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Brombeer & Essig

Brombeeressig aus reifen Brombeeren – dunkel, weich, würzig

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Brombeeressig aus reifen Brombeeren – dunkel, weich, würzig

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Brombeer & Essig von Fruchtwerker

Nährwertangaben
Energie 802 kJ / 189 kcal
Fett 0.5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0.1 g
Kohlenhydrate 44 g
davon Zucker 44 g
Eiweiß 0.5 g
Salz 0.02 g
Zutaten
Zucker, Brantweinessig (26%), Brombeeren (22%), Weinessig (9%)
Allergene
keine deklarationspflichtigen Allergene
Inverkehrbringer
Name
Fruchtwerker GmbH
Anschrift
Dorfstraße 4, 21493 Talkau, Deutschland
Leni & Hans

Brombeer & Essig von Fruchtwerker. Brombeeressig aus wilden Beeren – tiefes Violett, mild in der Säure.

Brombeer & Essig von Fruchtwerker ist ein Brombeeressig aus Talkau in Schleswig-Holstein: 22 Prozent vollreife Brombeeren, kalt in Branntwein- und Weinessig mazeriert, mit Zucker gesüßt, nur 3 Prozent Säure. Kein zugesetztes Brombeeraroma, kein Konzentrat, kein Farbstoff. 250 ml, dunkel und weich – ein milder Fruchtessig, weit entfernt von scharfem Würzessig oder Balsamico.

Brombeeressig ist die Sorte, die zwischen Himbeer und Johannisbeer sitzt: dunkler und würziger als die Himbeere, aber ohne die Herbheit der schwarzen Johannisbeere. Brombeeren schmecken nach Wald und Spätsommer, und genau das bringt der Essig in die Küche – mit einer Säure, die zu Wildkräutersalat genauso passt wie zu einem Bärlauchpesto. Bei uns hat er mit durchgehend fünf Sternen einen kleinen, treuen Kundenkreis.

Waldbeere, weich und dunkel, mit einer Süße, die leicht bleibt

Der Brombeeressig schmeckt zuerst nach reifer Brombeere – süß, leicht würzig, mit dem Hauch von Bitterkeit, den die Kerne mitbringen. Die Säure ist weich und liegt unter der Frucht statt darüber. Die Süße ist mit 44 Gramm Zucker auf 100 Gramm die niedrigste unter den Beerensorten, deshalb wirkt der Essig weniger sirupartig und mehr wie ein Fruchtsaft mit Säure.

Die Farbe ist ein tiefes, leuchtendes Violett, das im Dressing sichtbar bleibt. Im Glas ist er klar, mit einem Duft, der eher an Brombeermarmelade erinnert als an Essig. Der Abgang ist lang und leicht herb – die Kerne geben beim Mazerieren etwas Tannin ab.

Eine Einschränkung: Wer eine ausgeprägte Säure sucht, wird den Brombeeressig als zu weich empfinden – er ist eher ein Fruchtessig zum Abrunden als einer zum Zuspitzen. Und für helle Soßen und Fisch ist die Farbe zu dominant, da bleibt man besser bei Zitrone oder Apfel.

Rucola, Bärlauchpesto, ein Schuss in die Wildsoße

Im Salat gehört der Essig zu würzigen Blättern: Rucola mit Parmesan und gerösteten Pinienkernen, Wildkräutersalat mit Löwenzahn und Sauerampfer, Spinatsalat mit Ziegenkäse. Das Dressing: ein Esslöffel Essig, drei Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer – Honig ist überflüssig, die Süße ist drin. Die violette Farbe färbt das Dressing sichtbar, das ist gewollt.

Ungewöhnlich, aber von Fruchtwerker selbst empfohlen: ein Teelöffel Essig ins Bärlauchpesto oder ins Basilikumpesto. Die Frucht nimmt dem Knoblauch die Schärfe und macht das Pesto runder. In der warmen Küche passt er zu Wild – ein Schuss in die Soße zum Rehragout oder zum Wildschweinbraten, dort, wo man sonst Johannisbeergelee einrührt.

Beim Dessert: über Vanilleeis, in einen Beerensalat, in einen Joghurt mit Müsli. Als Getränk mit Mineralwasser oder als Spritzer im Sekt. Die Nachbarn im Sortiment sind der herbere Johannisbeer & Essig und der wildere Blaubeer & Essig – zusammen das dunkle Trio von Fruchtwerker.

Gut zu wissen: Der Essig färbt stark, auf hellen Oberflächen sofort abwischen. Kalt lagern nach dem Öffnen. In der Soße erst am Ende zugeben – die Brombeeraromen sind flüchtig.

Ein Rezept, das Fruchtwerker zeigt: eine fruchtige Vinaigrette aus zwei Esslöffeln Essig, vier Esslöffeln Rapsöl, einem Teelöffel Senf, Salz und Pfeffer – für Blattsalate mit gerösteten Nüssen und einem Stück Käse. Wer den Essig einmal in dieser Vinaigrette hatte, bleibt für dunkle Salate meist dabei.

Für ein Dessert im Spätsommer: Brombeeren, Joghurt, ein Löffel Honig, ein Teelöffel Essig darüber. Die Säure hebt die Beeren, der Joghurt fängt die Süße ab. Das ist die einfachste Verwendung im Sortiment und eine, die zeigt, was ein Fruchtessig ohne Aromazusatz kann.

Brombeeren aus der Region, tagelang kalt im Essig

Fruchtwerker verarbeitet ganze Früchte statt Konzentrate. Die Brombeeren kommen vollreif und möglichst aus der Region; was die Manufaktur zusätzlich braucht, bezieht sie über einen Hamburger Händler aus Deutschland, Polen oder Serbien – Früchte aus Übersee sind ausgeschlossen. Nach der Ernte werden die Beeren schockgefrostet und liegen dann mehrere Tage kalt im Essig, bis Farbe und Aroma übergegangen sind.

Die Frucht bleibt dabei kalt. Wärme würde die Mazeration beschleunigen, aber die Brombeeraromen sind flüchtig und würden verloren gehen. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht und abgefüllt. Der Fruchtanteil liegt bei 22 Prozent, knapp unter dem Sortimentsschnitt von 25, weil Brombeeren intensiv sind und die Kerne Tannin abgeben.

Das Verfahren geht auf das Himbeer-Rezept der Bäuerin Emma bei Ratzeburg zurück, das Matthias Hüttmann 2008 übernommen hat. Heute produziert Fruchtwerker in Talkau rund 300.000 Flaschen im Jahr. Der Essig war zeitweise die Sorte, in der Hüttmann Agavendicksaft statt Zucker ausprobiert hat – das aktuelle Rezept arbeitet wieder mit Zucker.

Die Sorte für die dunklen Salate und den Spätsommer

Dieser Essig ist die Sorte für Menschen, die dunkle Beeren mögen, aber keine Herbheit wollen. Er ist weich, würzig und unkompliziert, und er macht aus einem einfachen Rucolasalat etwas, das nach Aufwand aussieht.

Als Geschenk passt er zu Gärtnern, Wanderern und allen, die im August Brombeeren pflücken – die Flasche ist die Fortsetzung davon für den Rest des Jahres. Im Paket mit Johannisbeer und Blaubeer ist er die milde Mitte.

Ein Fruchtessig aus reifen Brombeeren, kalt angesetzt – für den Rucola, das Pesto und die Wildsoße im Herbst.

Logo Fruchtwerker

Fruchtwerker

Ein Hofrezept aus Ratzeburg, eine Manufaktur in Talkau

Die Geschichte von Fruchtwerker beginnt in einem Hofladen südlich von Lübeck. Dort verkaufte eine Bäuerin, die bei Fruchtwerker bis heute nur „Emma" heißt, einen Himbeeressig nach eigenem Rezept: Himbeeren, die sich frisch nicht verkauften, kamen in Essig, gaben Farbe und Aroma ab, und die abgepresste Flüssigkeit wurde mit Zucker eingekocht. Matthias Hüttmann kaufte diesen Essig jedes Jahr im Urlaub. Als Emma in Rente ging und die Produktion einstellen wollte, kaufte er ihr das Rezept ab – und begann 2008 in 15-Liter-Kochtöpfen in Schmielau bei Ratzeburg, selbst Essig zu machen.

Heute produziert Fruchtwerker in Talkau in Schleswig-Holstein mit einer 200-Liter-Kochanlage rund 300.000 Flaschen im Jahr. Das Sortiment ist von einer Sorte auf über ein Dutzend gewachsen. Das Verfahren ist geblieben.

Mazeration statt Aroma: warum der Essig nach Frucht schmeckt

Fruchtwerker legt ganze Früchte kalt in Essig. Äpfel geben ihr Aroma nach vier Tagen ab, schwarze Johannisbeeren und Granatapfelkerne brauchen zehn – Hüttmann entscheidet das nach Erfahrung. Erhitzt wird die Frucht dabei nie. Wärme würde die Mazeration beschleunigen, aber die Aromen kosten, für die man den Essig kauft. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht.

Im Durchschnitt stecken 25 Prozent Frucht in jeder Flasche. Konventionelle Hersteller arbeiten meist mit Konzentrat, Püree und zugesetztem Aroma – das ist schneller und billiger. Fruchtwerker nimmt die ganze Frucht, und auch die Farbe kommt allein aus ihr. Alle Sorten haben nur drei Prozent Säure und sind entsprechend mild.

Obst aus der Nachbarschaft, so weit es geht

Die Himbeeren kommen aus Schmilau, wenige Kilometer von Talkau, die Boskop-Äpfel und Pflaumen von einem befreundeten Obstbauern in direkter Nachbarschaft und aus dem Alten Land. Was die Manufaktur darüber hinaus braucht, bezieht sie über einen Hamburger Händler aus Deutschland, Polen oder Serbien. Zitrusfrüchte kommen aus Spanien, Italien und Griechenland, Granatäpfel aus der Türkei. Auf Obst aus Übersee verzichtet Hüttmann grundsätzlich, weil die Herkunft dort unprüfbar bleibt.

Neue Sorten entstehen im Team: Erst wenn alle von einem Ansatz überzeugt sind, kommt er ins Sortiment. So kam die Pflaume dazu – weil der Apfelbauer eines Jahres anrief und von einer ungewöhnlich guten Ernte erzählte.

Matthias Hüttmann über Fruchtwerker

„Ich bin Fruchtwerker mit Leib und Seele."

Hüttmann bezieht einen Teil der Äpfel von einem befreundeten Obstbauern, der direkt bei Talkau anbaut und zu den langjährigen Lieferanten der Manufaktur zählt. Für die Produktion braucht Fruchtwerker inzwischen große Mengen, deshalb kommen weitere Äpfel aus dem Alten Land südlich der Elbe. Auch die roten Früchte stammen möglichst aus der Region. Rohstoffe aus Ländern ohne transparente Herkunft lehnt er ab, weil die Früchte stark mit Pestiziden belastet sein könnten.

Bei einzelnen Sorten hat Fruchtwerker Agavendicksaft statt Zucker ausprobiert: Er hat eine um 30 Prozent stärkere Süßkraft, wird deshalb sparsamer eingesetzt und senkt den Kohlenhydratanteil. Das Verfahren der Mazeration, sagt Hüttmann, eignet sich auch für Sirup – die Pläne bleiben kreativ.

Was du bei uns von Fruchtwerker bekommst

Vierzehn Fruchtessige – von Himbeer, dem Bestseller seit dem ersten Tag, über Orange mit Schale, Boskop-Apfel und schwarze Johannisbeere bis zu Granatapfel, Pflaume und Honig – und zwei Olivenöle aus Kreta, bei denen Orangen beziehungsweise Zitronen mit den Oliven gepresst werden. Alles in der 250-ml-Flasche, den Himbeeressig auch in 500 ml. Bei uns mit 4,7 Sternen eine der beliebtesten Marken im Shop.

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