Tasso Papadakis kennt seine Olivenöl-Hersteller auf dem Peloponnes persönlich. Bei traditionellem Anbau, perfektem Erntezeitpunkt und modernsten Pressverfahren stimmt jedes Detail. So erhält Biogea Olivenöl seinen charakteristischen, scharfen und bitteren Geschmack — ein klares Zeichen für hohe Qualität.
Gespräch mit Tasso Papadakis von Biogea
Tasso, immer wieder taucht in deutschen Küchen die Frage auf, ob man Olivenöl erhitzen darf. Ja oder nein?
Also, wenn man Olivenöl nicht erhitzen könnte, wären wir in Griechenland schon längst verhungert. Man sollte nur den Rauchpunkt von etwa 180 Grad nicht überschreiten. In der mediterranen Küche grillt und frittiert man auch mit Olivenöl. Das ist Teil unserer Tradition — und es funktioniert seit Jahrtausenden hervorragend.
Was unterscheidet euer Olivenöl?
Wir arbeiten direkt mit Bauern auf dem Peloponnes — viele kennen wir persönlich seit Jahren. Die Oliven werden früh am Tag von Hand geerntet, sofort zur Mühle gebracht und kalt gepresst. Vom Baum bis zur Flasche vergehen oft nur wenige Stunden — das schmeckt man. Außerdem überwachen wir den Reifegrad sehr genau, damit wir genau den richtigen Erntezeitpunkt erwischen.
Was bedeutet die Bitterkeit?
Die Bitterkeit ist bei nativem Olivenöl extra ein klares Qualitätszeichen — sie kommt von den natürlichen Pflanzenstoffen, die in jungen, früh geernteten Oliven besonders konzentriert sind. Wer die Bitterkeit liebt, erkennt sofort echtes, hochwertiges Olivenöl.
Welche Olivensorten verwendet ihr?
Vor allem die griechische Sorte Koroneiki. Sie hat ein intensiv fruchtiges Profil mit leicht pfeffrigem Abgang und gilt als eine der besten Olivensorten der Welt.