Wajos Tomaten Pesto mit Mandeln. Getrocknete Tomaten, Olivenöl, Basilikum und Pecorino, rot und kräftig – das Pesto für Pasta in zehn Minuten.
Wajos Tomaten Pesto mit Mandeln ist ein rotes Pesto aus 33 Prozent getrockneten Tomaten, Olivenöl, Basilikum, Mandeln, geriebenem Pecorino und Salz, 180 g im Glas von Wajos aus Dohr an der Mosel. Keine Tomatensauce, kein Pesto Genovese, kein Brotaufstrich mit Zusatzstoffen, sondern ein Pesto Rosso mit sechs Zutaten, das kalt unter Nudeln gerührt wird. Enthält Mandeln und Milch.
Tomaten Pesto mit Mandeln von Wajos ist die Antwort auf den Dienstagabend, an dem alle Hunger haben und niemand kochen will. Nudelwasser aufsetzen, Nudeln rein, zehn Minuten – und in der Zeit ist das Glas geöffnet, zwei Löffel in eine Schüssel, ein Schuss Nudelwasser dazu. Das war's. Bei uns wird das Glas gern bestellt, und die kurze Zutatenliste ist der Grund, warum es in unserer Küche steht: getrocknete Tomaten, Olivenöl, Basilikum, Mandeln, Pecorino, Salz. Das ist die ganze Liste.
Tomate vorn, dann Käse und Mandel, Basilikum zum Schluss
Das Pesto ist dunkelrot, stückig und ölig, wie ein Pesto sein soll. Zuerst schmeckst du die getrocknete Tomate – ein Drittel des Glases –, süß, konzentriert, mit dem leicht rauchigen Ton, den nur getrocknete Tomaten haben. Dann kommt der Pecorino, salzig und kräftig, und die Mandel, die dem Pesto Körper gibt und dabei leichter bleibt als Pinienkerne. Das Basilikum liegt darüber, grün und frisch, und hält das Ganze im Süden.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Das Pesto ist mit Olivenöl als zweiter Zutat und fast 56 Gramm Fett auf 100 Gramm eine reichhaltige Sache – zwei Esslöffel pro Portion reichen. Und der Pecorino ist Schafskäse: Für Veganer fällt das Pesto damit aus, und für alle mit Nuss- oder Milchallergie ist es nicht geeignet – Mandeln und Käse stehen in der Zutatenliste.
Für alle, die das klassische grüne Pesto mit Basilikum vorn suchen, ist das Basilikum Pesto mit Pinienkernen von Wajos die richtige Wahl. Das Tomatenpesto ist die rote, kräftigere Schwester – mehr Süße, mehr Tiefe, weniger Kraut.
Unter die Nudeln, aufs Brot, in die Tomatensauce und zum Grillen
Der Klassiker ist Pasta: Nudeln kochen, abgießen, eine Kelle Nudelwasser aufheben. Zwei Esslöffel Pesto pro Portion in die Schüssel, mit dem Nudelwasser glatt rühren, Nudeln dazu, mischen. Nie das Pesto in der Pfanne erhitzen – der Käse wird zäh und das Basilikum bitter. Wer will, gibt Rucola, Mozzarella oder ein paar geröstete Mandeln darüber. Für Kinder funktioniert es mit Nudeln und einem Löffel Frischkäse, dann ist es milder.
Aufs Brot ist es der Aufstrich für die Brotzeit: auf geröstetes Weißbrot, mit Mozzarella als Bruschetta, oder als Schicht im Sandwich unter Käse und Salat. Auf einem Flammkuchenboden oder einer Pizza ersetzt es die Tomatensauce, mit Ziegenkäse und Rucola darüber. Und auf Ofenkartoffeln mit Quark ist ein Löffel das, was aus einer Beilage ein Abendessen macht.
In der warmen Küche ist es ein Verstärker: zwei Esslöffel in eine schnelle Tomatensauce aus der Dose, in ein Risotto zum Schluss, in eine Gemüsesuppe oder in die Füllung für Hähnchenbrust. Ein Esslöffel in ein Dressing aus Öl und Weinessig gibt einen Tomatensalat, der nach mehr schmeckt. Und zum Grillen ist es die Marinade für Zucchini, Aubergine und Halloumi – dünn bestreichen, kurz grillen.
Nicht geeignet ist das Pesto als Pizzasauce in großer Menge oder als Ersatz für Tomatensauce zum Kochen – dafür ist es zu konzentriert und zu ölig. Es ist ein Würzmittel statt ein Sugo. Angebrochen gehört es in den Kühlschrank, mit einer dünnen Schicht Olivenöl darüber hält es dort länger.
Unser Tipp: Zwei Esslöffel Pesto, ein Esslöffel Basilikum auf Olivenöl, ein Spritzer Zitrone – die Sauce, die wir am häufigsten für Nudelsalat zum Grillabend empfehlen.
Ein italienisches Pesto im Regal einer Moselmanufaktur
Wajos ist eine Genussmanufaktur in Dohr bei Cochem an der Mosel, aufgebaut von einer Winzerfamilie. Der Name steht für Walter Josef Oster aus Ediger-Eller, wo die Osters seit 15 Generationen Wein machen; er begann in den 1980er-Jahren mit Likören, sein Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg machten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos mit Stores in ganz Deutschland. Rund 900 Artikel führt das Haus, die meisten aus eigener Herstellung, alle im eigenen Labor geprüft.
Die Pestos und Sugos sind der italienische Teil des Regals – bei Wajos, wo sonst Essige und Öle im Vordergrund stehen, die Abteilung für den schnellen Abend. Das Tomatenpesto mit Mandeln kommt mit derselben Idee wie die Cremas: wenige Zutaten, alle vertraut, und eine Rezeptur, die in Italien so auch auf dem Tisch stehen könnte. Was hier fehlt, ist ebenso wichtig: Stärke, Zucker und Konservierungsstoffe.
Das Glas für die Vorratskammer und für Menschen, die Nudeln lieben
Das Tomatenpesto ist das Glas für alle, die wenigstens einmal pro Woche Nudeln essen. Sauce aus der Tüte kommt für sie kaum infrage, ein gutes Glas im Schrank schon. Es gehört in jede Vorratskammer neben dem Pesto Peperoncino & Aglio Olio für die scharfen Abende, und als Geschenk in ein Paket mit Grissini und einem Öl. Die übrigen Pestos und die Sugos findest du auf unserer Wajos-Seite.
Ungeöffnet hält das Glas trocken und lichtgeschützt lange; angebrochen gehört es in den Kühlschrank und wird zügig aufgebraucht – 180 Gramm sind vier bis fünf Portionen Pasta. Nicht geeignet ist es für alle, die getrocknete Tomaten meiden: Der konzentrierte, süße Ton ist hier das Programm statt die Beilage.
Getrocknete Tomaten, Mandeln und Pecorino im Glas von der Mosel – das Pesto, das aus zehn Minuten Nudelwasser ein Abendessen macht.