Wajos Dattel-Speck Crema. Dattelsirup, Balsamico aus Modena und Speck – die dunkle, süß-rauchige Crema für Feldsalat, Tapas-Platte und Bratensauce.
Wajos Dattel-Speck Crema ist eine dickflüssige Essigzubereitung aus 50 Prozent Dattelsirup und 17,6 Prozent Aceto Balsamico di Modena g.g.A., mit Speck-Extrakt und 3 Prozent Säure, 250 ml aus Dohr an der Mosel. Kein Balsamico zum Kochen, keine vegane Fruchtcrema und kein Essig mit Speckstückchen, sondern eine Crema zum Träufeln – süß wie Dattel, rauchig wie Speck, mit einer leisen Säure am Ende.
Dattel-Speck Crema von Wajos ist die Dattel im Speckmantel, nur eben aus der Flasche. Freitagabend, die Tapas-Platte steht auf dem Tisch: Manchego, Oliven, ein paar Scheiben Chorizo, Brot. Statt Datteln in Speck zu wickeln und in den Ofen zu schieben, läuft die Crema in dünnen Fäden über Käse und Brot – und schmeckt genau danach. Bei uns ist sie die herzhafte Nummer unter den Cremas, die Flasche für alle, denen Feige und Mango zu brav sind. Ein Löffel reicht, und der Salat schmeckt nach Sonntag.
Süß zuerst, dann Rauch und Speck, die Säure kommt zuletzt
Die Crema ist dunkelbraun, dick und läuft langsam aus der Flasche. Vorn steht die Dattel: Dattelsirup macht die Hälfte der Flasche aus und bringt eine tiefe, karamellige Süße. Dahinter kommt der Speck – als Extrakt statt als Stück –, rauchig und würzig, damit die Süße herzhaft bleibt. Der Balsamico aus Modena mit seinen drei Prozent Säure schließt ab und hält das Ganze im Gleichgewicht: Es schmeckt wie ein Dressing statt wie Sirup.
Ehrlich gesagt gehört dazu: 61 Gramm Zucker auf 100 Milliliter, aus Dattelsirup, Rübensirup und Zucker. Ein Esslöffel über dem Salat ist die Dosis, mehr wird zu süß. Neben dem Speck-Extrakt enthält die Crema natürliches Aroma und Aroma, und wie jeder Balsamico Sulfite. Wegen des Specks fällt sie für Vegetarier und Veganer aus.
Für alle, die eine reine, süße Fruchtcrema wollen, ist sie nicht geeignet – dann ist die Feige-Dattel Crema die richtige Flasche, gleiche Dattelbasis, speckfrei. Wer den herben, holzigen Ton eines lange gereiften Balsamico erwartet, sucht hier vergebens: Die Crema ist eine Zubereitung, und die Frucht bestimmt den Geschmack.
Über Feldsalat mit Feta, zur Tapas-Platte und in die dunkle Sauce
Der Salat, für den sie gemacht ist, heißt Feldsalat mit Feta. Blätter, Olivenöl, Salz, Feta darüber gebröselt und die Crema in Fäden obendrauf – weiterer Essig und Honig sind überflüssig. Mit gerösteten Walnüssen und ein paar Speckwürfeln aus der Pfanne wird daraus ein Abendessen. Auch Kartoffelsalat mit Speck und Zwiebeln, Rucola mit Birne und Blauschimmelkäse oder ein lauwarmer Linsensalat vertragen sie gut.
Auf der Tapas-Platte übernimmt sie die Rolle des Chutneys: ein paar Tropfen auf Manchego, auf Ziegenkäse, auf Brot mit Frischkäse. Zu gebackenem Camembert ersetzt sie den Klecks Preiselbeeren, mit mehr Tiefe. Und auf einem Butterbrot mit Bergkäse ist sie das, was am Abend noch gefehlt hat.
Warm entfaltet sie sich in dunklen Saucen: ein Esslöffel in die Bratensauce zum Schweinebraten, zum Rind, zum Wild oder in den Rotkohl kurz vor dem Servieren. Rosenkohl, Möhren oder Kürbis aus dem Ofen glasiert sie, wenn du sie in den letzten Minuten darüber gibst. In einem Linseneintopf oder einer Gulaschsuppe rundet ein Löffel die Säure ab, und die Dattel bleibt unerkannt – nur die Sauce ist plötzlich besser.
Nicht geeignet ist die Crema zum Einlegen, für Gurkensalat oder überall dort, wo ein klarer, säurebetonter Essig gebraucht wird. Und langes Mitkochen verträgt sie schlecht: Der Zucker karamellisiert, das Aroma geht verloren. Immer zum Schluss dazugeben, dann bleibt die Frucht.
Unser Tipp: Zwei Esslöffel Dattel-Speck Crema, drei Esslöffel Röstzwiebel Würzöl, Salz und Pfeffer – das Dressing für den lauwarmen Kartoffelsalat mit Speck, den wir zu Grillabenden mitbringen.
Eine Crema aus dem Haus, das mit Wein angefangen hat
Die Crema kommt aus Dohr bei Cochem an der Mosel, wo Wajos den Großteil seiner rund 900 Artikel selbst herstellt. Der Name ist eine Abkürzung: Walter Josef Oster, Gründer einer Winzerfamilie in Ediger-Eller, die seit 15 Generationen Wein macht. In den 1980er-Jahren stellte er neben dem Weingut eine Likörmanufaktur auf, und aus dieser machten Sohn Peter Oster und sein Geschäftspartner Ulf Schwichtenberg ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos.
Wer Wein macht, kennt Essig – er ist die andere Seite derselben Traube. Die Cremas sind bei Wajos daraus entstanden: Fruchtessig-Zubereitungen auf Balsamico-Basis, dickflüssig, in gut einem Dutzend Sorten, und diese hier ist die mit der herzhaften Note. Heute arbeiten über 80 Menschen in Dohr, der erste eigene Store öffnete 2008 in Trier, inzwischen gibt es Wajos-Läden in ganz Deutschland. Ein eigenes Labor prüft die Produkte, bevor sie abgefüllt werden – bei einem Familienunternehmen, das lieber „kontrolliert kleiner arbeitet", als alles zu machen, was möglich wäre.
Die Crema für alle, die Süßes nur mit Herzhaftem mögen
Die Dattel-Speck Crema ist die zweite Flasche, wenn die erste Wajos-Crema schon im Regal steht. Sie ist die herzhafte Variante für Menschen, die Feige-Dattel mögen, aber beim Käse etwas Kräftigeres wollen. Wer lieber sauer und fruchtig als süß und rauchig mag, ist bei der Cranberry Crema besser aufgehoben. Alle Cremas findest du auf unserer Wajos-Seite.
Als Geschenk passt sie zu Menschen, die Tapas-Abende veranstalten oder Käseplatten bauen – eine Flasche, die auf dem Tisch stehen bleibt und angebrochen dunkel und kühl gelagert Monate hält. 250 ml reichen bei einem Löffel pro Salat durch den Winter. Nicht geeignet ist sie für Vegetarier, für Veganer und für alle, die ein zuckerarmes Dressing suchen.
Dattel, Balsamico aus Modena und ein Hauch Speck – die herzhafte Crema von der Mosel für Feldsalat, Käse und den Sonntagsbraten.