Josef Gin Alpine Botanicals. Bio Dry Gin vom Schliersee mit Wacholder und Berg- und Wiesenkräutern aus der Region, 42 % vol.
Der Josef Gin Alpine Botanicals von Lantenhammer ist ein Bio Dry Gin aus Oberbayern. Der Wacholder zieht bis zu drei Wochen in Kartoffelbrand, danach wird acht Stunden lang destilliert, in kleinen Batches. 42 % vol, 500 ml, Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-060.
Josef Gin Alpine Botanicals ist der Dry Gin der Lantenhammer Destillerie aus Hausham am Schliersee. Gebrannt wird er aus Wacholder und frischen Berg- und Wiesenkräutern aus der Region. Ein warmer Abend auf dem Balkon, das Glas ist voller Eis, das Tonic zischt beim Eingießen. Zuerst riechst du Wacholder und Zitrone, dann etwas, das an eine Bergwiese im Hochsommer erinnert. So schmeckt ein Gin, der aus den Alpen kommt.
Wacholder vorn, Zitrus und Heu dahinter
Im Glas ist er kristallklar. In der Nase zeigt sich ein buntes Bouquet: Wacholder, Zitrus, Waldfrüchte wie Hagebutten und eine feine Note von Tannennadeln. Am Gaumen führt kräftiger Wacholder, begleitet von fruchtigen Beeren und einem Hauch frischer Zitrone. Dezente Heuaromen und die Würze der Kräuter runden das Bild ab, der Nachhall ist angenehm zitruslastig.
Lantenhammer beschreibt die Alpine Botanicals als kräftig im Geschmack und das Destillat als charakterstark, aber zurückhaltend. Er ist ein klassischer Wacholder-Gin mit alpiner Kräuterseite. Wer einen blumigen oder süßlich-fruchtigen Gin erwartet, wird diesen als zu herb empfinden.
Mit Tonic, im Negroni oder pur
Laut Hersteller passt die Edition zu allen typischen Mischgetränken auf Basis eines guten Gins. Für den Gin Tonic füllst du ein großes Glas mit Eis, gibst 4 cl Gin dazu und gießt mit 12 cl Tonic Water auf. Eine Zeste von Zitrone oder Orange holt die Zitrusnoten nach vorn, ein Zweig Rosmarin passt zu den Kräutern.
Für einen Negroni rührst du Gin, roten Wermut und Bitter zu gleichen Teilen auf Eis. Auch ein Gin Fizz mit Zitronensaft, Zucker und Soda gelingt mit ihm. Pur bei Zimmertemperatur zeigt er die Kräuter am deutlichsten. Fruchtiger wird es mit dem Raritas Marillenlikör, den Lantenhammer mit Gin als Gimlet auf Eis empfiehlt.
Unser Tipp: Gib zum Gin Tonic eine Scheibe Gurke und ein paar zerdrückte Wacholderbeeren ins Glas, das unterstreicht die alpine Seite.
Wacholder, Kartoffelbrand und viel Geduld
Bevor dieser Gin in die Flasche kommt, braucht er Zeit. Bis zu drei Wochen wird der Wacholder mit Kartoffelbrand angesetzt, danach läuft der Ansatz acht Stunden lang durch die Brennblase. Dazu kommen frische Berg- und Wiesenkräuter aus der Region. Gebrannt wird in kleinen Batches, weshalb jede Abfüllung laut Hersteller ein wenig eigen schmeckt. Synthetische Geschmacksverstärker kommen keine hinein.
Der volle Name lautet JOSEF 1928 Bavarian Gin. Er erinnert an Josef Lantenhammer, der die Brennerei 1928 gemeinsam mit Amalie Lantenhammer als Enzianbrennerei gründete. Heute leitet Master Distiller Tobias Maier das Haus in der Erlebnisdestillerie in Hausham. Die Edition Alpine Botanicals ist bio-zertifiziert, Kontrollstelle DE-ÖKO-060. Das Ergebnis der langsamen Arbeit beschreibt Lantenhammer als komplexes und angenehm mildes Destillat.
Für Gin-Tonic-Abende, Hausbar und Bayern-Fans
Dieser Gin passt zu allen, die einen klassischen, wacholderbetonten Gin mit regionaler Handschrift suchen. Für die Hausbar ist er eine solide Basis, die viele Drinks trägt. Als Geschenk für Freunde der Berge erzählt er eine Geschichte aus Oberbayern. Möchtest du erst probieren, steckt eine kleine Flasche davon auch im Best of Bavaria Geschenkset. Alle Produkte der Destillerie findest du auf unserer Lantenhammer-Seite.
Der Gin enthält 42 % vol Alkohol, Allergene nennt der Hersteller für ihn nicht, maßgeblich ist das Etikett. Für Schwangere und für alle, die noch fahren, ist er nicht geeignet. Die Abgabe erfolgt nur an Personen ab 18 Jahren.
Josef Gin Alpine Botanicals von Lantenhammer: Bio Dry Gin mit Wacholder und Alpenkräutern, 42 % vol, 500 ml – für Gin Tonic, Negroni und die Hausbar.