Wajos Umami Sauce. Rote Zwiebeln, Ingwer, Sojasauce und Kirschpaprika, süß-würzig und pikant – die Würzsauce, die Burger, Wraps und Reispfannen fertig macht.
Wajos Umami Sauce ist eine Würzsauce aus 14 Prozent roten Zwiebeln, 3,8 Prozent Ingwer, Condimento Bianco, Sojasauce, Senfsaat und roten Kirschpaprika, mit Zucker als erster Zutat, 245 ml aus Dohr an der Mosel. Kein Ketchup, keine reine Sojasauce, keine Chilisauce, sondern eine dickflüssige, süß-würzige Sauce mit leichter Schärfe für Grill, Pfanne und Wrap. Enthält Soja, Senf und Sulfite.
Umami Sauce von Wajos sitzt zwischen zwei Flaschen, die in fast jedem Kühlschrank stehen: Ketchup ist süß und sauer, Sojasauce salzig und dünn. Diese Sauce nimmt von beiden etwas – die Süße und Dicke vom Ketchup, die Tiefe von der Sojasauce – und legt rote Zwiebeln, Ingwer und Kirschpaprika obendrauf. Das Ergebnis schmeckt herzhaft und rund, so, wie eine Sauce nach einer Stunde Köcheln schmeckt, nur aus der Flasche. Bei uns wird sie gern bestellt, und wer sie einmal auf dem Burger hatte, nimmt sie beim nächsten Mal wieder.
Süß und herzhaft zugleich, mit Ingwer und einer Wärme von Kirschpaprika
Die Sauce ist dunkel, dick und glänzt; beim Öffnen riecht sie nach geschmorten Zwiebeln und Sojasauce. Auf der Zunge kommt zuerst die Süße – Zucker ist die erste Zutat, 45 Gramm auf 100 Milliliter –, dann die roten Zwiebeln, die mit 14 Prozent den Körper ausmachen. Der Condimento Bianco, ein heller Würzessig aus Weinessig und gekochtem Traubenmost, bringt eine milde Säure. Sojasauce sorgt für den herzhaften, tiefen Ton, den das Wort Umami beschreibt, und Senfsaat für eine leise Schärfe.
Dann der Ingwer, mit 3,8 Prozent deutlich und doch zurückhaltend – eine frische Wärme, die die Süße auffängt. Rote Kirschpaprika geben Frucht und eine pikante Note, die du spürst, weit entfernt von der Schärfe einer Chilisauce. Wajos nennt sie pikant, und das trifft es: Wer es mild mag, kommt damit zurecht, Chilifans dosieren nach. Ein Gewürzextrakt und Kräuter runden ab, Sonnenblumen- und Rapsöl binden.
Was du wissen solltest: Die Sauce enthält Soja, Senf und durch den Condimento Bianco Sulfite. Und sie ist süß – als Würzsauce ein bis zwei Esslöffel pro Portion statt löffelweise als Dip. Für alle, die eine scharfe Sauce oder eine salzige asiatische Würzsauce erwarten, ist diese Sauce nicht geeignet – dann ist die Teriyaki Sauce die passendere Flasche.
Auf Burger, in den Wrap, über Reis, an den Grill
Der erste Einsatz ist der Burger: ein Esslöffel auf das Fleisch, gern zusammen mit gebratenen Zwiebeln – die Sauce ersetzt Ketchup und Grillsauce zugleich. Im Wrap mit Hähnchen, Salat und Gurke ist sie die Sauce, die dick genug ist, um im Wrap zu bleiben. Und über einer Reispfanne mit Gemüse, Ei und Frühlingszwiebeln macht sie aus Resten ein Abendessen: zwei Esslöffel kurz vor dem Servieren unterrühren.
Am Grill ist sie Glasur und Beilage zugleich. Hähnchenkeulen, Spareribs oder Halloumi in den letzten fünf Minuten damit bestreichen – der Zucker karamellisiert und gibt die dunkle Kruste. Als Marinade mit etwas Öl und Zitronensaft verdünnt, eine Stunde vorher. Zu Ofenkartoffeln, Süßkartoffelpommes oder Gemüsesticks ist sie der Dip, den auch die mögen, die sonst nur Ketchup nehmen.
Im Alltag hilft sie dort, wo Zeit fehlt: ein Löffel in die Bratensauce, ein Löffel in die Pfanne mit Hackfleisch für Nudeln, ein Löffel in Rührei mit Frühlingszwiebeln. Frikadellen bekommen sie in den Teig und obendrauf. Was sie schlecht verträgt: langes Mitkochen. Der Zucker verbrennt, die Zwiebeln werden bitter – immer erst zum Schluss, oder als Glasur in den letzten Minuten.
Vor dem Gebrauch schütteln, nach dem Öffnen in den Kühlschrank. Nicht geeignet ist die Sauce als Dressing für Blattsalat, dafür ist sie zu dick und zu süß, und als Ersatz für Sojasauce in asiatischen Rezepten, die Salz statt Süße brauchen.
Unser Tipp: Burger mit Cheddar, gebratenen roten Zwiebeln und einem Esslöffel Umami Sauce, dazu Pommes mit der Burger & Sandwich Sauce zum Dippen – das Freitagabendessen, für das bei uns niemand ausgehen will.
Eine Würzsauce aus Dohr, wo Wajos seine Saucen kocht
Die Sauce gehört zur Saucenlinie, die Wajos in Dohr bei Cochem an der Mosel herstellt – dem Standort, an dem der Großteil der rund 900 Artikel entsteht und im eigenen Labor geprüft wird. Sie kommt also von dort, wo auch die Cremas und Öle entstehen.
Dass ein Betrieb mit Winzerwurzeln Würzsaucen kocht, hat mit seiner Geschichte zu tun. Die Familie Oster aus Ediger-Eller macht seit 15 Generationen Wein; Walter Josef Oster, dessen Initialen den Markennamen bilden, gründete in den 1980er-Jahren daneben eine Likörmanufaktur. Peter Oster und Ulf Schwichtenberg bauten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos auf: erster Store 2008 in Trier, heute Stores in ganz Deutschland und über 80 Mitarbeiter am Standort. Der Condimento Bianco in dieser Sauce – ein Würzessig aus Weinessig und Traubenmost – ist das Bindeglied zum Wein, mit dem alles begann.
Die Flasche für Burgerabende, Grillsaison und die Reste-Pfanne
Die Umami Sauce ist für alle, die beim Grillen und Burgerbraten mehr wollen als Ketchup, und für alle, die unter der Woche in zehn Minuten kochen und trotzdem etwas Geschmack auf dem Teller haben wollen. Als Geschenk gehört sie ins Grillpaket neben die Barbecue Sauce mit Hickory Rauchsalz; alle Saucen stehen auf unserer Wajos-Seite.
Ungeöffnet trocken und lichtgeschützt lagern, angebrochen im Kühlschrank – 245 Milliliter reichen bei einem Esslöffel pro Portion für einen Sommer voller Grillabende. Nicht geeignet ist sie für alle, die Soja oder Senf meiden müssen, und für alle, die eine zuckerfreie Sauce suchen.
Rote Zwiebeln, Ingwer, Sojasauce und Kirschpaprika, dick und süß-würzig – die Würzsauce von der Mosel, die bei uns auf jedem Burger landet.