Wie lagert man Gewürze richtig?
Gewürze sollten trocken, dunkel, kühl und luftdicht gelagert werden. Nur so bleiben sie lange haltbar und behalten ihre Aromen. Wir zeigen dir, welche Fehler du beim Gewürze-Aufbewahren vermeiden solltest.
Gewürze nicht zusammen lagern
Um die einzigartigen Aromen der einzelnen Gewürze zu schützen, ist es wichtig, dass diese immer getrennt voneinander aufbewahrt werden. Bewahrt man sie zusammen in einem Behälter auf, nehmen sie sehr schnell die Aromen der anderen Gewürze an — das sorgt bei der Verwendung für ungewünschte Geschmacksnoten.
Der richtige Lagerort
Der optimale Aufbewahrungsort von Gewürzen ist in der Küche, möglichst in Griffweite des Herdes. Allerdings sollten die Gewürze weder Hitze noch Dunst und Gerüchen beim Kochen ausgesetzt werden. Im schlimmsten Fall ziehen sie dort Feuchtigkeit, verklumpen oder fangen an zu schimmeln. Auch die Gerüche der zubereiteten Speisen können das Aroma über die Zeit stark verändern.
Direkt neben oder auf dem Herd solltest du also keine Gewürze aufbewahren. Idealerweise lagert man Gewürze in einem verschlossenen Küchenschrank oder einer Gewürzschublade neben oder unter dem Herd. So sind sie geschützt vor Licht, Feuchtigkeit und Hitze, befinden sich aber in unmittelbarer Nähe.
Übrigens: Auch der Kühlschrank ist kein guter Ort — die Luftfeuchtigkeit ist dort zu hoch, was zu Verklumpung und Aromaverlust führen kann.
Die richtige Verpackung
Gewürze in luftdichten, lichtundurchlässigen Gefäßen aufbewahren. Glasdosen mit Schraubverschluss, Keramikdosen oder spezielle Gewürzgläser sind ideal. Plastikverpackungen sind weniger empfehlenswert, da sie Aromen aufnehmen können.
Beschrifte deine Gewürzdosen mit Name und Kaufdatum — so behältst du den Überblick.
Haltbarkeit
Ganze Gewürze (Pfefferkörner, Sternanis, Zimtstangen) halten sich bis zu zwei Jahre. Gemahlene Gewürze verlieren ihre Aromen deutlich schneller — nach 6–12 Monaten lässt der Geschmack spürbar nach. Tipp: Lieber kleine Mengen kaufen und regelmäßig nachkaufen.