Wajos Café de Paris Dip Würzmischung. Knoblauch, Estragon und Kurkuma, gelb und kräftig – die Würzmischung für Dip, Kräuterbutter und Sahnesauce.
Wajos Café de Paris Dip Würzmischung ist eine trockene Würzmischung aus 22,7 Prozent Knoblauch, Zwiebeln, Petersilie, Estragon, Kurkuma, Thymian und weiteren Gewürzen, 95 g im Glas aus Dohr an der Mosel. Kein fertiger Dip, keine Sauce aus der Flasche, kein reines Kräutersalz, sondern die Basis, die du mit Mayonnaise, Joghurt oder Butter selbst anrührst. Enthält Milchzucker und Sellerie.
Café de Paris Dip Würzmischung von Wajos bringt die Butter aus dem Steakhaus in die eigene Küche. Im Restaurant ist Café de Paris Butter ein Geheimnis mit zwanzig Zutaten, die niemand verrät. Zu Hause ist es ein Glas mit einer gelben Mischung, die genau diese Zutaten schon enthält: Knoblauch, Estragon, Kurkuma, Kräuter. Bei uns wird das Glas oft bestellt – wir vermuten, die meisten für die Butter. Hängen bleiben viele dann beim Dip zu Ofenkartoffeln. Der Unterschied zum Restaurant: Du weißt, was drin ist.
Knoblauch vorn, Estragon dahinter, Kurkuma für die Farbe
Die Mischung ist gelb wie Currypulver, riecht aber nach Knoblauch und Kräutern statt nach Indien. Knoblauch macht fast ein Viertel aus und steht klar vorn, dahinter kommt die leicht süßliche Anisnote von Estragon – das Kraut, das Café de Paris seinen Charakter gibt. Petersilie, Thymian, Oregano und Rosmarin bringen den Kräutergarten, Kurkuma vor allem die Farbe. Ein bisschen Chili und Paprika sind dabei, aber die Mischung bleibt mild – eher warm und würzig.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Neben den Kräutern enthält die Mischung Milchzucker, Sellerie, natürliche Aromen und Speisewürze, und sie ist mit knapp sechs Gramm Salz auf 100 Gramm ordentlich gesalzen. Das Nachsalzen entfällt beim angerührten Dip deshalb. Und für alle mit Milch- oder Sellerieallergie ist sie nicht geeignet – beides steht in der Zutatenliste.
Wer eine schlichte, reine Knoblauchmischung sucht, ist mit dem Aioli Dip von Wajos besser bedient. Der Café de Paris Dip ist die komplexere, französischere Variante – mehr Estragon, mehr Kräuter, weniger geradeaus.
Als Dip, als Butter, auf dem Flammkuchen und in der Sahnesauce
Der Dip geht so: zwei Teelöffel Mischung in einem Esslöffel lauwarmem Wasser kurz quellen lassen. Dann mit drei Esslöffeln Mayonnaise und zwei Esslöffeln Joghurt verrühren und eine Viertelstunde ziehen lassen. Das Quellen ist wichtig – sonst bleiben die Kräuter trocken und knirschen. Der Dip passt zu Ofenkartoffeln, Pommes, Rohkost, Grillfleisch und auf das Brot zum Grillabend.
Die Butter ist der Klassiker: 125 Gramm weiche Butter mit zwei Teelöffeln Mischung verkneten, zur Rolle formen, kalt stellen. Eine Scheibe davon schmilzt auf dem Steak, auf der Hähnchenbrust, auf gebratenem Lachs oder auf einem Maiskolben. Für ein Familienessen reicht eine Rolle für sechs Portionen, und der Rest hält im Kühlschrank eine Woche.
Warm wird daraus eine Sahnesauce: Schalotten in Butter anschwitzen, einen Teelöffel Mischung dazu, mit Sahne aufgießen, kurz einkochen. Zu Pilzen, zu Schnitzel, zu Pasta oder über Gnocchi ist das die Sauce, die nach mehr schmeckt als nach zehn Minuten Arbeit. Auf dem Flammkuchen ersetzt ein Teelöffel in der Crème fraîche die Zwiebeln fast – mit Speck und Zwiebeln darüber wird es der Flammkuchen für Gäste.
Nicht geeignet ist die Mischung zum Bestreuen von fertigem Essen wie ein Tischgewürz: trocken ist sie stumpf und salzig. Sie braucht Fett oder Flüssigkeit, um aufzugehen. Und langes Mitkochen verträgt sie schlecht – der Estragon verliert bei Hitze, deshalb immer erst zum Schluss oder in die kalte Basis.
Unser Tipp: Eine Rolle Café de Paris Butter im Gefrierfach – dann liegt an jedem Grillabend eine Scheibe bereit, und das Anrühren an dem Tag entfällt.
Gemischt in Dohr an der Mosel, in einem Haus mit Winzerwurzeln
Wajos ist eine Genussmanufaktur in Dohr bei Cochem an der Mosel, benannt nach Walter Josef Oster. Der stammte aus einer Winzerfamilie in Ediger-Eller, die seit 15 Generationen Wein macht, und gründete in den 1980er-Jahren neben dem Weingut eine Likörmanufaktur. Peter Oster, sein Sohn, und Ulf Schwichtenberg machten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos; 2008 öffnete der erste Store in Trier, heute stehen sie in vielen deutschen Städten.
Die Gewürzmischungen gehören zu den Artikeln, die Wajos in Dohr selbst zusammenstellt – rund 900 Artikel führt das Haus, die meisten aus eigener Herstellung, geprüft im eigenen Labor. Bei Wajos selbst zählt der Café de Paris Dip zu den Topsellern der Küchenlinie. Das Familienunternehmen mit über 80 Mitarbeitern nennt seine Arbeitsweise „kontrolliert kleiner arbeiten" – und das Gewürzregal mit Dips, Rubs und Blends zeigt, wie viele verschiedene Gläser dabei herauskommen.
Die Mischung für Grillabende und für Menschen, die Butter selbst machen
Der Café de Paris Dip ist das Glas für alle, die zum Grillen mehr als Ketchup auftischen. Zwanzig Kräutergläser braucht dafür niemand: ein Glas, ein Dip, eine Butter, eine Sauce. Wer die Sauce lieber fertig aus der Flasche will, findet sie in der Café de Paris Sauce; wer nur die Butter im Sinn hat, im Kräuterbutter Blend. Die ganze Dip-Reihe steht auf unserer Wajos-Seite.
Das Glas hält trocken und lichtgeschützt lange; 95 Gramm reichen bei zwei Teelöffeln pro Dip für gut zwanzig Portionen. Als Geschenk ist es das Mitbringsel zur Grillparty, zusammen mit einem Rub oder einer Grillsauce. Nicht geeignet ist es für alle, die Knoblauch meiden – hier ist er die Hauptzutat, und er bleibt es auch im Dip.
Knoblauch, Estragon und Kräuter, gemischt an der Mosel – die Würzmischung für die Butter aus dem Steakhaus und den Dip zur Ofenkartoffel.