Wajos Mango-Chili Dip Würzmischung. Ein Drittel Mangoflocken, Chili, Tomate und Koriander – die fruchtig-scharfe Würzmischung für Dips, Marinaden und die Wok-Pfanne.
Wajos Mango-Chili Dip Würzmischung ist eine trockene Würzmischung aus 33,3 Prozent Mangoflocken, Tomaten, Zwiebeln, Rohrohrzucker und 6,7 Prozent Chili, 70 g aus Dohr an der Mosel. Dazu Knoblauch, Koriander und Orangenschale. Kein fertiger Dip aus dem Glas, keine Chilisauce, kein Currypulver, sondern eine Mischung, die du selbst mit Quark, Joghurt oder Öl anrührst. Vegan.
Mango-Chili Dip von Wajos ist die Dose, die bei uns am Grillabend als Erstes leer ist. Es fängt harmlos an: Jemand rührt die Mischung in Schmand, stellt die Schale zu den Grillkartoffeln, und zwanzig Minuten später fragen drei Leute, was das war. Es ist Mango – süß, fruchtig, unverkennbar – und dahinter Chili, die eher wärmt als brennt. Bei uns gern bestellt, meist als Dip, aber genauso oft als Marinade für Hähnchen und als Würze in der Wok-Pfanne.
Süß wie Mango, warm wie Chili, mit Tomate und Koriander im Hintergrund
In der Dose liegen gelbe Mangoflocken neben roten Tomaten- und Chilistücken. Dazu kommen getrocknete Zwiebel, Knoblauch und Kräuter, alles grob statt zu Pulver gemahlen. Die Mango macht ein Drittel der Mischung aus und bringt eine ehrliche Fruchtsüße. Mit 45 Gramm Zucker auf 100 Gramm ist das eine süße Mischung, durch die Frucht und den Rohrohrzucker. Das gehört gesagt, auch wenn im fertigen Dip pro Portion nur ein Löffel davon steckt. Die 6,7 Prozent Chili geben eine mittlere Schärfe: spürbar, aber weit entfernt vom Griff nach dem Wasserglas. Tomate und Zwiebel geben Körper, Knoblauch und Koriander die würzige Tiefe, die Orangenschale einen frischen Zitrusrand.
Angerührt schmeckt das wie ein Mango-Chutney, das jemand zum Dip gemacht hat: fruchtig, leicht scharf, mit einem Hauch Thai-Küche durch den Koriander. Für alle, die einen richtig scharfen Dip erwarten, ist die Mischung nicht geeignet – da liegt der Chakalaka Dip mit fast 12 Prozent Chili näher. Und wer Koriander meidet, sollte wissen, dass er drin ist, wenn auch dezent. Salz ist mit rund 3,5 Gramm auf 100 Gramm dabei, du musst beim Anrühren also kaum nachsalzen.
Als Dip mit Schmand, als Marinade für Hähnchen, als Würze im Wok
Der Dip ist der einfachste Weg. Wir nehmen einen bis zwei Esslöffel Mischung auf 250 Gramm Schmand, Quark oder griechischen Joghurt, rühren um und lassen das eine halbe Stunde ziehen. Die Menge ist ein Erfahrungswert – wer es kräftiger mag, nimmt mehr. Die Mangoflocken werden weich, die Farbe wird orange, und der Dip passt zu Ofenkartoffeln, Grillgemüse, Nachos, Hähnchenspießen und zu Grillkäse oder Feta. Mit Frischkäse angerührt wird daraus ein Brotaufstrich für den Abend, und mit Mayonnaise und Joghurt halb und halb eine Sauce für Pommes oder Chicken Wings.
Als Marinade: einen Esslöffel Mischung mit drei Esslöffeln Öl und etwas Limettensaft verrühren, Hähnchenbrust oder Fischfilet darin eine Stunde ziehen lassen, dann grillen oder braten. Die Mango karamellisiert leicht, die Chili bleibt mild. Für Garnelen in der Pfanne reicht ein Teelöffel direkt ins heiße Öl. Im Wok mit Gemüse, Reis und Hähnchen ersetzt die Mischung die Currypaste – ein bis zwei Teelöffel pro Portion, zum Schluss etwas Kokosmilch, fertig ist das schnelle Thai-Abendessen.
Auch trocken funktioniert sie: über Süßkartoffel-Pommes vor dem Backen, in eine Vinaigrette für einen Salat mit Avocado und Hähnchen, oder als Würze für eine Mango-Salsa aus frischer Mango, Zwiebel und Limette. Nicht geeignet ist die Mischung für klassische deutsche Küche – zum Braten, zur Bratwurst oder zu Kartoffelsalat wirkt die Mango fremd. Und in Suppen löst sie sich nur langsam auf, weil die Flocken Zeit brauchen.
Unser Tipp: Zwei Esslöffel Mischung in 200 Gramm Schmand, dazu gebratene Halloumi-Scheiben und ein Fladenbrot – das Sommer-Abendessen, für das bei uns niemand den Grill anwerfen muss.
Gemischt in Dohr, im eigenen Haus an der Mosel
Wajos ist eine Genussmanufaktur in Dohr bei Cochem an der Mosel. Über 80 Mitarbeiter, rund 900 Artikel – Essige, Öle, Saucen, Liköre und Gewürzmischungen wie diese. Angefangen hat es mit Wein. Die Familie Oster in Ediger-Eller ist seit 15 Generationen Winzerfamilie, und Walter Josef Oster, dessen Initialen den Namen Wajos bilden, gründete in den 1980er-Jahren eine Likörmanufaktur neben dem Weingut. Sein Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg bauten daraus ab den 2000er-Jahren die Marke auf, 2008 mit dem ersten Store in Trier.
Die Gewürzmischungen und Dips sind das, was Wajos von einem Likörhersteller zu einem Vollsortimenter gemacht hat. Die meisten Artikel werden in Dohr selbst hergestellt – die Dip-Mischungen werden dort zusammengestellt und abgefüllt, und ein eigenes Labor prüft die Produkte. Das Unternehmen ist bis heute in Familienhand und beschreibt sein Arbeiten als „kontrolliert kleiner": lieber eine Mischung mehr im Haus abfüllen als eine Fabrik beauftragen.
Die Mischung für Grillabende, Thai-Fans und für die Vorratsdose
Der Mango-Chili Dip ist die Dose für alle, die am Grill mehr als Kräuterquark anbieten wollen. Und für alle, die asiatisch kochen möchten und dafür lieber eine Dose als zehn Zutaten kaufen, die danach im Schrank vertrocknen. Als Geschenk passt er in ein Grillpaket mit dem Aioli Dip für die Knoblauchseite und dem Patatas Bravas Dip für die spanische. Die anderen Dips und Rubs stehen auf unserer Wajos-Seite.
Die 70-Gramm-Dose hält trocken und lichtgeschützt lange – bei zwei Esslöffeln pro Dip reicht sie für rund acht Schalen, also einen ganzen Sommer. Nicht geeignet ist die Mischung für alle, die einen rein herzhaften Dip suchen: Die Mango ist die Hauptzutat, und sie ist süß.
Mango, Chili, Tomate und Koriander, trocken in der Dose – die Dip-Würzmischung von der Mosel, aus der am Grill der erste leere Dip wird.