Rinderedelgulasch von Benz. Rindergulasch aus großen Stücken in eigener Soße, mit einer Note Pfeffer.
Rinderedelgulasch von Benz ist ein verzehrfertiges Rindergulasch aus der Metzgerei Benz in Köngen: 50 Prozent Rindfleisch aus edlen Teilstücken, geschmort in der hauseigenen Bratensoße. Ohne Formfleisch, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe – 400 Gramm Dose, zwei Portionen.
Rindergulasch kaufen, das fertig ist und trotzdem nach Sonntag schmeckt – das war der Anlass, aus dem Gina Benz dieses Gulasch in die Dose gebracht hat. Ein gutes Gulasch braucht zwei Dinge, die im Alltag fehlen: Fleisch aus guten Teilstücken statt aus dem Abschnitt und zwei Stunden Schmorzeit. In Köngen wird beides vorab erledigt. Du erwärmst den Inhalt fünfzehn Minuten im Topf, kochst nebenher Bandnudeln, und das Gulasch steht auf dem Tisch, bevor die Nudeln abgetropft sind.
Zarte Würfel, dunkle Soße, ein Pfeffer im Hintergrund
Das Gulasch von Benz schmeckt nach langsam geschmortem Rind und nach der Soße, die es im gleichen Haus gibt: dunkel, röstig, mit der Süße von Zwiebeln und einer leichten Tomatennote. Der Pfeffer kommt am Ende, als Wärme im Abgang statt als Schärfe. Die Fleischwürfel sind groß geschnitten, sie zerfallen auf der Gabel und bleiben trotzdem als Stück erkennbar. Beim Öffnen der Dose sieht die Soße zunächst fest aus, das ist die Gelatine aus den Knochen. Nach zwei Minuten im Topf ist sie wieder flüssig und glänzt.
Auffällig ist, wie zurückhaltend die Würzung bleibt: Paprika, Kümmel und Säure spielen kaum eine Rolle – das hier ist ein schwäbisches Schmorgulasch, kein ungarisches Pörkölt. Die Soße ist mit Maisstärke leicht gebunden, dickflüssig genug, um an Nudeln zu haften, und dabei geschmeidig. Wer sie kräftiger mag, rührt am Ende einen Löffel Senf oder einen Schluck Rotwein ein.
Wer ein Gulasch mit Paprika und Kümmel erwartet, wird dieses hier als zu zurückhaltend empfinden. Und wer viele kleine Stücke gewohnt ist, wundert sich vielleicht über die Größe der Würfel. Beides ist Absicht: Das Fleisch soll im Vordergrund stehen, die Gewürze dahinter.
Zu Bandnudeln, zu Kartoffelstampf oder in den Wrap vom Vortag
Die Dose reicht für zwei Portionen und wird bei kleiner Hitze etwa fünfzehn Minuten im Topf erwärmt, dabei nur gelegentlich umgerührt. Wer es eilig hat, gibt den Inhalt für vier Minuten in ein mikrowellengeeignetes Gefäß. Der Klassiker dazu ist Kartoffelstampf mit Butter und Muskat, genauso gut passen breite Bandnudeln, Spätzle oder Semmelknödel.
Ein paar konkrete Ideen aus unserer Küche: Gulasch mit einem Löffel Schmand und Petersilie servieren, dazu Sauerteigbrot zum Tunken. Oder Reste vom Vortag in einen warmen Wrap mit Rucola rollen. Für einen Eintopf gibst du eine Handvoll Kartoffelwürfel und Karotten dazu und lässt alles zehn Minuten länger köcheln. Wer zusätzlich Soße braucht, weil vier Personen am Tisch sitzen, streckt mit einer halben Dose Bratensoße aus dem gleichen Haus.
Gut zu wissen: Das Gulasch ist glutenfrei und laktosefrei, du kannst es also auch für Gäste mit entsprechender Unverträglichkeit direkt servieren. Für eine Gulaschsuppe ist es nicht geeignet, dafür ist es zu kompakt und zu wenig flüssig. Und für sechs Personen brauchst du drei Dosen: Die Portionen sind ehrlich gerechnet, aber maßvoll.
Ein Wort zu den Beilagen: Kartoffelstampf nimmt die Soße am besten auf, Spätzle machen das Gericht schwäbisch, Reis lässt das Fleisch am deutlichsten schmecken. Wer Gemüse dazu will, nimmt Rotkohl aus dem Glas oder grüne Bohnen mit Speck. Ein einfacher grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing macht den Teller leichter, das Gulasch ist von sich aus kräftig genug.
Aus dem Stauferland in die Dose
Das Rindfleisch für dieses Gulasch kommt vom Metzgerschlachthof in Göppingen, die Tiere stammen von bäuerlichen Familienbetrieben aus dem Stauferland und von der Schwäbischen Alb. Benz nennt das Produkt „Edelgulasch", weil dafür statt der üblichen Abschnitte Teilstücke verwendet werden, die in der Metzgerei sonst als Schmorbraten verkauft würden. Der Fleischanteil liegt bei 50 Prozent, mindestens 180 Gramm Fleisch pro Dose. Der Rest ist Soße, und die ist hier der Teil, für den Benz bekannt ist.
Geschmort wird in derselben Bratensoße, die Benz auch pur verkauft: Rinderknochen und Gemüse aus Köngen, mindestens 24 Stunden reduziert. Das Fleisch gart darin, bis das Bindegewebe weich geworden ist. Erst dann wird abgefüllt und in der Dose noch einmal erhitzt. Diese Hitze macht das Gulasch ungeöffnet rund zwei Jahre haltbar, ohne dass ein Konservierungsstoff nötig wäre.
Das Schmoren ist dabei der eigentliche Trick. Rindfleisch aus der Keule oder Schulter besteht zu einem guten Teil aus Bindegewebe, das bei kurzer Hitze zäh bleibt. Erst über Stunden bei niedriger Temperatur wandelt es sich in Gelatine um – das Fleisch wird weich, und die Soße bekommt Körper. Wer zu Hause Gulasch macht, kennt den Moment, in dem es plötzlich zart wird. Bei Benz ist dieser Moment schon in der Dose passiert.
Hinter der Manufaktur steht die Familie Benz, seit fünf Generationen Metzger in Köngen. Metzgermeister Daniel Benz, seine Frau Monika und Tochter Gina haben die Feinkostmanufaktur 2019 gegründet. Gina, selbst Metzgermeisterin und Food-Managerin, kennt die Landwirte persönlich und entwickelt die Rezepte. Ihr Anspruch für die Fertiggerichte: bodenständiger Geschmack, ohne den Zeitaufwand des Selberschmorens.
Fertiggericht mit kurzer Zutatenliste und Fleisch aus der Metzgerei
Der Unterschied zu einem Gulasch aus dem Supermarktregal steht in der Zutatenliste: Rindfleisch, Bratensoße, Maisstärke, Tomaten, Salz, Gewürze. Es kommt ohne zugesetzte Aromen, Hefeextrakt und Zucker als Geschmacksträger aus. Was in die Dose kommt, könnte genauso auf der Theke der Schwanen-Metzgerei liegen. Das ist auch der Grund, warum Kunden uns schreiben, es schmecke wie selbst gekocht – bei einem Fertiggericht ist das die höchste Auszeichnung, die es gibt.
Deshalb eignet sich das Gulasch für Abende, an denen sonst der Lieferdienst gewinnt, aber auch als Vorrat für die Hütte, das Wohnmobil oder für Eltern, die nach dem Krankenhaus etwas Warmes brauchen. Als Geschenk kommt es zusammen mit den Schweinebäckchen in einem Paket gut an – zwei Sonntagsessen, die im Schrank warten können.
Ein Rindergulasch, das ein Metzger für dich geschmort hat – du erwärmst nur noch.