker aus Köln ist ein London Dry Gin und die Grundsorte der Marke, auf der etwa der Rosé und die alkoholfreie Variante aufbauen. Ein London Dry Gin bekommt sein Aroma allein aus den Botanicals, die beim Brennen mit dem Alkohol destilliert werden; danach kommen weder Süße noch Farbstoff dazu. Der Name verrät nur die Machart: London Dry Gin darf überall gebrannt werden, auch in Köln. Gesetzlich braucht ein Gin mindestens 37,5 % vol und muss nach Wacholder schmecken. Dieser hier hat 42 % vol. Feierabend, die Sonne steht noch, im Glas klirren drei Eiswürfel: Der erste Schluck Gin Tonic ist limettig und leicht, und du hast keine Eile mehr. Für solche Abende ist diese Flasche gedacht.
Geschmack: limettig, spritzig, mild und erfrischend
Limettig, spritzig, mild, erfrischend – so beschreibt der Hersteller den Geschmack, und die Botanicals erklären es. Schalen von Zitronen, Orangen und Limetten bringen die Frische. Der Wacholder liefert das Gerüst, das einen Gin zum Gin macht. Lavendel- und Hibiskusblüten runden mit einer blumigen Seite ab. Insgesamt sind es über 12 Botanicals.
Der Gin ist bewusst nicht bitter gemacht. Das macht ihn zur Flasche für alle, die Gin Tonic mögen und bei harzig-herben Sorten abwinken, und für alle, die Gin gerade erst für sich entdecken. Mit 42 % vol hat er trotzdem Rückgrat: Im Longdrink bleibt er präsent, statt hinter dem Tonic zu verschwinden.
Weil der Gin mild angelegt ist, verzeiht er kleine Ungenauigkeiten beim Mixen: etwas mehr Tonic, ein Eiswürfel weniger, und das Glas bleibt trotzdem rund. Das macht ihn zum Gin für den Alltag, den du nicht abwiegen musst. Sommerlich ist er ohnehin, so nennt ihn auch der Hersteller. Wer ein kantiges, stark wacholderbetontes Profil sucht, findet hier die freundlichere Variante.
Verwendung: Gin Tonic mit Limette, viel Eis und einem kalten Glas
Der Klassiker zuerst: 4 cl Gin, 16 cl Tonic Water, ein Stück Limette und drei Eiswürfel. Wir mixen im Verhältnis 1 : 4 im großen Longdrinkglas oder im Ballonglas. Erst das Eis, dann der Gin, dann das Tonic langsam am Löffel entlang – so bleibt die Kohlensäure im Glas. Als Garnitur passt die Limettenscheibe; eine Zitronen- oder Orangenzeste greift die Schalen-Botanicals im Gin auf. Mit 4 cl pro Drink reicht eine 500-ml-Flasche für rund zwölf Gin Tonic.
Ein paar Varianten für den Longdrink: Ein kleiner Lavendelzweig im Glas passt zu den Lavendelblüten im Gin, zwei Gurkenscheiben machen den Drink noch frischer. Wer Tonic zu herb findet, füllt mit Bitter Lemon oder Ginger Ale auf. Für Gäste lohnt sich ein Krug: Gin, Eis und Zitrusscheiben vorbereiten, das Tonic erst am Tisch dazugeben, damit die Kohlensäure bleibt.
Über den Gin Tonic hinaus zeigt der Gin, dass er Zitrus mag. Ein Gimlet besteht aus 5 cl Gin, 2 cl frischem Limettensaft und 1,5 cl Zuckersirup, auf Eis kräftig geschüttelt und ins gekühlte Glas abgeseiht. Für einen Tom Collins schüttelst du 5 cl Gin mit 3 cl Zitronensaft und 1,5 cl Zuckersirup und füllst im hohen Glas mit Sodawasser auf. Pur und gut gekühlt trinkst du ihn in kleinen Schlucken. Gin ist eine Spirituose mit 42 % vol und nur für Erwachsene ab 18 Jahren.
Unser Tipp: Kühle das Glas vorab mit Eis und Wasser und drücke die Limettenschale über dem Drink aus, bevor sie hineinkommt – das Öl der Schale holt die Zitrusnoten im Gin nach vorn.
Herkunft: Handarbeit aus Köln-Ehrenfeld, gegründet 2017
Gin de Cologne kommt von der Cologne Spirits GmbH in Köln, Bonner Straße 205. Gegründet wurde die Firma 2017 von Abbass Khatami, der zuvor mit seiner Werbeagentur für Getränkemarken gearbeitet hat. Er kannte die Branche also von der Markenseite, bevor er selbst Flaschen gefüllt hat.
Gebrannt wird der Gin in Handarbeit in Köln-Ehrenfeld. Um den London Dry Gin ist inzwischen eine kleine Familie gewachsen: der Rosé, verfeinert mit Himbeeren, Blaubeeren und Erdbeeren und mit 15 Botanicals, der Orange-Gin mit über 13 Botanicals, 2020 eingeführt, und der alkoholfreie Zero de Cologne mit denselben Botanicals. Die 100-ml-Minis hat die Marke ausdrücklich auch als Köln-Souvenir entwickelt.
Für wen: Gin-Einsteiger, Zitrus-Fans und alle, die Köln im Glas mögen
Der Klassiker passt zu allen, die einen milden, frischen Gin für den Alltag suchen. Er ist die Flasche für den Gin Tonic am Wochenende und für Gäste, die nicht jeden Gin mögen. Er eignet sich auch für alle, die zum Geburtstag, zum Einzug oder als Dank für die Einladung einen Gin aus Köln verschenken wollen, der jedem am Tisch schmeckt, weil er mild bleibt. Wer aus Köln weggezogen ist, holt sich mit der Flasche ein Stück Heimat ins Regal. Soll die Flasche schon geschenkfertig sein, gibt es sie in der Geschenkbox mit 500 ml.
Wer erst probieren möchte, nimmt den Mini mit 100 ml und entscheidet danach. Wer es fruchtig und beerig mag, schaut beim Rosé vorbei. Alle Sorten der Marke findest du auf der Gin-de-Cologne-Seite.
Nicht geeignet ist der Gin für alle, die einen herben, kräftig wacholderbetonten Gin oder ein Getränk ganz ohne Alkohol suchen. Für die zweite Gruppe gibt es den Zero de Cologne, der laut Hersteller dieselben Botanicals nutzt.
London Dry Gin aus Köln-Ehrenfeld mit Zitrus, Lavendel und Wacholder, 42 % vol, 500 ml – limettig und mild für den Gin Tonic am Feierabend.