Wajos Vanillekipferl Sahne-Likör. Sahne, Vanille und Nuss, 17 Prozent, cremig und süß – das Weihnachtsplätzchen als Sahnelikör für den Abend nach dem Essen.
Wajos Vanillekipferl Sahne-Likör ist ein Sahnelikör mit 17 Prozent Alkohol, der nach Vanillekipferl schmeckt – cremige Sahne, Vanille und die Würze gerösteter Nüsse –, 350 ml aus Dohr an der Mosel. Kein Eierlikör, kein klarer Nussschnaps, kein Backaroma in Alkohol, sondern ein dickflüssiger, süßer Likör, der gekühlt als Digestif oder zum Dessert getrunken wird. Enthält Milcherzeugnisse. Ab 18 Jahren.
Vanillekipferl Sahne-Likör von Wajos ist das Gegenteil des Plätzchentellers: Der steht ab dem ersten Advent auf dem Tisch, und am dritten Tag ist die Lust auf Kipferl vorbei. Dieser Likör kommt erst nach dem Essen, in ein kleines Glas, gut gekühlt, und schmeckt nach genau dem Kipferl, das gerade niemand mehr essen mag – Vanille, Butter, geröstete Nuss, Puderzucker. Bei uns ist er der meistgekaufte Likör von Wajos, und fast alles davon geht zwischen Ende November und Weihnachten raus, als Geschenk oder für den eigenen Weihnachtsabend.
Sahne und Vanille vorn, Nuss dahinter, der Alkohol nur als Wärme
Der Likör ist hell, dickflüssig und legt sich an die Glaswand. Im Geruch zuerst Vanille, süß und warm, dann Sahne. Auf der Zunge kommt die Cremigkeit, dann die Vanille, und ganz hinten die Nuss – die Röstnote, die ein Vanillekipferl von einem Butterkeks unterscheidet. Der Alkohol sitzt mit 17 Prozent dazwischen als sanfte Wärme, die den Likör rund macht statt scharf. Wajos beschreibt ihn als vollmundig und süß, und das trifft es: Er ist ein Dessert im Glas, weit weg von Schnaps.
Was du wissen solltest: Es ist ein Sahnelikör, also süß und reichhaltig, und er enthält Milcherzeugnisse – für alle mit Laktoseintoleranz ist er nicht geeignet. Über die Rezeptur verrät Wajos nur Sahne, Vanille und Nuss, deshalb bleiben wir bei dem, was du schmeckst. Für alle, die einen trockenen, klaren Likör oder einen Nussbrand erwarten, ist der Vanillekipferl-Likör die falsche Flasche – wer Vanille mag, aber lieber Frucht statt Nuss, findet im Vanille Likör mit Orange die Alternative.
Gekühlt pur, über Vanilleeis, im Kaffee und im Weihnachtsdessert
Die einfachste Form ist die beste: Flasche in den Kühlschrank, ein kleines Glas, kalt und pur – der Digestif nach dem Weihnachtsessen, wenn niemand mehr Kuchen will, aber alle noch sitzen bleiben. Zwei Zentiliter reichen, der Likör ist süß und sättigend.
Über Vanilleeis ist er der Nachtisch für eilige Abende: eine Kugel, ein Schuss Likör, ein paar zerbröselte Kipferl darüber. Dasselbe funktioniert mit Milchreis, Grießbrei oder einem warmen Apfelstrudel. Im Kaffee ersetzt er Milch und Zucker zugleich – ein Schuss in den Espresso nach dem Sonntagsbraten. Und in heißer Schokolade gibt er die Vanille, die sonst aus der Dose kommt.
Beim Backen und Anrühren ist er die Abkürzung zur Weihnachtscreme: ein Schuss in die Mascarponecreme für ein Tiramisu, in die geschlagene Sahne zur Schokoladentorte, in den Quark für ein Dessert im Glas mit Spekulatiusbröseln. Auch in einer Bowle aus Sekt und Likör zum Anstoßen ist er zu Hause, und im Winter in einem Cocktail mit Wodka und Espresso.
Was sich schlecht verträgt: Sahnelikör und Säure. Mit Zitronensaft, Orangensaft oder Sekt mit viel Säure flockt die Sahne – der Spritz bleibt also anderen Likören vorbehalten. Und Kochen bekommt ihm schlecht: Bei Hitze trennt sich der Likör, die Vanille verfliegt. Immer erst zum Schluss, in die kalte Creme oder auf das fertige Dessert. Nicht geeignet ist er für alle, die noch fahren müssen – 17 Prozent sind weniger als Schnaps, aber mehr als ein Glas Wein.
Unser Tipp: Ein Glas Vanillekipferl-Likör gut gekühlt neben zwei Likör-Pralinen Alte Haselnuss – unser Abschluss für den Weihnachtsabend, wenn der Nachtisch zu viel wäre und ein Kaffee zu wenig.
Likör ist bei Wajos das älteste Produkt – und dieser ist ein Winterkind
Ein Sahnelikör wie dieser steht bei Wajos in einer Reihe mit dem ersten Produkt der Firma. Walter Josef Oster, dessen Initialen den Markennamen bilden, kam aus einer Winzerfamilie in Ediger-Eller an der Mosel, die seit 15 Generationen Wein macht – und er eröffnete in den 1980er-Jahren neben dem Weingut eine Likörmanufaktur. Likör war das erste Geschäft, bevor Cremas, Öle und Gewürze das Sortiment füllten.
Sein Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg bauten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos in Dohr bei Cochem auf, mit über 80 Mitarbeitern, dem ersten Store 2008 in Trier und heute Stores in ganz Deutschland. Rund 900 Artikel führt das Familienunternehmen, den Großteil davon in Dohr hergestellt und im eigenen Labor geprüft – „kontrolliert kleiner arbeiten" nennt Wajos das Prinzip, lieber im eigenen Haus als in großen Mengen anderswo.
Bei uns ist der Vanillekipferl-Likör Saisonware: Er kommt im Herbst ins Regal, und ab Mitte November wird nach ihm gefragt – nach dem Winter pausiert er bis zum nächsten Herbst.
Das Geschenk für Menschen, die Weihnachten mögen und ein Glas Likör dazu
Der Vanillekipferl Sahne-Likör ist die Flasche für alle, die Weihnachten mit Plätzchen und mit einem Glas nach dem Essen verbinden – und für alle, die Eierlikör zu schwer und Nussbrand zu hart finden. Als Geschenk ist er das Mitbringsel zum Adventsessen, das Paket für die Eltern, der Beileger zu einer Dose Plätzchen. Wer es cremig, aber anders mag, findet im Christmas Cream Likör die zweite Winterflasche; alle Liköre stehen auf unserer Wajos-Seite.
Ungeöffnet trocken, wärme- und lichtgeschützt lagern, angebrochen in den Kühlschrank und innerhalb einiger Wochen trinken – Sahnelikör verliert mit der Zeit. 350 Milliliter sind rund fünfzehn kleine Gläser. Nicht geeignet ist er für alle unter 18 Jahren und für alle, die Milchprodukte meiden müssen.
Sahne, Vanille und geröstete Nuss, 17 Prozent, gut gekühlt – der Sahnelikör von der Mosel, der bei uns den Weihnachtsabend beschließt.