Faude Sauerkirschlikör. Fruchtlikör aus eigenem Sauerkirschsaft und Sauerkirschbrand, 22 % vol – tief dunkelrot, vollmundig und ausbalanciert.
Sauerkirschlikör ist ein Fruchtlikör von Faude feine Brände aus Bötzingen am Kaiserstuhl: eigener Sauerkirschsaft, eigener Sauerkirschbrand und etwas Zucker, 22 % vol, 500 ml. Fruchtig und warm, mit feinen Mandelnoten statt klebriger Süße.
Florian Faude hält es bei diesem Likör kurz: Nicht lange beschreiben, unbedingt probieren. Faudes Sauerkirschlikör ist ein Fruchtlikör aus nur drei Zutaten, nämlich bestem eigenem Sauerkirschsaft, dem hauseigenen Sauerkirschbrand und etwas Zucker. Statt neutralem Alkohol hebt also ein Kirschbrand den Likör auf Trinkstärke. Das gibt ihm Tiefe und einen zweiten, dunkleren Kirschton. Das Ergebnis beschreibt Faude als Sauerkirsche in Konzentration: tief dunkelrot, vollmundig, warm und gut ausbalanciert. Laut Hersteller hat er bei vielen Liebhabern längst einen festen Platz im Barschrank. Stell dir einen kalten Novemberabend vor, Schokoladenkuchen auf dem Teller und daneben ein kleines Glas in fast schwarzem Rot.
Sauerkirsche, warme Frucht und ein Hauch Mandel
Im Glas leuchtet der Likör tief dunkelrot. In der Nase zeigen sich warme Frucht- und Mandelnoten, wie sie reife Sauerkirschen mitbringen. Am Gaumen ist er vollmundig und weich, die Säure der Kirsche hält die Süße in Schach. Der Abgang ist rund und lang. Faude betont, dass seine Liköre frisch, fruchtig und elegant süß-sauer ausbalanciert sein sollen. Mit dem angestaubten Bild vom Kaffeekränzchenlikör wollen sie aufräumen. Wer einen dicken, sehr süßen Kirschlikör erwartet, wird diesen als zu schlank empfinden. Für alle, die herbe, säurebetonte Frucht mögen, ist er dagegen genau richtig.
Pur, über Eis und Dessert oder als Schuss im Sekt
Pur trinkst du ihn leicht gekühlt aus einem kleinen Glas. Auf Eis wird er frischer und passt an einen Sommerabend. Faude empfiehlt seine Liköre pur, auf Eis, im Aperitif oder im Shaker.
Ein Schuss im Glas mit trockenem Sekt ergibt einen dunkelroten Aperitif. In einem Sour mit Zitrone und Eiweiß bringt er Farbe und Frucht. Über Vanilleeis, Grießpudding oder eine Schokoladenmousse geträufelt, wird er zur schnellen Dessertsauce. Auch zu Käsekuchen und Schwarzwälder Kirschtorte passt er gut. In der Winterküche verfeinert ein Schuss eine Sauce zu Ente oder Rehrücken, wenn du ihn kurz vor dem Servieren einrührst. Auch Rotkohl verträgt einen Löffel, der die Säure der Kirsche mitbringt.
Unser Tipp: Gib 2 cl Likör in eine Sektschale und füll mit gut gekühltem, trockenem Sekt auf. So entsteht ein Aperitif in tiefem Kirschrot.
Eigene Sauerkirschen und eigener Brand aus Bötzingen
Faude setzt seine Liköre selbst an und veredelt sie im eigenen Haus. Der Grundsatz dahinter lautet: hofeigener, saisonfrischer Fruchtsaft, Alkohol, etwas Zucker, sonst nichts. Bei diesem Likör stammt auch der Alkohol aus dem eigenen Kirschbrand. Weil Faude fast nur Zutaten aus der Region verarbeitet, produziert er kleine Mengen. Ist ein Likör ausverkauft, kann der Nachschub frühestens nach der nächsten Ernte folgen. Das gehört zum Prinzip eines Hauses, das mit den Jahreszeiten arbeitet.
Florian Faude ist gelernter Winzer und gründete 2006 seine Brennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl. Neben Bränden und Geisten stellt er eine kleine Auswahl an Likören her. Frühlingshaft und hell schmeckt der Rhabarberlikör, die klare Kirsche findest du in der Kirsche als Obstbrand.
Für Dessertfans, Gastgeber und Kirschliebhaber
Diese Flasche passt zu allen, die Fruchtliköre mit Säure und Tiefe mögen. Er ist ein schönes Mitbringsel zum Adventskaffee und eine Zutat, die jedes einfache Dessert aufwertet. Alle Liköre und Brände aus Bötzingen findest du auf unserer Seite zu Faude feine Brände. Die Flasche enthält 500 ml mit 22 % vol. Allergene weist der Hersteller für diesen Likör keine aus. Die Abgabe erfolgt nur an Personen ab 18 Jahren, für Kinderdesserts ist er nicht geeignet.
Faude Sauerkirschlikör: eigener Saft und eigener Kirschbrand vom Kaiserstuhl – für das dunkelrote Glas, den Sekt-Aperitif und das Dessert.