Sossen Eckart Whiskey BBQ Sauce. BBQ-Sauce mit einem Drittel Whiskey – vollmundig, mit Hickorynote, von Hand gekocht in Berlin.
Sossen Eckart Whiskey BBQ Sauce ist eine BBQ-Sauce aus Whiskey, Tomatenpüree, Apfelessig, Rohrohrzucker, Zwiebeln und Aceto Balsamico. Worcestersauce, Chilis, Sojasauce, Raucharoma aus Hickoryholz und ein Hauch Vanille runden sie ab. Der Whiskey macht 33 Prozent der Rezeptur aus und wird mit eingekocht. Thomas Eckart kocht die Sauce mit seinem Team in Berlin von Hand, 250 ml in der Glasflasche, ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe.
Whiskey BBQ Sauce von Eckart gehört zur großen Familie der amerikanischen Barbecue-Saucen. Gemeint ist damit eine dicke, süß-säuerliche Sauce auf Tomatenbasis. Beim langsamen Garen über Glut dient sie als Glasur, am Tisch als Dip. Typisch sind Essig, dunkle Süße, Zwiebeln und eine rauchige Note. Viele Rezepte geben einen Schuss Bourbon oder Whiskey dazu. Eckart geht deutlich weiter: Ein Drittel der Flasche ist Whiskey, und der gibt ganz klar die Richtung vor. Die Sauce trägt ihren Namen also zu Recht. In seiner nummerierten Reihe ist sie die N°8 und eine der jüngeren Sorten. Gedacht ist sie laut Hersteller für alle Meister an Grill und Herd.
Whiskey vorn, Tomate in der Mitte, Rauch im Abgang
Der erste Eindruck gehört dem Whiskey, getragen von eingekochter Tomate und der Süße des Rohrohrzuckers. Eckart selbst nennt die Sauce vollmundig, und so wirkt sie auch am Gaumen: dicht, rund und kräftig.
Danach melden sich die Säuren. Apfelessig, Aceto Balsamico und Zitronensaft halten die Süße in Schach. So bleibt die Sauce frisch genug für fettes Fleisch wie Rippchen oder Schweinebauch. Worcestersauce und Sojasauce bringen eine salzige, herzhafte Tiefe, Zwiebeln eine milde Würze. Chilis stehen ebenfalls in der Zutatenliste und geben etwas Wärme.
Im Abgang folgt eine dezente Rauchnote. Sie kommt aus gereinigtem Raucharoma aus Hickoryholz, dem Holz, das in den amerikanischen Südstaaten traditionell im Smoker liegt. Ein wenig Vanilleextrakt rundet das Ganze weich ab und verbindet sich gut mit dem Whiskey. Pektin gibt der Sauce ihre Bindung, sodass sie am Grillgut haften bleibt.
Wer eine zurückhaltende Allround-Sauce erwartet, liegt hier falsch. Der Whiskey bestimmt den Charakter von Anfang bis Ende, und genau das ist gewollt.
Ihr großer Auftritt: Spareribs und Brisket
Eckart empfiehlt die Sauce für Schwein, Kalb und Rind, ihre volle Wirkung zeigt sie bei Spareribs und Brisket. Beides sind Stücke, die lange garen und einen kräftigen Begleiter vertragen.
Bei Spareribs streichst du die Sauce in der letzten halben Stunde auf die Rippchen. Der Zucker karamellisiert dann zu einer glänzenden, dunklen Schicht. Trägst du sie zu früh auf, verbrennt der Zucker bei starker Hitze leicht. Zwei bis drei dünne Schichten im Abstand von zehn Minuten ergeben eine schöne Kruste.
Zum Brisket stellst du die Sauce besser als Dip auf den Tisch. So dosiert jeder selbst, und die aufgeschnittene Rinderbrust behält ihren eigenen Geschmack. Auch zu Pulled Pork passt sie gut: Du rührst sie unter das gezupfte Fleisch, kurz bevor es ins Brötchen wandert.
Eckart denkt die Sauce ausdrücklich auch für den Herd. Zu einem gebratenen Kalbssteak oder zu Schweinefilet aus der Pfanne reicht ein Löffel am Tellerrand. Im Backofen glasierst du damit Rippchen, wenn draußen das Wetter für den Grill zu ungemütlich ist.
Für eine schnelle Marinade verrührst du drei Esslöffel Sauce mit etwas Öl und reibst Schweinenacken oder Rindersteaks damit ein. Nach einer Stunde im Kühlschrank kommt das Fleisch auf den Grill. Behalte es dabei im Auge, denn die Süße bräunt rasch.
Unser Tipp: Rühr einen Esslöffel der Sauce in den Schmorfond eines Rinderbratens. Whiskey und Hickorynote geben der Bratensauce eine dunkle, leicht rauchige Tiefe.
Hinweis: Die Sauce enthält Sulfite aus dem Aceto Balsamico und Gerste aus dem Malzessig. Dazu kommen Fisch in Form von Sardellen aus der Worcestersauce sowie Soja und Weizen aus der Sojasauce. Nach dem Öffnen gehört die Flasche in den Kühlschrank, dort hält sie laut Hersteller viele Wochen.
Die Sauce eines alten Whiskeyfreunds aus Berlin
Hinter der Flasche steht Thomas Eckart, der seine Saucen seit 2009 in Berlin kocht. Gebürtig ist er Münchner, gelernt hat er Bibliothekar. In Berlin lebt er inzwischen seit mehr als der Hälfte seines Lebens.
Diese Sorte liegt ihm nach eigenen Worten besonders am Herzen, denn er nennt sich selbst einen alten Whiskeyfreund. Die Rezeptur trägt also eine sehr persönliche Handschrift. Dass ein Drittel der Flasche Whiskey ist, war eine bewusste Entscheidung und kein Zufall.
Gekocht wird in Handarbeit, gemeinsam mit seinem Team. Wasser kommt dabei laut Eckart in keine seiner Saucen, er kocht sie stattdessen ein, bis Geschmack und Konsistenz stimmen. Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe lässt er weg.
Auf jedem Etikett stehen „Handmade in Berlin“, sein Porträt und die Nummer der Sorte. Sein Name auf der Flasche verpflichtet ihn, sagt er, und dafür steht er gerade.
Für Grillabende mit Whiskeyfreunden
Diese BBQ-Sauce ist für alle, die am Grill Geduld haben und kräftige Aromen mögen. Sie gehört auf den Tisch, wenn Fleisch über Stunden im Smoker oder Kugelgrill gart und am Ende eine kräftige Glasur bekommen soll. Sie passt zum langen Grillnachmittag mit Rippchen, zum Brisket am Wochenende und zum Schmorbraten im Winter. Als Mitbringsel freut sie Freunde, die selbst gern ein Glas Whiskey trinken.
Wer es milder und fruchtiger mag, greift zum Tomatenketchup von Eckart, der mit Ahornsirup und einem Schuss Bourbon arbeitet. Für den Alltag am Rost ist die klassische Grill Sauce gedacht. Alle Saucen aus Berlin findest du auf der Eckart-Seite, weitere in unserer Kategorie Ketchup & Grillsaucen.
Nicht geeignet ist die Sauce für alle, die Fisch, Soja, Sulfite, Gerste oder Weizen meiden, und für alle, die grundsätzlich auf Whiskey verzichten.
Eine BBQ-Sauce mit einem Drittel Whiskey, von Hand eingekocht in Berlin – für Spareribs, Brisket und lange Abende am Grill.