Wajos Klassik Bruschetta. 69 Prozent Tomate, Knoblauch, Basilikum und Oregano – die Würzmischung, die aus Olivenöl und Brot in zehn Minuten eine Vorspeise macht.
Wajos Klassik Bruschetta Würzmischung ist eine trockene Gewürzmischung aus 69 Prozent Tomatenflocken, 7,5 Prozent Knoblauch, 4 Prozent Basilikum, Oregano, Paprika, Zwiebeln, Salz und etwas Olivenöl, 85 g im Glas, aus Dohr an der Mosel. Keine fertige Paste, kein Sugo, kein Tomatenpulver für Suppen – sondern eine Mischung, die mit Öl angerührt zum Brotaufstrich wird. Vegan.
Klassik Bruschetta Würzmischung von Wajos ist das Glas, das bei uns aufgemacht wird, wenn abends Besuch kommt und die Vorbereitung ausgefallen ist. Zwei Löffel Mischung, Olivenöl, zehn Minuten warten, in der Zeit das Brot rösten – und auf dem Tisch steht eine Vorspeise, die nach Tomate, Knoblauch und Basilikum schmeckt statt nach Tütensuppe. Bei uns die meistverkaufte Bruschetta-Mischung, und bei Wajos selbst als Küchen-Topseller geführt. Der Grund ist die Zutatenliste: mehr als zwei Drittel Tomate, und der Rest sind Dinge, die auch im eigenen Gewürzregal stehen.
Tomate zuerst, Knoblauch deutlich, Kräuter als Rahmen
Der Geschmack ist der eines klassischen italienischen Tomatenbrots: süßlich-fruchtige Tomate, die den Ton angibt, dazu Knoblauch, der mit 7,5 Prozent spürbar, aber rund ist, und Oregano und Basilikum, die das Ganze nach Süden schieben. Paprika bringt Farbe und eine milde Süße, Zwiebeln etwas Tiefe. Scharf wird es dabei kaum – Chili fehlt auf der Zutatenliste.
Die Tomatenflocken bestehen aus Tomatenmark und Maisstärke, deshalb quillt die Mischung im Öl auf und wird zur streichfähigen Masse. Das erklärt auch die 36 Gramm Zucker auf 100 Gramm: Das ist der Fruchtzucker der eingedickten Tomate statt zugesetztem Zucker. Salz ist mit 7,6 Gramm auf 100 Gramm reichlich drin, daher kannst du dir das Salzen des Brots sparen. Für alle, die Knoblauch schlecht vertragen oder am nächsten Morgen einen Termin haben, ist die Klassik-Mischung nicht geeignet – dann ist die Basilikum Bruschetta Würzmischung die knoblauchfreie Wahl.
Auf Brot, in die Pasta, an den Salat – und die Dosierung, die funktioniert
Die Grundform: zwei gehäufte Esslöffel Mischung mit vier Esslöffeln Olivenöl und einem Esslöffel Wasser verrühren, zehn Minuten quellen lassen. Das reicht für sechs bis acht Scheiben geröstetes Weißbrot oder Ciabatta. Wer es frischer mag, hebt gewürfelte Tomaten unter, wer es cremiger mag, legt Mozzarella oder Büffelmozzarella darauf. Auf Baguette mit Frischkäse als Unterlage wird daraus ein Frühstücksbrot, auf Fladenbrot mit Feta ein Abendessen.
Der zweite Einsatz ist die Pasta: einen Esslöffel Mischung in heiße Spaghetti mit Olivenöl rühren, Parmesan darüber – eine schnelle Tomatenpasta, Sauce überflüssig. In Tomatensauce, Lasagne oder Bolognese verstärkt ein Teelöffel die Tomate und spart die Kräuter. In Salatdressing gehört ein halber Teelöffel zu Öl und Essig, in die Marinade für Hähnchen oder Gemüse vom Grill ein ganzer, mit Öl angerührt und eine Stunde eingezogen.
Auch als Streuwürze geht die Mischung: über Rührei, über Ofenkartoffeln, über gebackenen Feta oder in den Quark für einen Tomatendip. Ein Teelöffel in der Tomatensuppe ersetzt das Basilikum, das gerade fehlt, und auf Ofengemüse mit Olivenöl – Zucchini, Paprika, Aubergine – wirkt sie wie eine Marinade, die schon vorher fertig war. Auf einer Pizza Margherita nach dem Backen darüber gestreut, schmeckt der Tiefkühlboden nach mehr. Was schiefgeht: die Mischung trocken auf das Brot streuen – sie braucht Öl und Zeit, sonst bleibt sie krümelig. Und langes Kochen bekommt ihr schlecht, weil Basilikum und Knoblauch dann stumpf werden. In der Pasta und in Saucen immer in den letzten Minuten dazu.
Unser Tipp: Die Mischung mit Basilikum auf Olivenöl statt mit neutralem Öl anrühren – das verdoppelt das Kraut, und die Bruschetta schmeckt, als wäre Basilikum aus dem Garten drin.
Gemischt an der Mosel, geprüft im eigenen Labor
Gewürzmischungen entstehen bei Wajos im eigenen Haus: In Dohr bei Cochem, wo der Betrieb mit über 80 Mitarbeitern sitzt, werden die Mischungen zusammengestellt, abgefüllt und im hauseigenen Labor geprüft. Rund 900 Artikel umfasst das Sortiment, und die meisten davon entstehen dort – Wajos hat sich entschieden, „kontrolliert kleiner" zu bleiben, statt Rezepturen außer Haus zu geben.
Angefangen hat der Betrieb ganz woanders: Walter Josef Oster, Namensgeber und Winzer aus Ediger-Eller, wo seine Familie seit 15 Generationen Wein macht, gründete in den 1980er-Jahren eine Likörmanufaktur. Peter Oster, sein Sohn, und Geschäftspartner Ulf Schwichtenberg machten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos, mit dem ersten Store 2008 in Trier und heute Läden in ganz Deutschland. Dass ein Weinhaus auch Tomaten, Knoblauch und Basilikum mischt, liegt an der Mosel näher, als es klingt: Was zum Wein gegessen wird, gehört zum Geschäft.
Die Bruschetta für den Vorrat, für Gäste und für die Pasta unter der Woche
Das Glas gehört zu den Dingen, die wir zum Einzug oder als Mitbringsel zum Essen empfehlen: klein, leicht zu verschicken, sofort verständlich. 85 Gramm reichen für rund fünf Portionen Bruschetta oder deutlich mehr Pasta-Abende. Trocken, kühl und dunkel lagern, das Glas nach Gebrauch gut schließen – Tomatenflocken ziehen Feuchtigkeit. Wer nach der Klassik-Mischung Lust auf Abwechslung hat, findet die Bärlauch Bruschetta Würzmischung für das Frühjahr und die Oliven Bruschetta Würzmischung für den Wein-Abend; alle Mischungen stehen auf unserer Wajos-Seite.
Nicht geeignet ist die Mischung für alle, die eine fertige Bruschetta-Creme aus dem Glas erwarten, die du nur aufschraubst – hier musst du Öl dazugeben und warten. Und für Gerichte, die Chili brauchen, ist sie zu brav.
Tomate, Knoblauch, Basilikum und Oregano aus dem Glas – die Bruschetta-Würzmischung von der Mosel, die aus Brot und Öl in zehn Minuten eine Vorspeise macht.