Faude Fichtensprossengeist. Waldgeist aus jungen Fichtenspitzen, 40 % vol – würzig, harzig-frisch und kraftvoll.
Fichtensprossengeist ist ein klarer Geist von Faude feine Brände vom Kaiserstuhl: junge Fichtensprossen aus Bad Peterstal im Schwarzwald, im Frühsommer gepflückt, kurz angesetzt und sofort destilliert, 40 % vol, 500 ml. Nadelwald im Glas, klar und trocken.
Im Frühsommer tragen die Fichten im Schwarzwald hellgrüne, weiche Spitzen. Wer eine davon zwischen den Fingern zerreibt, riecht Harz und eine zitronige Frische. Faudes Fichtensprossengeist ist ein Waldgeist, der genau diesen Moment einfängt. Die jungen Sprossen stammen aus Bad Peterstal im Schwarzwald. Sie werden pflückfrisch nur kurz in Alkohol eingelegt und dann sofort abdestilliert. Der Hersteller beschreibt das Ergebnis als frischen Geist mit klaren und sehr deutlichen Aromen. Im Glas wirkt er wie ein Spaziergang durch den Nadelwald.
Nadelwald, Harz und viel Raum für feine Nebentöne
Die Nase füllt sich mit fein-würzigem Nadelwald, frisch und grün, mit einer harzigen Tiefe. Dahinter tauchen helle, fast zitronige Töne auf. Am Gaumen ist der Geist intensiv und kraftvoll, aber laut Faude ohne zu erschlagen. Genau diese Balance macht ihn interessant: Er hat eine klare Hauptrolle und lässt den Nebentönen Raum. Der Abgang ist trocken und lang. Wer an Kiefernnadel-Bonbons oder süße Kräuterliköre denkt, liegt daneben. Für alle, die Harz- und Waldnoten nicht mögen, ist dieser Geist nicht gedacht.
Pur nach dem Wildbraten, im Tonic oder als Twist im Cocktail
Pur und gut gekühlt kommt der Waldgeist am besten nach einem kräftigen Essen auf den Tisch. Nach Wildbraten, Pilzragout oder einem Teller mit Schwarzwälder Schinken greift er die Würze der Küche auf. Im Longdrink mit einem neutralen Tonic, viel Eis und einem Streifen Zitronenschale wird er zum alpinen Aperitif.
In der Bar ist er eine spannende Zutat für Twists auf bekannte Drinks. In einem Sour mit Zitrone und Honig bringt er Waldaromen, in einem Martini-Twist ersetzt er einen Teil des Gins. Auch ein paar Tropfen in einem heißen Tee mit Honig an einem kalten Winterabend sind eine Idee. In der Küche kannst du mit einem Schuss eine Wildsauce oder eine Marinade für Reh aromatisieren. Gib ihn erst am Ende dazu und lass die Sauce kurz aufkochen, damit der Alkohol zum Teil verdampft. Für Kinder ist so eine Sauce trotzdem nicht geeignet.
Unser Tipp: Rühre 4 cl Geist mit 2 cl Zitronensaft und 1,5 cl Honigsirup auf Eis kalt, abseihen und mit einem Rosmarinzweig servieren.
Junge Sprossen aus Bad Peterstal, schnell verarbeitet
Bad Peterstal liegt im Renchtal im nördlichen Schwarzwald, gut eine Autostunde vom Kaiserstuhl entfernt. Von dort bezieht Florian Faude die jungen Fichtensprossen. Sie wachsen nur wenige Wochen im Frühsommer als weiche, hellgrüne Triebe. In dieser Zeit werden sie gepflückt und frisch verarbeitet. Faude legt sie nur kurz in Alkohol ein und destilliert sofort ab. So bleiben die frischen, klaren Noten im Vordergrund.
Florian Faude gründete seine Brennerei 2006 in Bötzingen. Der gelernte Winzer arbeitet nach dem Grundsatz, dass jedes Destillat am Baum, am Strauch oder auf dem Feld beginnt. Bei diesem Geist beginnt es im Wald, zwischen jungen Fichten im Frühsommer. Wer weitere ungewöhnliche Geiste des Hauses kennenlernen möchte, probiert den Gurkengeist oder den Rote Beete Geist.
Für Waldspaziergänger, Wildköche und Barfans
Diese Flasche passt zu allen, die den Schwarzwald im Glas suchen und gern mit Aromen spielen. Er ist ein Mitbringsel für Jäger, Wildköche und Wanderfreunde. Weitere Geiste und Brände aus Bötzingen findest du auf unserer Seite zu Faude feine Brände. Die Flasche enthält 500 ml mit 40 % vol. Der Hersteller weist für diesen Geist keine Allergene aus. Die Abgabe erfolgt nur an Personen ab 18 Jahren, für Schwangere ist er nicht geeignet.
Faude Fichtensprossengeist: junge Triebe aus dem Schwarzwald als klarer Geist vom Kaiserstuhl – für Wildabende, alpine Drinks und Waldliebhaber.