Pfeffersack & Söhne Malabar Pfeffer. Ganzer schwarzer Pfeffer von der indischen Malabarküste, warm-scharf mit frischer, leicht zitroniger Note.
Pfeffersack & Söhne Malabar Pfeffer ist ganzer schwarzer Pfeffer der Art Piper nigrum von der Malabarküste im Südwesten Indiens. Laut Hersteller kommen die Beeren aus kontrolliertem Anbau, die Ernte erfolgt per Hand, getrocknet wird in der Sonne. Die Keramikdose enthält 60 g ganze Körner für Mühle und Mörser.
Ein Topf Spaghetti, ein Stück Pecorino, eine Tasse Nudelwasser. Mehr braucht Cacio e Pepe nicht, außer einem Pfeffer, der die Hauptrolle tragen kann. Malabar Pfeffer ist genau für solche Momente gemacht: schwarzer Pfeffer von der Küste, nach der er benannt ist. Die Malabarküste zieht sich an der Westseite Südindiens entlang und gehört zu den alten Pfefferregionen der Welt. Der Name beschreibt also eine Herkunft, keine eigene Pflanzenart. Pfeffersack & Söhne aus Koblenz führt ihn als ganzes Korn. Dadurch hältst du den Moment selbst in der Hand, in dem das Aroma frei wird: Erst in der Mühle bricht die Beere auf.
Geschmack: warm, frisch und mit einem harzigen Unterton
Malabar Pfeffer schmeckt warm-scharf und zugleich ätherisch-frisch. So beschreibt ihn der Hersteller, und beim Mahlen lässt sich das gut nachvollziehen. Zuerst steigt ein klarer, leicht zitrusartiger Duft auf. Darunter liegt eine harzige, erdige Note, die dem Pfeffer Tiefe gibt. Die Schärfe ist deutlich da, bleibt aber in Balance mit dem Aroma.
Damit ist er ein Pfeffer für jeden Tag, der vom Frühstücksei bis zum Sonntagsbraten mitspielt. Er braucht keine besondere Bühne, um zu wirken. Für alle, die die nussige Tiefe eines spät geernteten Pfeffers suchen, ist der Malabar weniger geeignet. Er ist geradliniger und frischer im Ausdruck.
Verwendung: Pasta, Grill, Salate und Schmorgerichte
Pfeffersack & Söhne empfiehlt, erst zum Schluss zu würzen. Als Richtwert nennt der Hersteller drei bis fünf Umdrehungen der Mühle oder einen Viertel Teelöffel. Über Steak, Lamm oder Geflügel vom Grill mahlst du ihn direkt vor dem Servieren. Zu einem Reis- oder Couscoussalat passt seine frische Seite besonders gut, ebenso zu Ofen- und Grillgemüse.
In Dressings verbindet er sich mit Zitrone und gutem Öl. Auch in Pfeffersaucen, Schmorgerichten und Currys hat er seinen Platz. Laut Hersteller eignet er sich gut für Mühlen mit Keramikmahlwerk. Im Mörser stößt du ihn grob, wenn du beim Essen einzelne Pfefferstücke schmecken willst.
Unser Tipp: Für Cacio e Pepe röstest du die frisch gemahlenen Körner kurz trocken in der Pfanne an, bevor Nudeln und Käse dazukommen. Der Duft wird dabei voller, und der Pfeffer verteilt sich gleichmäßig in der Sauce.
Herkunft: Malabarküste, und eine Firma mit einem frechen Namen
Die Beeren für diesen Pfeffer wachsen an der indischen Malabarküste. Pfeffersack & Söhne nennt kontrollierten Anbau, Handernte und Sonnentrocknung. Welche Sorten und Regionen es sonst noch gibt, erklärt unser Ratgeber Pfeffersorten im Überblick.
Der Name des Herstellers ist eine Anspielung. „Pfeffersäcke“ war ein alter Spottname für reiche hanseatische Gewürzhändler. Gegründet wurde die Firma 2011 in Koblenz, laut einem SWR-Beitrag von Christian Ganser mit ein paar Freunden. In der eigenen Manufaktur wird bis heute von Hand gemischt, abgefüllt und etikettiert. Auch die Farbe des Etiketts folgt einer Ordnung: Blau steht beim Hersteller für Pfeffer und Salz. So erkennst du im Gewürzregal auf einen Blick, wo die Pfefferdosen stehen.
Für wen: für alle, die einen verlässlichen Pfeffer für jeden Tag suchen
Der Malabar passt in jede Küche, in der täglich gekocht wird. Er ist der Pfeffer, den du in die Mühle neben dem Herd füllst und ohne langes Überlegen nachmahlst. Wer eine wärmere, nussigere Variante kennenlernen will, probiert den Tellicherry Pfeffer von derselben Küste. Das komplette Sortiment der Koblenzer Gewürzmacher siehst du auf der Seite von Pfeffersack & Söhne. Hinweise zu Allergenen entnimmst du bitte der Zutatenliste. Als fertig gemahlener Streupfeffer ist er nicht gedacht, denn das ganze Korn braucht eine Mühle oder einen Mörser.
Ganzer Malabar Pfeffer aus Südindien, frisch und warm im Duft – für die Mühle neben dem Herd und das Cacio e Pepe am Feierabend.