Pfeffersack & Söhne Tellicherry Pfeffer. Ganzer schwarzer Pfeffer aus Kerala, fast vollreif von Hand geerntet, nussig-warm und fein in der Schärfe.
Pfeffersack & Söhne Tellicherry Pfeffer ist ganzer schwarzer Pfeffer von der Malabarküste im indischen Bundesstaat Kerala. Die Beeren werden kurz vor der vollen Reife von Hand gepflückt und schonend getrocknet. In der Keramikdose stecken 60 g ganze Körner der Qualitätsstufe TGSEB.
Tellicherry Pfeffer ist schwarzer Pfeffer, der länger an der Ranke bleiben darf als gewöhnliche Ware. Stell ihn in Gedanken neben den Pfeffer aus dem Supermarktstreuer, dann wird der Unterschied greifbar. Dort landen Beeren, die früh gepflückt und fein vermahlen wurden. Hier bekommst du ganze Körner, die fast ausgereift sind und sortiert wurden. Das Kürzel TGSEB steht für „Tellicherry Garbled Special Extra Bold“. „Garbled“ bedeutet gereinigt und verlesen, „Special Extra Bold“ bezeichnet die Klasse der besonders großen Körner. Pfeffersack & Söhne aus Koblenz füllt den Pfeffer im ganzen Korn ab. Gemahlen wird erst bei dir, kurz bevor er auf den Teller kommt.
Geschmack: nussig, warm und gut dosierbar
Frisch gemahlen duftet Tellicherry Pfeffer warm und leicht nussig. Der Hersteller beschreibt ihn als tief, charaktervoll und intensiver als normalen schwarzen Pfeffer. Die Schärfe ist fein und lässt sich über die Menge gut dosieren. Zwei Umdrehungen der Mühle reichen für ein Spiegelei, für ein Steak darfst du großzügiger sein.
Weil die Aromastoffe flüchtig sind, kommt der Pfeffer am besten erst zum Schluss ins Essen. Lange Hitze trägt die nussige Note davon, übrig bliebe nur die Schärfe. Für alle, die vor allem ein kräftiges Brennen suchen, ist diese Sorte weniger geeignet. Tellicherry setzt auf Duft und Tiefe.
Verwendung: von Steak und Lamm bis Pasta und Ofengemüse
Am deutlichsten zeigt sich der Pfeffer bei Gerichten mit wenigen Zutaten. Ein kurz gebratenes Steak, eine Lammkeule oder ein Stück Wild bekommen ihn grob gemörsert nach dem Braten. Zu Pilzrisotto passt er genauso wie zu Trüffelpasta. Im Spätsommer würzt du damit einen Brotsalat mit Ziegenkäse und Feigen oder eine Bruschetta mit reifen Tomaten.
Im Alltag landet er über Ofengemüse und Bratkartoffeln, in Marinaden und in einer einfachen Vinaigrette. Auch für selbst gemischte Rubs eignet er sich. Für die Mühle ist das ganze Korn genauso gemacht wie für den Mörser. Grob gestoßen bleiben kleine Stücke, die beim Kauen kurz aufblitzen. Fein gemahlen verteilt sich das Aroma gleichmäßiger.
Unser Tipp: Koch einmal Cacio e Pepe nur mit Tellicherry, Pecorino und etwas Nudelwasser. Danach probierst du dasselbe Rezept mit dem Malabar Pfeffer und schmeckst, wie unterschiedlich zwei Pfeffer von derselben Küste ausfallen.
Herkunft: aus dem Periyar-Gebiet in Kerala, abgefüllt in Koblenz
Laut Pfeffersack & Söhne wächst dieser Pfeffer an der Malabarküste in Kerala, im Periyar-Naturschutzgebiet. Dort reifen die Beeren länger, bevor sie von Hand geerntet werden. Danach werden sie schonend getrocknet. Mehr über die Anbaugebiete der Welt liest du in unserem Ratgeber Pfeffer: Herkunft und Anbaugebiete.
In der Koblenzer Manufaktur wird der Pfeffer verlesen und von Hand abgefüllt. Der Hersteller verzichtet auf Rieselhilfen und Zusatzstoffe, in der Dose steckt nur das ganze Korn. Die Keramikdose selbst entsteht in einem kleinen Familienbetrieb im Westerwald, mit fast 20 Arbeitsschritten und fast vollständig von Hand. Obendrauf sitzt ein Korken aus portugiesischer Korkeiche. Die Keramik hält Licht ab und schließt fast luftdicht, das schützt das Aroma im Korn.
Für wen: für alle, die Pfeffer als eigene Zutat behandeln
Der Tellicherry passt zu allen, die gern ausprobieren, wie verschieden Pfeffer schmecken kann. Er eignet sich als Grundpfeffer für den Esstisch und als Mitbringsel für Freunde, die viel kochen. Wer gleich eine fertige Mischung für den Grill möchte, greift zum Steakpfeffer, in dem Tellicherry mit vier weiteren Sorten steckt. Weitere Pfeffer und Salze der Manufaktur stehen bei Pfeffersack & Söhne. Angaben zu Allergenen stehen in der Zutatenliste weiter unten. Als Streupfeffer für den schnellen Griff ist er nicht gedacht, denn die ganzen Körner brauchen eine Mühle oder einen Mörser.
Ganze Tellicherry-Körner aus Kerala, fast vollreif gepflückt – für alle, die ihren Pfeffer erst mahlen, wenn das Essen auf dem Tisch steht.