Schaut Frischei Spaghetti. Getrocknete Eierspaghetti aus Durum-Hartweizengrieß mit 35 % frischen Eiern, goldgelb und bissfest.
Schaut Frischei Spaghetti sind lange Eiernudeln aus der Nudelmanufaktur Schaut in Andelfingen in Oberschwaben. Auf der Zutatenliste stehen genau zwei Dinge: Durum-Hartweizengrieß und 35 % frische Eier. Eine Packung enthält 300 g.
Frischei Spaghetti von Schaut verbinden die italienische Form mit einem schwäbischen Teig. Klassische Spaghetti aus Italien bestehen meist nur aus Hartweizengrieß und Wasser. Bei Schaut kommt stattdessen frisches Ei in den Teig, und zwar reichlich. Gut ein Drittel des Teigs stammt vom Ei. Das verändert die Nudel deutlich: Sie wird goldgelb, schmeckt runder und bekommt einen festen, elastischen Biss. Der Durum-Hartweizengrieß sorgt dafür, dass die Spaghetti beim Kochen ihre Form halten. Nach dem Formen werden die Nudeln getrocknet, damit sie im Vorratsschrank lange halten. Im Topf brauchen sie rund 10 bis 12 Minuten. Eine Packung reicht für zwei bis drei hungrige Esser.
Geschmack: voll nach Ei, mit festem Biss
Frischei-Spaghetti schmecken kräftiger als reine Grießnudeln, weil das Eigelb Fett und Farbe mitbringt. Schon beim Abgießen siehst du das satte Gelb. Auf der Zunge ist die Nudel mild, leicht süßlich und rund, mit einer feinen Ei-Note im Abgang. Gekocht bleibt sie bissfest und federt leicht, wenn du draufbeißt.
Diese Spaghetti drängen sich trotzdem nie in den Vordergrund. Sie tragen die Soße, statt mit ihr zu konkurrieren. Wer Spaghetti aus reinem Hartweizen gewohnt ist, wird diese Sorte als etwas weicher und reichhaltiger empfinden. Für ein klassisches Aglio e Olio, bei dem die Nudel möglichst neutral sein soll, ist eine Ei-freie Pasta die passendere Wahl.
Verwendung: zu Tomate, Ragù und brauner Butter
Koch die Spaghetti in reichlich gesalzenem Wasser, rund vier Liter auf eine Packung. Probier nach zehn Minuten, ob sie den Biss haben, den du magst. Gieß sie ab und gib sie gleich in die Pfanne zur Soße, statt sie abzuschrecken. So bleibt die Stärke an der Nudel und bindet die Soße.
Am naheliegendsten ist eine Tomatensoße. Aus derselben Manufaktur kommt die Tomatensoße von Schaut, die du nur erwärmen musst. Dazu frisch geriebener Hartkäse und ein paar Blätter Basilikum, und der Feierabend ist gerettet. Am Wochenende passt ein lange geschmortes Ragù vom Rind, das die langen Nudeln gut umhüllt.
Für die schlichte Variante lässt du Butter in der Pfanne bräunen, bis sie nussig duftet. Ein paar Salbeiblätter kurz mitbraten, Spaghetti dazu, durchschwenken, fertig. Lagere die Packung trocken und gut verschlossen.
Unser Tipp: Heb eine Tasse Kochwasser auf, bevor du abgießt. Ein Schuss davon macht jede Soße cremiger und lässt sie besser an den Spaghetti haften.
Herkunft: die anspruchsvollste Nudel aus Andelfingen
Die Spaghetti entstehen in der Familienmanufaktur Schaut in Andelfingen, einem Ortsteil von Langenenslingen im Landkreis Biberach. Brigitte Schaut begann dort 1993, die Eier der eigenen Landwirtschaft zu Nudeln zu verarbeiten. Laut Hersteller werden die Eier bis heute von Hand aufgeschlagen, Maschinen pressen den Teig nur in Form.
Gerade die Spaghetti verlangen dabei Fingerspitzengefühl. Nach dem Formen kommen die Nudeln der Manufaktur in Trockenschränke, die Spaghetti bleiben länger darin als die übrigen Sorten. Ist es draußen zu warm, trocknen sie zu schnell und brechen. Brigitte Schaut zählt die Spaghetti deshalb zusammen mit den Suppennudeln zu den aufwendigsten Sorten. Die Eier stammen laut Hersteller von Hühnern aus der Region.
Für wen: für alle, die Spaghetti mit mehr Charakter suchen
Diese Spaghetti passen zu allen, die oft Pasta kochen. Du schmeckst den Unterschied zur Alltagsnudel sofort. Sie eignen sich für den schnellen Teller unter der Woche genauso wie für das Essen mit Gästen. Wer es breiter und deftiger mag, greift zu den Frischei-Bandnudeln 9 mm. Das ganze Sortiment findest du bei Schaut Nudeln. Die Spaghetti enthalten glutenhaltiges Getreide (Hartweizen) und Ei. Für eine vegane Ernährung oder bei einer Eiallergie sind sie deshalb nicht geeignet.
Grieß und frisches Ei, langsam getrocknet in Oberschwaben – Spaghetti für Tomatensoße, Ragù und den Teller mit brauner Butter.