Faude Mandarine aus Sizilien. Mandarinengeist aus Ciaculli-Mandarinen, 42 % vol – duftig, frisch und mit feiner Säure.
Mandarine aus Sizilien ist ein Mandarinengeist von Faude feine Brände vom Kaiserstuhl: handgepflückte Mandarinen der Sorte Ciaculli, in Alkohol angesetzt und destilliert, 42 % vol, 500 ml. Klar, trocken und kein süßer Mandarinenschnaps.
Viele denken bei Mandarine an klebrigen Likör aus dem Urlaub. Faudes Mandarine aus Sizilien ist ein klarer Mandarinengeist, der das Gegenteil zeigt: Duft statt Zucker. Florian Faude verarbeitet dafür Mandarinen der Sorte Ciaculli, die sein Freund Giancarlo unterhalb des Ätna anbaut. Die Früchte werden bei voller Reife von Hand gepflückt. In Bötzingen setzt Faude sie in Alkohol an und destilliert sie nach kurzer Zeit ab. Heraus kommt ein Geist, der schon beim Einschenken nach frisch geschälter Mandarine riecht. Seit der ersten Abfüllung ist er laut Hersteller sein kleiner Italo-Star.
Mandarinenschale, Zitrusfrische und ein lebendiger Zug
Die Nase füllt sich mit dem Duft der Schale, süßlich und ätherisch zugleich, dazu ein Hauch Blüte. Am Gaumen folgt die Frische der Frucht mit einer feinen Säure, die den Geist wach hält. Faude beschreibt das Ergebnis als ungewöhnlich, ätherisch und duftig. Obwohl er 42 % vol hat, wirkt er laut Hersteller ohne alkoholische Schärfe. Die Ciaculli gilt unter Kennern als besonders aromatische Mandarine, und genau diese Fülle trägt den Geist. Er bleibt trocken, weil ein Geist ungesüßt ist. Wer eine runde, süße Mandarinennote zum Löffeln erwartet, greift besser zu einem Likör.
Vor dem Dessert, im Aperitif und im Longdrink
Faude empfiehlt die Mandarine pur vor dem Dessert. Ein kleines, gut gekühltes Glas zwischen Hauptgang und Nachtisch macht den Gaumen frei für Süßes. Im Aperitif verbindet sie sich mit Prosecco und einem Spritzer Soda, im Longdrink mit Tonic und einer Zeste. Wer gern experimentiert, ersetzt im Gin Tonic einen Teil des Gins durch den Mandarinengeist.
Auch im Dessert gibt sie den Ton an. Ein Teelöffel über Schokoladenmousse, Panna cotta oder ein Mandarinensorbet bringt Duft, aber keine zusätzliche Süße. Zu einer Platte mit Bitterschokolade und Mandeln passt ein kleines Glas besonders gut. Und wer im Winter Mandarinen auf dem Tisch stehen hat, stellt die Flasche einfach daneben: Der Vergleich zwischen Frucht und Geist ist ein schönes Spiel für den Abend mit Freunden.
Unser Tipp: Stell die Flasche eine Stunde vor dem Essen ins Gefrierfach. Eiskalt im kleinen Glas zeigt die Mandarine ihren Schalenduft am klarsten.
Ciaculli vom Ätna, destilliert am Kaiserstuhl
Florian Faude bezieht seine Zitrusfrüchte direkt von Giancarlo in Sizilien. Die Mandarinen wachsen dort unterhalb des Ätna und werden für Faude erst bei voller Reife geerntet. Zitrusfrüchte bringen zu wenig Zucker für eine Maische mit. Deshalb macht Faude aus ihnen Geiste: Er legt die Früchte in Alkohol ein, lässt die Duftöle übergehen und destilliert nach kurzer Zeit ab. Was an Zeit wegfällt, gleicht er nach eigenen Worten mit einer größeren Menge Früchte aus.
Faude ist gelernter Winzer und brennt seit 2006 in Bötzingen am Kaiserstuhl. Neben den heimischen Obstbränden hat er eine kleine Reihe italienischer Zitrusgeiste aufgebaut. Zu ihr gehört auch die herbere Bergamotte aus Kalabrien, die sich gut für einen Vergleich eignet.
Für Gastgeber mit Sinn für Duft und Italien
Die Mandarine aus Sizilien passt zu allen, die nach einem Essen gern ein kleines Glas anbieten und etwas Ungewohntes zeigen möchten. Auch für die Hausbar ist sie eine Bereicherung, weil sie Aperitif und Longdrink eine eigene Note gibt. Alle Flaschen aus Bötzingen findest du auf unserer Faude-Seite. Die Flasche enthält 500 ml mit 42 % vol, Allergene weist der Hersteller für diesen Geist keine aus. Die Abgabe erfolgt nur an Personen ab 18 Jahren. Für alle, die Alkohol meiden, ist er nicht geeignet.
Faude Mandarine aus Sizilien: Ciaculli-Mandarinen als klarer Geist vom Kaiserstuhl – für das kühle Glas vor dem Dessert und den Aperitif mit Duft.