Eggerhof Reh Ragout. Wildragout mit 55 % Rehfleisch, getrockneten Steinpilzen und Wacholder, gekocht mit Wein und Kräutern.
Eggerhof Reh Ragout ist ein fertiges Wildragout aus Aldein in Südtirol. Mehr als die Hälfte davon ist Rehfleisch, dazu kommen Tomate, Wurzelgemüse, Wein und getrocknete Steinpilze. Du erwärmst die 210 g nur noch und gibst sie über die Pasta.
Ein Ragout vom Reh ist in der Alpenküche ein Sonntagsgericht: Fleisch gart in Wein, Gemüse und Gewürzen, bis es weich ist und die Sauce bindet. Eggerhof setzt dafür 55 % Rehfleisch ein, ein hoher Anteil für eine Nudelsauce. Die Tomate spielt eine Nebenrolle. Sie steckt mit 11 % Tomatensauce und 4,5 % Tomatenkonzentrat im Ragout und gibt Farbe und eine leichte Säure. Karotten, Zwiebel und Sellerie bilden den Gemüseboden, getrocknete Steinpilze bringen den Geschmack des Waldes. Gewürzt wird mit Rosmarin, Salbei, Thymian, Wacholder, Lorbeer und Pfeffer. Etwas Kartoffelstärke hält alles zusammen. Heraus kommt ein dunkles, fleischbetontes Ragout, das du ohne Vorbereitung auf den Tisch bringst.
Geschmack: dunkel und würzig, mit Wald im Hintergrund
Das Reh steht im Mittelpunkt. Es schmeckt kräftiger als Rind, bleibt aber feiner als manches andere Wild. Wacholder und Lorbeer geben die typische Wildwürze, Rosmarin, Salbei und Thymian legen eine kräuterige Schicht darüber. Die getrockneten Steinpilze erkennst du weniger als einzelne Stücke, eher als erdige Tiefe unter dem Fleisch.
Der Wein rundet das Ragout ab, eine Prise Zucker gleicht die Säure der Tomate aus. Durch die Kartoffelstärke ist die Sauce sämig und haftet gut an breiten Nudeln. Wer ein fruchtiges Tomatensugo erwartet, greift besser zur Bolognese aus derselben Küche. Das Reh Ragout ist ein Fleischgericht mit wenig Tomate und deutlichem Wildgeschmack.
Verwendung: zu breiten Bandnudeln, Knödeln oder Polenta
Gib das Ragout in einen kleinen Topf und erwärme es bei mittlerer Hitze unter Rühren, bis es durch und durch heiß ist. Sprudelnd kochen muss es dafür nicht. Währenddessen garen die Nudeln. Breite Bandnudeln passen am besten, weil sie viel Sauce aufnehmen. Eggerhof selbst empfiehlt seine Südtiroler Eierteig Nudeln mit Wildragout. Ist dir die Sauce zu dick, rührst du einen Löffel Nudelwasser unter.
Ohne Pasta funktioniert das Ragout zu Semmelknödeln, zu Kartoffelpüree oder zu weicher Polenta. Ein wenig geriebener Bergkäse darüber passt gut. Für eine kleine Wildlasagne schichtest du das Ragout mit Nudelplatten und etwas Béchamel und überbäckst alles im Ofen. Reste bewahrst du nach dem Öffnen im Kühlschrank auf und verbrauchst sie rasch.
Unser Tipp: Kombiniere das Ragout mit den Steinpilznudeln. Dann steckt der Pilz in Sauce und Teig, und der Teller schmeckt nach Herbst.
Herkunft: aus der Küche eines Nudelmachers in Aldein
Eggerhof ist vor allem für Eierteigwaren bekannt. Dahinter steht Erich Gruber, ein gelernter Koch, der in Aldein Nudeln herstellt. Das Dorf liegt am Reggelberg im Süden Südtirols, auf rund 1.200 Metern am Fuß des Weißhorns. Neben den Nudeln führt Eggerhof eine Reihe von Saucen und vier Fleischragouts: Lamm, Reh, Hirsch und Wildschwein.
Für seine Ragouts und Saucen verwendet der Betrieb nach eigener Aussage vorwiegend regionale Rohstoffe. Zur Herkunft des Rehfleischs macht Eggerhof allerdings keine eigene Angabe. Die Idee hinter dem Sortiment ist einfach: Wer gute Bandnudeln macht, liefert die passende Sauce gleich mit.
Für wen: für Wildliebhaber mit wenig Zeit
Das Reh Ragout passt zu allen, die Wild mögen, aber nicht stundenlang am Herd stehen wollen. Es eignet sich für ein schnelles Sonntagsessen, für den Vorrat und als Mitbringsel aus Südtirol. Auch wer Wild sonst nur im Gasthaus bestellt, kann damit zu Hause einen Versuch wagen. Kräftiger und mit Preiselbeeren kommt das Hirsch Ragout. Alle Nudeln und Saucen aus Aldein findest du auf unserer Seite zu Eggerhof.
Allergene laut Zutatenliste: Sellerie, Soja aus dem Soja- und Sonnenblumenöl sowie Sulfite aus dem Wein. Das Ragout kann außerdem Spuren von Eiern und Gluten enthalten. Nicht geeignet ist es deshalb bei einer Allergie gegen diese Stoffe und für eine vegetarische Ernährung.
Rehragout mit Steinpilzen und Wacholder aus Aldein – für einen Wildteller, der in zehn Minuten auf dem Tisch steht.