Wajos Blaubeer Crema. Weißweinessig, Blaubeere und viel Süße, tiefblau und dickflüssig – die Crema, die Salat und Dessert gleichzeitig kann.
Wajos Blaubeer Crema ist eine dickflüssige Essigzubereitung auf Weißweinessig mit 5 Prozent Blaubeersaft aus Konzentrat, Zucker und Glukosesirup, mit 3 Prozent Säure, 250 ml aus Dohr an der Mosel. Kein Balsamico, kein Fruchtessig zum Einlegen, kein reiner Sirup, sondern eine süße Crema zum Träufeln über Salat, Käse und Obst. Vegan.
Blaubeer Crema von Wajos ist die Flasche, die auf dem Tisch für Verwirrung sorgt: Sie ist blau, fast violett, und die meisten Gäste tippen auf Sirup. Dann landet sie auf dem Feldsalat, und das Blau wird zum Dressing. Genau dieser Widerspruch ist der Grund, warum sie bei uns so beliebt ist – nur die Feige-Dattel Crema und die Mango Crema liegen davor. Sie ist die Crema für alle, die Essig eigentlich zu sauer finden – und sie ist die einzige im Regal, die vom Salat aus direkt zum Vanilleeis weiterzieht.
Blaubeere und Süße vorn, Weißweinessig als leise Säure dahinter
Die Crema ist dunkelblau, dick und läuft langsam vom Löffel. Am Anfang steht die Süße: Zucker und Glukosesirup sind die ersten Zutaten, und 67 Gramm Zucker auf 100 Milliliter merkst du sofort. Dann kommt die Blaubeere, fruchtig und etwas herb, wie eine Handvoll Beeren, die schon in der Sonne lagen. Der Weißweinessig hält sich zurück – 3 Prozent Säure sind genug, damit es ein Dressing wird statt ein Topping für Pfannkuchen.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Blaubeersaft steckt mit 5 Prozent in der Flasche, die Farbe kommt zusätzlich aus Aroniasaftkonzentrat, und ein natürliches Aroma trägt den Geschmack. Als Antioxidationsmittel ist Kaliummetabisulfit enthalten, die Crema enthält also Sulfite. Das ist bei Fruchtcremas dieser Art üblich, aber wir sagen es lieber, bevor du es auf dem Etikett liest.
Anders als die dunklen Cremas von Wajos steht hier ein heller Weißweinessig am Anfang statt Balsamico aus Modena. Das macht sie milder und weniger holzig – die Frucht steht allein im Raum. Wer einen herben, säurebetonten Essig erwartet, ist mit dem Himbeer Balsam und seinen 5,3 Prozent Säure besser beraten. Und wer zuckerarm isst, sollte sie als das nehmen, was sie ist: ein süßes Dressing, ein Esslöffel pro Salat.
Über Feldsalat, Ziegenkäse, Pfannkuchen und Sekt
Das Standardgericht bei uns ist ein Salat mit Feldsalat oder Rucola, ein neutrales Öl, Salz, und die Crema in Fäden darüber. Essig und Honig kannst du weglassen – Süße und Säure sind schon drin. Mit Ziegenkäse, Walnüssen und ein paar frischen Blaubeeren im Sommer wird daraus ein Abendessen, das auf dem Teller nach mehr aussieht, als es Arbeit war.
Zu Käse ist sie das Fruchtchutney aus der Flasche: ein paar Tropfen auf Frischkäse, Camembert oder einen milden Blauschimmelkäse. Auf einem Brot mit Frischkäse und einem Klecks davon frühstücken Kinder, die Marmelade langweilig finden. Und auf einer Käseplatte am Abend ist sie das Blaue neben dem Feigensenf.
Beim Dessert zeigt sie, was ein Weißweinessig als Basis bringt: Über Vanilleeis, Pfannkuchen, Joghurt oder Quark schmeckt sie wie eine Beerensauce mit einem kleinen Kick. Ein Löffel über eine Schale Obstsalat, und die Früchte schmecken nach mehr. Wajos selbst empfiehlt sie auch als Zugabe zu Sekt oder Cocktails – ein Teelöffel ins Glas färbt und süßt, ein zweiter ist zu viel.
Ein Trick aus unserer Küche: Zwei Teelöffel Crema mit Frischkäse und einem Schuss Milch glatt rühren, dann hast du einen Dip für Cracker oder eine Füllung für Crêpes. Und Wildgerichte mit Rotkohl oder eine Entenbrust vertragen einen Esslöffel in der Sauce zum Schluss – die Beere passt zum dunklen Fleisch.
Nicht geeignet ist die Crema zum Einlegen von Gemüse, für Gurkensalat und für alles, wo ein klarer Essig gefragt ist. Langes Mitkochen verträgt sie schlecht: Der Zucker karamellisiert, und die Frucht verschwindet. Immer erst kurz vor dem Servieren.
Unser Tipp: Feldsalat, Ziegenkäse, Walnüsse, dazu drei Esslöffel Zitrone auf Olivenöl und zwei Esslöffel Blaubeer Crema – das Dressing, bei dem die Blaubeere nach Sommer schmeckt und die Zitrone die Süße im Zaum hält.
Von einer Winzerfamilie an der Mosel, die Essig als Handwerk versteht
Die Crema kommt aus Dohr bei Cochem an der Mosel, wo Wajos rund 900 Artikel herstellt – die meisten davon vor Ort. Hinter dem Namen stehen die Initialen von Walter Josef Oster, dem Gründer einer Winzerfamilie aus Ediger-Eller, die seit 15 Generationen Wein macht. Wer so lange mit Wein arbeitet, kennt auch den Essig, der aus ihm wird – und daraus entstand ein Sortiment von Cremas, das heute den Kern der Marke bildet.
Die Firma selbst begann in den 1980er-Jahren als Likörmanufaktur neben dem Weingut. Peter Oster, der Sohn des Gründers, und sein Geschäftspartner Ulf Schwichtenberg entwickelten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos, mit dem ersten eigenen Store 2008 in Trier und heute mit Stores in ganz Deutschland. Über 80 Menschen arbeiten in Dohr, und ein eigenes Labor kontrolliert, was in die Flaschen kommt.
Die blaue Flasche gehört zu den Cremas auf Weißweinessig, die heller und milder sind als die Balsamico-Sorten. Bei Wajos ist sie als süße, vegane Crema gelistet, und bei uns gehört sie seit Jahren zu den drei meistbestellten Flaschen des Hauses.
Die Crema für Beerenfans, für den Sommer und für Menschen, die Essig meiden
Die Blaubeer Crema ist die richtige Flasche für alle, die Salat mögen und Essig meiden, und für alle, die ein Dressing suchen, das auch über den Nachtisch darf. Wer es klassischer und dunkler will, greift zur Feige-Dattel Crema; wer es heller und exotischer mag, zur Mango Crema. Die ganze Reihe findest du auf unserer Wajos-Seite.
Als Geschenk funktioniert sie wegen der Farbe: Eine tiefblaue Flasche im Küchenregal fällt auf, und der erste Salat damit ist ein Gesprächsthema. Im Vorrat hält sie trocken und lichtgeschützt lange, angebrochen sollte sie in den Kühlschrank. 250 Milliliter reichen bei einem Esslöffel pro Salat über Monate. Nicht geeignet ist sie für alle, die Sulfite meiden müssen, und für jeden, der ein zuckerfreies Dressing erwartet.
Blaubeere, Weißweinessig und viel Süße, tiefblau und dick – die Crema von der Mosel, die bei uns vom Salat bis zum Vanilleeis reicht.