ODE Ruby Wood 500 ml. Bitter-Aperitif auf Rieslingbasis mit Bitterorange, Rotsandelholz, Hibiskus und Enzian, 18,5 % vol.
ODE Ruby Wood ist der kräftige der beiden Berliner Aperitifs: Riesling aus Rheinhessen mit Bitterorange, süßen Orangen, Rotsandelholz, Hibiskus, Enzian, Chinarinde und Vanille. Die rote Farbe kommt aus Holz und Blüten, nicht aus Rotwein. 18,5 % vol, 500 ml.
ODE Ruby Wood ist ein Wein-Aperitif der Berliner Marke ODE, dessen Bitterkeit aus Wurzeln und Rinden stammt. Du magst Negroni, roten Bitter oder Wermut? Dann bist du hier richtig. ODE beschreibt Ruby Wood als „der, der bleibt“: kein Drink für den ersten Abend mit der Marke, aber für jeden danach. Am späten Nachmittag, wenn der Tag langsam in den Abend übergeht, hat er seinen Auftritt.
Bittere Orange, Holz und ein langer, wärmender Abgang
In der Nase zeigt sich bittere Orange mit etwas Vanille, wärmer und ruhiger als beim Bright Lemon. Der erste Schluck bringt Tannin, Holz und wenig Süße. Der Abgang ist lang, bitter und wärmend und bleibt stehen, statt zu verfliegen. ODE bringt es auf drei Worte: kräftig, fruchtig, bitter.
Die dunkelrote Farbe entsteht aus Rotsandelholz und Hibiskus, die Basis ist bei beiden ODE-Sorten Riesling, also Weißwein. Die Bitterkeit liefern Enzian und Chinarinde, jede Zutat einzeln ausgezogen. Ruby Wood ist kein süßer Einstieg. Wer einen milden, fruchtig-süßen Aperitif sucht, wird ihn als zu herb empfinden und greift besser zum ODE Bright Lemon.
Als Ruby Tonic, im Negroni oder als Sour
Pur probierst du Ruby Wood am besten nur einmal zum Kennenlernen, gut gekühlt, ein Schluck ohne alles. So zeigt er Orange, Holz und Tannin ungeschminkt. Dann kommt das eigentliche Glas: randvoll Eis, zwei Teile Tonic, ein Teil Ruby Wood. Aus der kräftigen Ansage wird so ein langer Drink für den frühen Abend mit rund 6 % vol im Glas.
Eine Orangenzeste ergänzt die Bitterorange. Auf seiner Website zeigt ODE außerdem einen Ruby Negroni und einen Ruby Sour. Serviere ihn immer kalt, ideal sind 6 bis 8 Grad. Eine Flasche ergibt rund zehn Drinks. Zu Ruby Wood passen herzhafte Begleiter wie Oliven, kräftiger Hartkäse, luftgetrockneter Schinken oder Taralli.
Unser Tipp: Schneide für den Ruby Tonic eine breite Zeste von einer unbehandelten Orange und drücke sie über dem Glas aus, bevor du sie hineingibst.
Zwei Designer, ein Winzer und Essenzen aus Berlin
Gegründet wurde ODE von Thorsten Konrad, der über zwölf Jahre bei adidas gestaltete, und Stefan Graf Becker, der Marken für Agenturen entwickelte. Ihr Ausgangspunkt war ein Abendessen, bei dem Menü und Weine durchdacht waren, nur der Aperitif nicht. Nach zweieinhalb Jahren Entwicklung und 650 getesteten Rohstoffen stand ihr Rezept: Wein statt Wasser als Basis.
Den Riesling liefert Winzer Nico Espenschied aus Rheinhessen. Die Essenzen entstehen im ODE/LAB in Berlin, wo jede Wurzel, Rinde und Schale einzeln in Alkohol ausgezogen wird. Gesüßt wird zurückhaltend mit Rübenzucker aus Deutschland, die Süße kommt vor allem aus dem Wein. Künstliche Aromen, künstliche Farbstoffe und Zuckerfarbstoff bleiben draußen. ODE selbst stellt klar: Technisch nah am Wermut, fehlt das Wermutkraut, und statt Tresterbrand kommt neutraler Alkohol hinein.
Für Negroni-Freunde und den Aperitif zum Abend
Ruby Wood passt zu allen, die Bitteres im Glas schätzen und ihren Aperitif lieber herb als süß trinken. Neben der gelben Schwester steht die braune Flasche mit rotem Etikett und roter Holzkugel als Paar auf der Hausbar. Beide Sorten und die Minis findest du auf unserer ODE-Seite.
Ungeöffnet reicht ein kühler, dunkler Platz, geöffnet gehört die Flasche in den Kühlschrank und hält dort etwa drei Monate. Ruby Wood ist vegan und enthält Sulfite aus dem Wein. Mit 18,5 % vol ist er für Schwangere nicht geeignet. Die Abgabe erfolgt nur an Personen ab 18 Jahren.
ODE Ruby Wood: Riesling mit Bitterorange, Rotsandelholz und Enzian, 18,5 % vol in der 500-ml-Flasche – der kräftige Aperitif für Tonic und Negroni.